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A-Klasse: Darius Kloft macht für seinen TuS Gückingen beim 3:1-Derbysieg in Birlenbach alles klar

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Malte Korneffel (rechts, hier im Duell mit Birlenbachs Dennis Grontzki) brachte seinen TuS Gückingen beim Nachbarn mit 2:1 in Führung und damit auf die Siegerstraße. 
Foto: Andreas Hergenhahn
Malte Korneffel (rechts, hier im Duell mit Birlenbachs Dennis Grontzki) brachte seinen TuS Gückingen beim Nachbarn mit 2:1 in Führung und damit auf die Siegerstraße.
Foto: Andreas Hergenhahn

Nach dem 3:2-Sieg der Gückinger Reserve im Vorspiel merkten die weiblichen Anhänger des TuS relativ früh: "Das geht alles viel schneller als eben. Hier ist wenigstens Action drin."

Foto: Hergenhahn

Die erste Großchance auf Seiten der Gäste hatte Darius Kloft für den Tabellenführer bereits nach zwei Minuten. Der TuS wirkte spielerisch reifer und suchte mit schnellem Spiel in die Spitzen das Glück in der Offensive. Birlenbach hielt mit starkem, kämpferischer Einsatz dagegen. Das erste Tor des munteren und guten A-Klasse-Spiels erzielten die Hausherren. Der 20-jährige Kevin Herber sorgte für das 1:0. Der aus Gückingen stammende Techniker zog einen Freistoß mit viel Schnitt an der Mauer vorbei auf den kurzen Pfosten. Keeper Christopher Schreiber hatte das Nachsehen.

Georg Esser war unzufrieden: "Ihr seid zu weit weg. Wie lange soll das gut gehen." Dass es doch besser ging, zeigten seine Jungs erst kurz vor der Halbzeit. Einen langen Ball von Masaya Omotezako vollendete Darius Kloft zum Ausgleich (44.).

Nach der Pause wurde die Döblitz-Elf kalt erwischt. Wie schon beim Ausgleich kam ein langer Ball aus dem Mittelfeld, in diesem Fall von Steffen Weilberg, den Malte Korneffel mit links ins lange Eck versenkte (48.).

Die Esser-Elf wurde zunehmend überlegener. Allerdings blieb auch die SG nicht ungefährlich. Cafer Ceri rettete auf der Linie gegen Birlenbachs Kapitän Wladimir Stumpf (70.). Nach der anschließenden Ecke beförderte der zuvor eingewechselte Jan Kretschmer das Spielgerät an die Latte.

Für die Entscheidung sorgte dann Darius Kloft, der die Hereingabe von Weyer-Rückkehrer Timon Konstantinidis abstaubte (74.).

Die Schlussviertelstunde wurde etwas ruppiger, änderte aber nichts am verdienten Sieg der Gäste.

Birlenbachs Mike Döblitz war enttäuscht: "Ich ärgere mich über die individuellen Fehler unserer Mannschaft. Aber nun gilt es: Abputzen – am Mittwoch geht's gegen Holzhausen schon weiter." Sein Gückinger Kollege Georg Esser meinte: "Wir spielen in der Saison sehr konstant. Meine Spieler müssen aber auch noch lernen, sich auf das Wesentliche – das Fußball spielen – zu konzentrieren. Ich bin absolut stolz auf meine Mannschaft."

Birlenbach/B.: Nöllge – Kahl – Hagn, Roman Stumpf (62. Kretsch-mer) – Grontzki. Wladimir Stumpf – Bajrami (77. Ebertshäuser), Herber, Borsch, Dillenberger – Arnolds.

Gückingen: Schreiber – Krekel, Esser (84. Hirose), Weilberg, Decher – Korneffel (88. Best), Ceri, Hild, Omotezako, Konstantinidis – Kloft.

Schiedsrichter: Karl Sahm (Fachbach) – Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Kevin Herber (18.), 1:1 Darius Kloft (42.), 1:2 Malte Korneffel (48.), 1:3 Darius Kloft (74.).

Von unserem Mitarbeiter

Marcus Fachinger

Die weiteren Begegnungen:

Nievern II – Welterod 0:1

SG Nievern/Fachbach II: Gellweiler, Seimel, Schupp, Petrikowski, Sauer (60. Bernd), Kraus, Ferber, Schmidt, Jochim, Waldorf (80. Schäfer), Zaun.

FSV Welterod: Hetke, B. Koch, Riegel, Gombert, Hofmann, F. Koch, Rasel, Sandy Steeg, Sascha Steeg, Hass (81. Fischer), Klotz (89. Pohl).

