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    Sohren

    Kein schöner Abend für die SG Gösenroth

    Das ist ein Abend voller Enttäuschungen für die SG Gösenroth/Laufersweiler gewesen: In der Handball-Oberliga verlor der Aufsteiger in Sohren vor nur 140 Zuschauern mit 26:30 (9:16) gegen das nun ehemalige Schlusslicht TSG Friesenheim II.

    Für den Gösenrother Neuzugang Florin Nicolae (am Ball) lief nicht viel zusammen bei seinem Heimdebüt in Sohren. Der Rumäne traf auch in dieser Szene nicht und blieb am Ende gegen die TSG Friesenheim II ohne Treffer. Sein Team traf zwar 26 Mal, aber das reichte nicht, denn die Gäste bejubelten 30 Tore.  Foto: B&P Schmitt
    Für den Gösenrother Neuzugang Florin Nicolae (am Ball) lief nicht viel zusammen bei seinem Heimdebüt in Sohren. Der Rumäne traf auch in dieser Szene nicht und blieb am Ende gegen die TSG Friesenheim II ohne Treffer. Sein Team traf zwar 26 Mal, aber das reichte nicht, denn die Gäste bejubelten 30 Tore.
    Foto: B&P Schmitt

    Es waren erst wenige Minuten in Sohren gespielt, da merkte man schon, dass nur eine Mannschaft dieses Spiel unbedingt gewinnen will. Die Friesenheimer Bundesliga-Reserve, mit drei Niederlagen gestartet, wollte ihre schwarze Serie stoppen. Das gelang ihr eindrucksvoll, denn die Gäste führten von der ersten Minute, zeigten den größeren Willen und waren einfach viel präsenter als die Gösenrother.

    „Im Hunsrück, dann noch ohne Harz, ich hatte kein gutes Gefühl für dieses Spiel“, sagte Friesenheims Trainer Andreas Reckenthäler, der aus Vallendar stammt und der Sohn des ehemaligen HVV-Trainer Wolfgang Reckenthäler ist. „Wir haben aber von Anfang an geführt, waren aggressiv in der Abwehr, vor allem Yannick Schulte hat das super im 5:1-System auf der Eins gemacht“, lobte Reckenthäler junior: „Ich bin total froh über den ersten Sieg. Wir haben hier eine ganz junge Mannschaft, als ich im Sommer angefangen habe, war aus der Vorsaison kaum ein Spieler mehr da.“ Aber die neu formierte Mannschaft scheint sich langsam zu finden.

    Friesenheim II wurde es aber auch einfach gemacht. „Wir haben den Gegner stark gemacht, das war vor allem in der ersten Halbzeit ganz schwach von uns“, sagte Gösenroths Trainer Igor Domaschenko, der vor allem seine Abwehr kritisierte: „Das war viel zu passiv, Friesenheim II hat sechs Tore in der ersten Halbzeit aus dem Rückraum gemacht bei einer offensiven Deckung von uns. Und dazu noch ohne Harz. Das ist unglaublich.“

    Gösenroth lag durchgängig im Hintertreffen, bei 3:6 (12.) wechselte Domaschenko seinen Torjäger Heinrich Löwen, den lange verletzten Daniel Koch und den rumänischen Neuzugang Florin Nicolae ein. Aber auch mit dem Trio wurde es nicht besser. „Wir waren auch unsicher im Angriff, neun technische Fehler in der ersten Halbzeit, das geht nicht“, meckerte Domaschenko. Vor allem Nicolae (siehe auch Interview) kam nie ins Spiel, warf dreimal aufs Tor und traf nie. Domaschenko nahm seinen neuen Mann in Schutz: „Ohne Harz, das ist schwer für ihn. Er braucht Zeit.“ Ebenfalls ohne Treffer in den 60 Minuten blieb Rechtsaußen David Scherschlicht, vor zwei Wochen beim 27:21-Sieg im ersten Heimspiel gegen Bingen war er mit zehn Toren noch der überragende Mann.

    Zur Pause brachte Domaschenko mit Jan Schneider schon seinen dritten Torwart. Pascal Olivier und Martin Scherschlicht hielten kaum einen Ball im ersten Durchgang. „Das war aber nicht die Schuld der Torhüter, die Abwehr war nicht aggressiv genug“, sagte Domaschenko. Das wurde nach dem Kabinengang besser, auch Schneider zeigte einige gute Paraden.

    Den 9:16-Halbzeitstand holte Gösenroth nach und nach auf und war nach 55 Minuten beim 23:26 einigermaßen in Schlagdistanz. Aber Friesenheim II ließ sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und entführte verdient die zwei Punkte. Zu allem Überfluss sah Anton Domaschenko noch die Rote Karte beim Stand von 25:29 (58.), er griff seinem Gegenspieler in den Wurfarm, kommt aber um eine Sperre herum.

    Domaschenko darf am Samstag mitwirken, dann geht es für Gösenroth zum punktlosen Schlusslicht TV Bitburg. Nach der dritten Niederlage im vierten Spiel steckt Neuling Gösenroth mit 2:6 Punkten vorerst im Tabellenkeller der Oberliga fest.

    Michael Bongard

    SG Gösenroth/Laufersweiler - Friesenheim II 26:30 (9:16)

    Gösenroth: Olivier, M. Scherschlicht, J. Schneider – D. Scherschlicht, L. Schneider (3), Nicolae, Koch (1), Conrath (1), Reuter, Löwen (6), S. Hermann (5), Domaschenko (6), M. Friedrich (4/2).

    Friesenheim II: Hoppe, Kunz – Bolomsky (2), Seifried, Schulte, Bußer (9/4), Rogawski, Hörsting (2), Naas (4), Hannes (5), Thilmann (2), Happersberger (6).

    Schiedsrichter: Thorsten Maul und Michael Rausch (HV Rheinhessen).

    Zuschauer: 140.

    Spielfilm: 1:4 (6.), 3:8 (14.), 8:12 (26.), 9:16 (Halbzeit); 17:22 (45.), 23:26 (55.), 26:30 (Endstand).

    Besonderheiten: Rot für Domaschenko (Gösenroth) wegen Foulspiels (58.).

    Nächste Aufgabe für Gösenroth: am Samstag (18 Uhr) in Bitburg.

    Handball (LJD)
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