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Diez

Holzheimer erste Welle verhilft ihrer Reserve zum Erfolg

Den TuS Holzheim II erwartete die TG Rüsselsheim als Gegner bei ihrem Auftaktspiel in der Bezirksoberliga im Diezer Sportzentrum in der Handball-Bezirksoberliga. Da die erste Welle der Ardecker infolge der Verlegung ihrer Landesliga-Premiere gegen den TSV Griedel aber spielfrei war, nutzte der TuS die satzungskonforme Gelegenheit, mit nahezu der ersten Garnitur aufzulaufen. Dass unter diesen Umständen mit dem am Ende doch deutlich ausgefallenen 35:27 (16:15)-Erfolg die Punkte mit auf die Holzheimer Kirmes genommen und ausgiebig gefeiert werden konnten, überraschte nicht wirklich.

Rund 40 Minuten lang taten sich die Gastgeber allerdings schwer gegen die forsch auftretende Turngemeinde, der heuer in der Bezirksoberliga einer der oberen Tabellenplätze zugetraut werden kann. „Da konnten wir nicht zeigen, dass wir eine Klasse höher spielen“, bilanzierte TuS-Trainer Christian Bittkau, der in Ermangelung einsatzfähiger Kreisläufer seinen Hünen Moritz Schneider notgedrungen wieder umfunktionieren musste. Bis dahin bereiteten die beiden wurfgewaltigen TGR-Rückraumspieler Nicolas Wojtyniak und Lars Wykypiel den Ardeckern mehr Probleme als diesen recht sein konnte.

Als den Gästen aber nach besagten 40 Minuten so langsam die Luft auszugehen schien und sie auswechseln mussten, spielten die Holzheimer dann ihre Qualitäten aus. „Wir haben uns im gleichen Maße stabilisiert wie die Rüsselsheimer dann abgebaut haben“, analysierte Bittkau. Das Zusammenspiel zwischen Robert Dettling, Moritz Rompel und Simon Giebenhain in der Holzheimer Schaltzentrale funktionierte nun wesentlich besser. So schafften es die Ardecker nach einem 17:18-Rückstand (35.) mit einem fulminanten 10:2-Lauf, binnen zwölf Minuten einen Vorsprung herauszuwerfen und die Basis für den einkalkulierten Sieg zu legen.

„In Kastel müssen wir am nächsten Sonntag eine Schippe drauflegen, um dort bestehen zu können“, so Bittkau nach der Beobachtung des ersten Kontrahenten in Breckenheim. Abzuwarten bleibt indessen, ob dann der gegen Rüsselsheim früh umgeknickte Lennart Jakobi zur Verfügung stehen wird. Stefan Nink

Holzheim II: K. Fischer, Wlach, Schenk – Nink (4), Becker (5), Giebenhain (5), Schneider (2), Klawikowski, Dettling (6), Manke, Schenk (1), Rompel (10/5), Jakob (1), Schwarz (1/1).

Schiedsrichter: Eric Hacker/Dominik Hacker (SG Liederbach/TV Hattersheim).

Siebenmeter: 6/5:6/5.

Zeitstrafen: 0:4.

Zuschauer: 100.

Spielfilm: 3:4, 5:7, 8:10, 14:11, 14:14, 16:15 – 17:18, 23:19, 27:20, 34:25, 35:27.

Nächste Aufgabe für die Holzheimer: am Sonntag, 16 Uhr, in Bad Soden bei der HSG Neuenhain/Altenhain.

Handball (R)
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