Schiedsrichter: Peter Brenig (Lahnstein). Tor: 0:1 Florian Koch (75.). Lattentreffer: Sandy Steeg (44., Welterod). Zuschauer: 35. Zitate: Nieverns Trainer Swen Hannig: "Eine kämpferisch gute Leistung meiner Mannschaft." Welterods Trainer Thomas Hofmann: "Verdienter Sieg auf einem schwer bespielbaren Platz."

Burgschwalbach – Braubach 2:1

TuS Burgschwalbach: Leonhardt, Hannappel (46. Heymann), Schreiner, Kunz, Biebricher, Wilhelm, Müller (67. Kawalek), Fetter (78. Dörner), Habke, Bremenkamp, Heimann.

SV Braubach: Hertel, Eich (66. Gitzen), Scholz, Tost, Schmale (75. Meyer), Müller, Wambach, Ellison, Peter, Samfaß, Bleith.

Schiedsrichter: Hans-Werner Schlosser (Runkel). Tore: 1:0 Niklas Biebricher (60.), 2:0 Tim Heimann (77.), 2:1 Maurice Gitzen (84.). Zuschauer: 60. Zitat: Braubachs Abteilungsleiter Rüdiger Korn: "Ein Unentschieden wäre gerechter gewesen."

Katzenelnbogen – Dahlheim 2:0

TuS Katzenelnbogen/Klingelbach: Kaden, Fetter, Gapp, Wölfinger, Habig, Rübsamen (70. Hermann), Bremser (40. Meyer), Hollricher, Faßmann, Justi, Forst.

SG Dahlheim/Prath: Reibel, Bodenbach, Gemmer (65. Querbach), Hillenbrand, Friesenhahn, Laubach, Minor, Holweg, Klein, Becker, Kring.

Tore: 1:0 Daniel Wölfinger (1.), 2:0 Marc-André Justi (85.). Lattentreffer: Sebastian Hillenbrand (34., SG Dahlheim). Gelb-Rote Karte: Christian Querbach (87., Dahlheim) wegen Meckerns). Zuschauer: 100.

Altendiez – Holzhausen 1:0

VfL Altendiez: Litzinger, Mohr, Hölzer, Lenz, Künzler, Wenig, Stahlhofen (78. Ohl), Schützler (89. Lotz), Stoll, Hannappel, Meister (64. Doss).

TuS Holzhausen: M. Bruchhäuser, von Heesen, Ohlemacher, Labuschewski (86. Nett), Korn, Maximilian Minor, B. Struss, K. Bruchhäuser (46. Dilixiati), Müller, Magnus Minor, Meyer.

Schiedsrichter: Oliver Krügel (Bad Ems). Tor: 1:0 Marcel Hannappel (78.). Pfostentreffer: Patrick Meyer (65., Holzhausen). Zuschauer: 130. Zitat: Altendiez-Trainer Timo Wimmer: "Ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für uns."

Nassau – Singhofen 4:2

TuS Nassovia Nassau: Smirnov, Hofmann, Krynytskyy, Thisse-Gemmer, Ludwig, Yildirim (72. Hillenbrand, Stoffels, Kiziltoprak, Becker (46. Barutcu), Imgrund (71. F. Basibüyük), Vogt.

TuS Singhofen: Menkenhagen, Gregorius, Crecelius (53. Hunder), Schmidt, Lehmler, Weyhing, Müller (83. Balkaya), Richter, Peters, J. Heinz (57. Michel), T. Heinz.

Schiedsrichter: Christopher Groß (Münchenroth). Tore: 0:1 Dominik Richter (9.), 1:1 Christian Thisse-Gemmer (22.), 2:1 Eigentor (45.), 3:1 Johann Imgrund (67.), 3:2 Eigentor (78.), 4:2 Andreas Stoffels (85.). Rote Karte: Tobias Schmidt (69., Singhofen) wegen groben Foulspiels). Zuschauer: 100. Zitate: Nassaus Trainer Rainer Stoffels: "Ein verdienter Sieg durch kämpferisch starke Leistung." Singhofens Trainer Cengiz Balkaya: "Wir können keine sieben Stammspieler ersetzen."

Dachsenhausen – Heistenbach ausg.

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Nach dem Martinszug ziehen die Laternenkinder mit ihren Eltern nochmal los. Sie klingeln an Haustüren, singen Martinslieder und bekommen dafür Mandarinen, Nüsse oder Süßigkeiten. Dieser Brauch heißt je nach Region Schnörzen, Dotzen oder Gribschen. Aber gibt es diese Tradition überhaupt noch?

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