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Idar-Oberstein

Optimismus und Euphorie beim ASV

Optimistisch, aber nicht überheblich, geht der ASV Idar-Oberstein in das erste Aufstiegsspiel zur Fußball-A-Klasse am Mittwoch (19 Uhr) gegen den TuS Becherbach. Die Favoritenrolle, die viele beim Obersteiner Traditionsklub sehen, weist Armin Rösler aber von sich: "Das ist Unsinn", sagt der ASV-Trainer. "Solche Aufstiegsspiele sind eine ganz spezielle Sache. Sie werden viel im Kopf entschieden, und es spielen Dinge eine Rolle, die weit über das reine fußballerische Vermögen hinausgehen. Man denke zum Beispiel an die ungewohnt große Zuschauerkulisse."

Thomas Wiedemann (rechts) ist eine der Stützen beim ASV Idar-Oberstein. Am heutigen Mittwoch möchte Wiedemann das erste Aufstiegsspiel gegen Becherbach gewinnen.  Fotos: Joachim Hähn
Thomas Wiedemann (rechts) ist eine der Stützen beim ASV Idar-Oberstein. Am heutigen Mittwoch möchte Wiedemann das erste Aufstiegsspiel gegen Becherbach gewinnen. Fotos: Joachim Hähn
Foto: Joachim Hähn

Rösler glaubt außerdem, dass der TuS Becherbach unterschätzt wird. "Der TuS ist die ganze Runde nie so richtig ernst genommen worden, aber hat gerade gegen die Spitzenmannschaften immer gepunktet. Die Mannschaft ist kompakt und gibt nie auf", warnt der ASV-Coach und stellt noch einmal klar: "Die Chancen liegen bei 50:50." Doch bei allem Respekt vor Becherbach ist Rösler weit davon entfernt, das Licht seiner Mannschaft unter den Scheffel zu stellen. "Wenn wir kein Selbstvertrauen haben, wer soll es dann besitzen?", fragt er herausfordernd und erklärt: "Wir waren die beste Rückrundenmannschaft. Wir haben 14 Mal gewonnen und einmal unentschieden gespielt. Wir dürfen deshalb mit breiter Brust antreten."

Optimistisch: Armin Rösler (links)
Optimistisch: Armin Rösler (links)
Foto: Joachim Hähn

Rösler ist geradezu begeistert von seiner Mannschaft und lobt vor allen Dingen die Entwicklung des Teams: "Wir hatten am 18. Spieltag noch neun Punkte Rückstand auf den Zweiten. Wir haben seitdem immer unter Druck gestanden. Aber die Jungs haben das ganz toll gemeistert."

Tatsächlich haben die Volkesberger schon jetzt eine klasse Saison gespielt und sind dafür belohnt worden, auf Eigengewächse des Vereins gesetzt zu haben. Aus einer geschlossenen Mannschaft ragt natürlich Torjäger Patrik Schmidt heraus, der im gesamten Saisonverlauf insgesamt 54 Mal ins Schwarze getroffen hat und damit sogar noch Super-Torjäger Florian Herzog vom Bollenbacher SV überflügeln konnte, der eine Liga höher "nur" 51 Mal einnetzte. Coach Rösler streicht aber auch die defensive Stabilität heraus, für die die gut funktionierende Vierer-Abwehrkette des Teams sorgt und bewundert Thomas Wiedemann. "Er steht uns seit dem Winter wieder als Spieler zur Verfügung und arbeitet außerdem im Spielausschuss. Er ist ein Symbol dafür, wie sich der ganze Verein wieder nach vorne entwickelt."

Beim ASV herrscht deshalb auch ordentlich Euphorie vor den Aufstiegsspielen, und die Hoffnung ist groß, dass der Traditionsklub wieder in die höchste Liga des Kreises zurückkehrt. "Es wäre wichtig", sagt Rösler, um dann aber klarzustellen: "Planen können wir das in diesen Spielen nicht, aber ich bin optimistisch, dass wir aufsteigen, wenn wir unsere Leistung bringen." Dem ASV Idar-Oberstein stehen in der ersten Partie alle Spieler des Kaders zur Verfügung.

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