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    Bad KreuznachSportlerwahl: Männer machen es spannend, Ricarda Funk nicht

    Es war die engste Entscheidung bei der Sportlerparty, die Landrat Franz-Josef Diel verkündete. Mit gerade einmal sechs Stimmen Vorsprung setzte sich Schwimmer und Kunstspringer Andreas Lasch (255 Stimmen) vor seinen Konkurrenten Moritz Rothländer vom Kreuznacher HC (249 Stimmen). Für den Gewinner ist es der glänzende Schlusspunkt hinter einem wechselhaften Sportjahr 2013.

    Hauchdünn setzte sich Andreas Lasch (Mitte) vor den zweitplatzierten Moritz Rothländer (links) bei der Wahl zum Sportler des Jahres. Alexander Linn wurde Dritter.
    Hauchdünn setzte sich Andreas Lasch (Mitte) vor den zweitplatzierten Moritz Rothländer (links) bei der Wahl zum Sportler des Jahres. Alexander Linn wurde Dritter.
    Foto: Klaus Castor

    Astrid Jung (links) aus dem Vorstand des KSV Bad Kreuznach vertrat Kanutin Ricarda Funk, die Sportlerin des Jahres. Zweite wurde Basketballerin Sunniva Ferri (Mitte) vor Trampolinturnerin Sarah Eckes, für die MTV-Abteilungsleiterin Steffi Bucher die Preise entgegennahm.
    Astrid Jung (links) aus dem Vorstand des KSV Bad Kreuznach vertrat Kanutin Ricarda Funk, die Sportlerin des Jahres. Zweite wurde Basketballerin Sunniva Ferri (Mitte) vor Trampolinturnerin Sarah Eckes, für die MTV-Abteilungsleiterin Steffi Bucher die Preise entgegennahm.
    Foto: Klaus Castor

    Nach einem Schlüsselbeinbruch feierte der Sportler des VfL Bad Kreuznach ein Comeback, das sich sehen lassen kann. Bei der deutschen Meisterschaft im Schwimm-Fünfkampf wurde er Siebter. Im Kunstspringen startet er für den TV Meisenheim, gewann vom Turm und wurde Zweiter vom Einmeterbrett. Danach der erneute Schock: Ein Kreuzbandriss und Meniskusschaden zwingen Lasch noch zu sechs Monaten Pause im Kunstspringen. Der Rückhalt, den er bei den Menschen im Kreis genießt, ist da die optimale Motivation fürs Comeback.

    Dass Lasch überhaupt zu einem so erfolgreichen Schwimmer wurde, hat er dabei einer kurzen Phase, in der er keine Lust auf das Springen hatte, zu verdanken. "Da habe ich ihn zum Schwimmen mitgenommen", verriet sein Vater Klaus Lasch, der Andreas seit dessen Kindheit auf die Wettkämpfe begleitet. Den Vater als Mentor und verlässlichen Begleiter hat auch der zweitplatzierte Moritz Rothländer. Bereits 18 Länderspiele absolvierte der 16-Jährige und ist aktuell der jüngste Spieler im deutschen U18-Kader. "Für die Nationalmannschaft trainiere ich, es ist immer etwas Besonderes, die Hymne zu hören", erklärte der ambitionierte KHC-Spieler.

    Ein Spätstarter in seiner Sportart ist hingegen der drittplatzierte Alexander Linn. Erst seit wenigen Jahren startet er in der Langdistanz im Triathlon, war aber gleich voll im Geschäft. Die Qualifikation für die Ironman-Weltmeisterschaften in Hawaii 2013 war der Höhepunkt seines rasanten Aufstiegs. Dabei qualifizierte er sich für den wichtigsten Ironman der Welt trotz seiner großen Schwäche: dem Schwimmen. "Nach dem Schwimmen habe ich in Hawaii etwa 1000 Leute überholt", erinnert sich Linn. "Das hat es wahrscheinlich noch nie gegeben." 2015 will er erneut in Hawaii dabei sein, bis dahin hat er also noch genug Zeit, sich im Schwimmen zu verbessern.

    Weniger knapp als bei den Männern war die Entscheidung bei den Frauen. Mit 112 Stimmen setzte sich Kanutin Ricarda Funk vor ihre Konkurrentinnen Sunniva Ferri (88 Stimmen) und Sarah Eckes (76 Stimmen). Aufgrund eines anstehenden Trainingslagers in Australien konnte die Siegerin aber nicht persönlich ihren Preis entgegennehmen. Wie auch Andreas Lasch erhielt sie einen 100-Euro-Gutschein für Orthopädie-Schuhtechnik Enk in Bad Kreuznach.

    Bei der U23-Europameisterschaft holte Ricarda Funk 2013 die Goldmedaille, bei der U23-Weltmeisterschaft gewann sie zudem die Silbermedaille im Team. "Ricarda ist da, wo sie mit 21 Jahren eigentlich noch gar nicht sein müsste", erklärte Astrid Jung aus dem Vorstand des KSV Bad Kreuznach, die für ihre Sportlerin den Preis entgegennahm. Doch Funk bleibt weiter ambitioniert. "Sie hat große Pläne. Pläne, dass es weiter nach oben geht", verriet Jung. "Rio hat sie durchaus im Hinterkopf."

    Auch die zweitplatzierte Sportlerin sammelte 2013 internationale Erfahrung. Sunniva Ferri vom Basketball-Zweitligisten ASC Mainz gehörte dem deutschen Kader bei der U16-Europameisterschaft in Portugal an, genau wie ihr Schulkamerad Moritz Rothländer im Hockey schaffte sie es jüngst in den U18-Kader. Ferri ging durch eine harte Schule, die sie weit im Frauenbasketball brachte. Bis sie 13 Jahre alt war, spielte sie Basketball bei den Jungen. Erst danach wechselte die Bad Kreuznacherin zum Frauenbasketball.

    Die auf Platz drei gewählte Sportlerin Sarah Eckes konnte wie Ricarda Funk nicht persönlich bei der Sportlerparty anwesend sein. Dafür verriet die Abteilungsleiterin der Trampolinturner des MTV, Steffi Bucher, das Erfolgsrezept der Athletin. "Sarah war nicht immer die Nummer eins. Aber sie hat nicht nur Talent. Sie ist fleißig und arbeitet hart." Robin Brand

    Sport Bad Kreuznach
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