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    Bad Sobernheim

    Triathlon für alle ist beliebt

    Es gibt Veranstaltungen, die sind derart beliebt, dass man sie sich nicht wegdenken kann. Der Jedermann-Triathlon des TV Bad Sobernheim, der am Sonntag zum 24. Mal über die Bühne geht, gehört definitiv dazu. "Unser Triathlon ist ein Selbstläufer geworden. Wir machen keine Werbung, trotzdem sind die Teilnehmerfelder immer sehr schnell voll", sagt Volker Kohrs, Abteilungsleiter des ausrichtenden TV. Mehr als 270 Einzelstarter und mehr als 40 Staffeln haben sich angemeldet. Kohrs: "Das ist in der Nähe unseres Rekords." Mehr geht aber nicht, die Teilnehmerliste ist geschlossen worden.

    Nach jeder Laufrunde müssen sich die Triathleten in Bad Sobernheim ein Band schnappen, damit sie im Ziel nachweisen können, auch die komplette Distanz absolviert zu haben.  Foto: Klaus Castor
    Nach jeder Laufrunde müssen sich die Triathleten in Bad Sobernheim ein Band schnappen, damit sie im Ziel nachweisen können, auch die komplette Distanz absolviert zu haben.
    Foto: Klaus Castor

    "Wir stoßen an unsere Kapazitätsgrenzen", erklärt Kohrs. Das gilt zum einen für die Wechselzone, in der rund 300 Fahrräder auf Ständern untergebracht werden müssen. Auch das Schwimmbad platzt aus allen Nähten. Alle zwölf Minuten werden die Starter in Gruppen ins Wasser gelassen. Mehr Teilnehmer würde aber auch die Radstrecke zeitlich nicht verkraften. Die führt vom Schwimmbad in Bad Sobernheim bis nach Staudernheim und zurück. Um einen gefahrlosen Ablauf garantieren zu können, wird die Strecke für den Verkehr gesperrt. "Die Sperrung können wir aber nicht zu lange aufrechterhalten. Das wollen wir den Anwohnern nicht zumuten", sagt Kohrs.

    Doch warum ist der Bad Sobernheimer Triathlon eigentlich so beliebt? Vielleicht liegt es daran, dass nicht der Wettbewerbsgedanke, sondern vielmehr der Mitmach-Charakter im Vordergrund steht. "Wir sind ein Jedermann-Triathlon im wahrsten Sinne des Wortes. Bei uns sollen die Sportler einen Triathlon machen, die sonst nirgends starten. Wer am Ende Erster ist, hat uns eigentlich noch nie interessiert", sagt Kohrs. Die Organisatoren müssen deshalb die Wettkampfrichter des Landesverbandes Jahr für Jahr bremsen. "Die wollen immer wissen, was mit den Strafzeiten passiert und wie die Regeln einzuhalten sind. Ich hole die dann immer mal ein bisschen runter und erkläre ihnen, dass das bei uns alles gar kein Thema ist", erzählt Kohrs.

    Trotz der positiven Resonanz: Die Bad Sobernheimer denken ans Aufhören. "Das wird der vorletzte Triathlon sein. Bei der 25. Auflage im nächsten Jahr packen noch einmal alle mit an, danach wird, Stand jetzt, Schluss sein", sagt Kohrs. Nach einem kleinen Moment des Innehaltens ergänzt er: "Es sei denn, es finden sich ein paar Junge, die das von uns übernehmen wollen." Er bietet gerne an, Interessierte einzuführen in die Belange der Veranstaltung: "Die dürfen uns gerne über die Schulter schauen." Als Gründe für den geplanten Ausstieg nennt er auch die Belastungen durch Auflagen: "Am Samstag fahren zwei Mann alleine deshalb durch die Gegend, weil sie die Umleitungsschilder aufstellen müssen." Insgesamt 50 Helfer aus allen Abteilungen des TV sind beteiligt, dazu unterstützt die DLRG Bad Sobernheim den Turnverein tatkräftig.

    Sie alle sorgen dafür, dass jeder Triathlet für sich einen tollen Wettkampf abliefern kann. Im 11.30 Uhr beginnen die Schüler C (Distanz: 100 Meter Schwimmen/2,5 Kilometer Radfahren/400 Meter Laufen). Es folgen die Schüler B und A (200/5/800), deren Wechselzone verlegt wurde. Dadurch können die Erwachsenen (300/20/5) früher beginnen. Der erste Startschuss für sie fällt um 12.45 Uhr. Die Staffeln absolvieren die gleichen Distanzen.

    Besonders attraktiv für die Zuschauer ist der Laufkurs. Aufgrund der kleinen Runde kommen die Triathleten zum Finale ihres Dreikampfes häufig an Start und Ziel vorbei und können lautstark unterstützt werden. Olaf Paare

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