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    Ludwigshafen

    TuS kommt in Ludwigshafen nur zu einem 2:2

    Die TuS Koblenz hat in der Fußball-Oberliga Rheinland-Pfalz/Saar zwei Punkte auf den ärgsten Titelkonkurrenten aus Hauenstein verloren. Die Schängel kamen am 24. Spieltag unter der Woche beim FC Arminia 03 Ludwigshafen trotz einer komfortablen Pausenführung über ein 2:2 (2:0) nicht hinaus, während sich der SCH eine halbe Stunde zuvor mit 2:1 beim SV Mehring durchgesetzt hatte. Personell gab’s bei den Schängeln null Veränderungen im Vergleich zum jüngsten Spiel in Karbach: Nino Lacagnina musste weiterhin angeschlagen passen, für ihn nominierte TuS-Trainer Petrik Sander erneut Michael Stahl auf der rechten Seite der Viererabwehrkette. Bei Ludwigshafen saß Top-Torjäger Daisuke Ando zunächst nur auf der Bank.

    .Zwei Koblenzer Torschützen im Ludwigshafener Südweststadion auf einen Blick: Fatjon Celani (ganz links) markierte mit seinem 15. Saisontor nach nicht einmal 120 Sekunden das 1:0 für die TuS, vier Minuten vor dem Pausenpfiff legte Angelo Hauk (Nummer 18) nach. Das sollte aber nicht zum erhofften Sieg reichen, die Arminia konnte durch einen Pantano-Doppelpack in der zweiten Halbzeit noch ausgleichen. Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher
    .Zwei Koblenzer Torschützen im Ludwigshafener Südweststadion auf einen Blick: Fatjon Celani (ganz links) markierte mit seinem 15. Saisontor nach nicht einmal 120 Sekunden das 1:0 für die TuS, vier Minuten vor dem Pausenpfiff legte Angelo Hauk (Nummer 18) nach. Das sollte aber nicht zum erhofften Sieg reichen, die Arminia konnte durch einen Pantano-Doppelpack in der zweiten Halbzeit noch ausgleichen.
    Foto: Heinz-Jörg Wurzbacher

    Und er hatte es sich dort gerade erst gemütlich gemacht, da lagen seine Teamkollegen auf dem Platz des voluminösen, aber auch arg in die Jahre gekommenen Südweststadions bereits mit 0:1 im Hintertreffen. Beim ersten konstruktiven Vorstoß der TuS bediente Tony Schmidt den halblinks durchgestarteten Fatjon Celani, der dem herausstürzenden Arminia-Schlussmann Kevin Urban keine Abwehrchance ließ - und da waren nicht einmal zwei Minuten gespielt.

    180 Sekunden danach demonstrierte der Koblenzer Kapitän André Marx gesundes Selbstvertrauen, als er nach Balleroberung zehn Meter gen Mittellinie lief und von dort aus versuchte, den zu weit aufgerückten Urban per Fernschuss zu überlisten. Netter Versuch, doch der Ball strich ein paar Meter am anvisierten Ziel vorbei. Das war aber für lange Zeit die einzig erwähnenswerte Gelegenheit, beide Teams neutralisierten sich weitgehend zwischen den Strafräumen, wobei Koblenz die gefälligere Spielanlage demonstrierte. Ludwigshafen leistet sich wiederholt Fehler im Aufbau, doch die TuS konnte daraus kein Kapital schlagen und verzettelte sich zumeist am Strafraum der Platzherren. In der 25. Minute sendete die Arminia ein erstes wahrnehmbares Lebenszeichen, nach einem Flankenlauf von Nico Pantano und dem sich anschließenden Querpass auf Daniel Eppel wurde dessen Torschuss noch soeben abgeblockt.

    Besser, aber immer noch nicht gut genug machte es Eppel nach 34 Minuten: Bei seinem Distanzschuss aus rund 18 Meter Entfernung streckte sich TuS-Keeper Sebastian Patzler vergeblich, doch der Ball klatschte nur gegen den linken Pfosten. Wesentlich zielstrebiger präsentierte sich die TuS zu einem psychologisch günstigen Moment: Den Distanzkracher von Schmidt konnte Urban an die Latte lenken, aber den Abpraller nutzte Hauk eiskalt in Abstaubermanier mit dem Kopf zum 0:2 (41.). Vier Tage zuvor in Karbach hatte der Mann mit der Nummer 18 in einer ähnlichen Szene ebenfalls zugeschlagen und das vorentscheidende zweite Tor der Schängel erzielt.

    Eine anscheinend beruhigende Führung, doch dieser Eindruck täuschte. Nach dem Wechsel nahm die Begegnung zügig Fahrt auf, Ludwigshafen drängte auf den Anschlusstreffer. Marx trat ein paar Sekunden nach Wiederanpfiff über den Ball und ermöglichte dem davoneilenden Manuel Maier eine günstige Situation, doch der wurde dann in höchster Not vorm Koblenzer Tor noch abgedrängt. Auf der Gegenseite traf Marx zwar ins Schwarze, stand bei seinem Volleyschuss aber auch klar im Abseits (53.).

    Kaum 30 Sekunden später stand Patzler im Brennpunkt, als er eine 100-prozentige Chance des zentral vor ihm auftauchenden David Steckbauer reaktionsschnell per Fußabwehr entschärfte. Dem wollte sein Gegenüber Urban natürlich nicht nachstehen, in einer ähnlichen Szene klärte er gegen den einschussbereiten Celani (56.). Und schließlich mussten die Gäste doch das 2:1 hinnehmen, als Pantano halbrechts im Strafraum an den Ball kam und das Spielgerät irgendwie an Patzler vorbei ins Netz stolperte (62.).

    Damit wurde ein turbulentes Schlussdrittel eingeläutet. Mit dem zu diesem Zeitpunkt gar nicht mal unverdienten Ausgleich für Ludwigshafen schockte Pantano die rund 80 Anhänger der TuS auf der Gegengerade in der 82. Minute mit seinem zweiten Erfolgserlebnis des Abends. Diesmal lief er über links allein auf den Koblenzer Torwart zu und überwand ihn mit einem Schuss ins lange Eck.

    Im Endeffekt verloren die Koblenzer überraschend zwei Punkte wegen einer viel zu passiven zweiten Halbzeit. Hauenstein ist bis auf einen Zähler an die TuS herangerückt, hat aber das Nachholspiel gegen Wiesbach noch in der Hinterhand. Am Karsamstag ab 14 Uhr wollen die Sander-Schützlinge gegen Röchling Völklingen den ärgsten Verfolger aber vorerst weiter auf Distanz halten.

    Von unserem Mitarbeiter Bodo Heinemann

    TuS Koblenz
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