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Altenkirchen/Hamm

Déjà-Vu-Befürchtung der SSG Etzbach bleibt aus – Frauen gewinnen das Derby, Männer holen fünf Punkte

Die Männermannschaft der SSG Etzbach hat sich mit ihrem neu formierten Team am ersten Spieltag der Volleyball-Rheinland-Pfalz-Liga sehr ordentlich aus der Affäre gezogen und bewiesen, dass mit ihr in der neuen Saison zu rechnen ist. Das Gleiche galt für die Frauen von der Sieg, die das Verbandsliga-Derby gegen den SC Altenkirchen gewann. Die Spielerinnen aus der Kreisstadt kamen bei der Premiere ihres neuen Trainers Achim Gelhaar über einen Zähler nicht hinaus.

Duell am Netz: Bianca Mandler vom SC Altenkirchen (links) sucht den Weg vorbei an Etzbachs Melissa Hess.  Foto: byJogi
Duell am Netz: Bianca Mandler vom SC Altenkirchen (links) sucht den Weg vorbei an Etzbachs Melissa Hess.
Foto: byJogi

Rheinland-Pfalz-Liga

SSG Etzbach – SG Speyer 3:0 (25:13, 25:20, 28:26), SSG Etzbach – TGM Mainz-Gonsenheim III 3:2 (25:23, 28:26, 20:25, 23:25, 15:11). Der Aufsteiger erwischte beim Heimspieltag in Hamm einen Auftakt nach Maß und sammelte fünf von sechs möglichen Punkten. „So kann es weitergehen. Wir sind sehr zufrieden“, bilanzierte Spielertrainer Julian Schröder den glatten Drei-Satz-Erfolg über Speyer und den Sieg nach fünf Durchgängen gegen die dritte Garnitur der TGM Mainz-Gonsenheim.

Der Vergleich mit den jungen Landeshauptstädtern verlief auf Augenhöhe. „Am Ende hatten wir das glückliche Ende auf unserer Seite. Der Zusatzpunkt hätte genauso gut an Gonsenheim gehen können“, sagte Schröder. Die Gastgeber hatten in den ersten beiden Sätzen Probleme reinzufinden, lagen zweimal mit 0:6 zurück. Aber mit zunehmender Zeit kam die SSG besser zurecht und wendete das Blatt noch zu ihren Gunsten. Die TGM gab sich jedoch noch lange nicht auf, zeigte Moral und schaffte den Ausgleich. „Vor zwei Jahren“, merkte Julian Schröder an, „hätten wir dann wohl die Köpfe hängen lassen und die Partie wahrscheinlich verloren. Das war diesmal besser.“ Im Tiebreak bissen sich die Westerwälder wieder rein und entschieden diesen mit 15:11 für sich. Erfahrene Kräfte wie zum Beispiel Waldemar Ortmann, dessen Einsatz berufsbedingt auf der Kippe stand, haben mit ihrer Routine in den entscheidenden Phasen wesentlich dazu beigetragen, dass der Zusatzpunkt an der Sieg blieb. Ortmann war eine halbe Stunde vor Spielbeginn in Hamm eingetroffen – eine Punktlandung, wie generell der erste Spieltag aus Etzbacher Sicht.

Gegen Speyer hatte das Schröder-Team einfacheres Spiel. Die Gäste verkauften sich zwar teuer, aber insgesamt war die Etzbacher Qualität zu hoch für die Spielgemeinschaft. „Wir haben den Gegner zwischendrin mit ein paar Nachlässigkeiten etwas aufgebaut, aber insgesamt war es eine klare Sache“, bilanzierte der SSG-Spielertrainer.

Etzbach: Schröder, Derkacev, Lavrentev, Tjart, Hassani, Ortmann, Hombach, Klein.

Frauen, Verbandsliga Nord

SC Altenkirchen – SSG Etzbach 1:3 (18:25, 25:23, 22:25, 22:25). Die SSG wurde im ersten Satz ihrer Favoritenrolle gerecht, aber dann fühlte sich Hans-Jürgen Schröder plötzlich an das Derby aus der vergangenen Saison erinnert: Wieder gaben die Etzbacherinnen den zweiten Durchgang ab, weil sie ihr Spiel nicht konsequent genug durchzogen. „Ich hatte böse Befürchtungen“, gab der Trainer zu. Aber im Gegensatz zu damals, als sein Team erst im Entscheidungssatz die Partie für sich entschied, erhöhte es nach dem kurzen Zwischentief wieder den Druck. „Wir waren die deutlich bessere Mannschaft und haben verdient gewonnen. Es geht in den kommenden Wochen allerdings noch mehr, weil wir seit März nie komplett trainieren konnten und heute zum ersten Mal in dieser Besetzung auf dem Feld standen“, fasste Schröder zusammen. Dass das Team von der Glockenspitze in den Durchgängen Nummer drei und vier jeweils nur drei Zähler weniger sammelte, lag vor allem an Özlem Özcan. Nach verschlafenem ersten Satz, in dem seine Mannschaft „nicht auf dem Feld war“, wie SC-Trainer Achim Gelhaar fand, wuchs Özcan auf der Liberoposition über sich hinaus. „Dadurch waren wir dann gut im Spiel. Schade, dass es nicht mehr für den Tiebreak gereicht hat. Insgesamt haben sich die Mädels gut präsentiert, das lässt uns positiv nach vorne schauen.“

Etzbach: V. Kaczynski, Hess, Hahmann, J. Kaczynski, Pattberg, A. Birkhölzer, J. Birkhölzer, Gerhards.

Altenkirchen: Mandler, Fertikov, Seiler, Brandl, Gammersbach, Rindlisbacher, Loyek, Gelhaar, Özcan.

SC Altenkirchen – TV Ehrang 2:3 (20:25, 22:25, 25:23, 25:19, 6:15). Bevor es zum Derby kam, hatten sich die Altenkirchenerinnen bereits ihren ersten Saisonzähler gesichert. Danach sah es nach zwei gespielten Sätzen allerdings nicht aus. Mit 0:2 lag der SC im Hintertreffen, vielleicht auch dadurch bedingt, dass Coach Gelhaar Umstellungen vorgenommen hatte. So übernahm etwa Jennifer Seiler erstmals die Rolle der Zuspielerin. Doch die Gastgeberinnen steigerten sich zur rechten Zeit, glichen aus und erkämpften sich den Entscheidungssatz. „Da hatte ich eigentlich ein gutes Gefühl, dass wir auch noch den zweiten Punkt holen könnten. Am Ende hat uns aber die Standhaftigkeit gefehlt“, resümierte Gelhaar.

Andreas Hundhammer/René Weiss

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