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Koblenz

André Marx: Traurig, dass der Trainer gehen muss

Stefan Kieffer

Besonders die erfahrenen Spieler standen im Blickpunkt, als Petrik Sander in seiner letzten Pressekonferenz als TuS-Trainer zur 0:4-Pleite Stellung nahm. Da war zum einen Kapitän André Marx, der beim Strafstoß, der zum ersten Gegentor führte, nicht gut aussah. „Da fällt einer über den Ball in einer Situation, wo gar nichts passieren kann“, schilderte Sander die Szene, „und dann verschuldet er einen Elfmeter.“

TuS-Kapitän André Marx (vorne links) ist traurig, dass Petrik Sander den Verein verlässt. Foto: Christan Hedler
TuS-Kapitän André Marx (vorne links) ist traurig, dass Petrik Sander den Verein verlässt.
Foto: Christan Hedler

Marx, der später die zehnte Gelbe Karte sah und in Worms fehlt, lehnte die Interviewanfrage nach dem Spiel brüsk ab („Frag doch die Frankfurter!“). Zur Trainerentlassung nahm der Spielführer tags darauf aber doch Stellung: „Es ist traurig, dass der Kopf des Trainers rollen muss. Was kann er denn schon machen, wenn wir Spieler nicht das auf den Platz bringen, was nötig ist?“

Andreas Glockner hatte sich dem Reporter bereits nach Spielschluss gestellt. Der formschwache Routinier war nach der Niederlage gegen Stuttgart in die Kritik geraten, als er vor der Ausführung eines Eckballs aus dem TuS-Fanblock heraus beleidigt wurde und darauf mit einer Geste reagierte, die soviel bedeutete wie: „Schießt ihr doch, wenn ihr es besser könnt.“ Eine Woche später sagte der erfahrene Mittelfeldspieler: „Wenn die Fans sich auf mich einschießen, dann kann ich damit leben. Hauptsache, sie lassen die jungen Spieler in Ruhe. Aber wenn man mich unter der Gürtellinie attackiert, dann muss ich mir das nicht gefallen lassen.“ Als alleinigen Sündenbock für den Totalabsturz des Teams wollte Glockner sich nicht sehen: „Ich kritisiere mich auch selbst, aber heute ist keiner von uns ans Leistungslimit gekommen.“

Michael Stahl, der Mann mit dem Kämpferherz, kommentierte Sanders Abschied so: „Der Verein hat entschieden, einen Impuls zu senden. Es steht mir nicht zu, das zu beurteilen. Gegen Stuttgart und Frankfurt haben wir uns abschlachten lassen, da fehlten Gier, Wille und Biss. Wir müssen uns alle hinterfragen, ob das die Tugenden sind, die die TuS Koblenz in der Vergangenheit ausgezeichnet haben. Wo ist die Mannschaft hin, die zu Saisonbeginn noch ein klasse Pokalspiel gegen Dynamo Dresden abgeliefert hat?“ kif, bhm

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