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    Leichtathletik: Sven Schick sprintet an die Spitze der Rheinland-Bestenliste

    Über reichlich Unterstützung durften sich die Nachwuchsathleten freuen. Mütter, Väter, Geschwister, Omas und Opas waren zum zweiten Bahnsportfest der TuS Kirn mitgekommen, um die Talente anzufeuern. Mitunter waren die Angehörigen aber auch als Trostspender gefordert, denn nicht immer erfüllten sich alle sportlichen Erwartungen. Jenny Müller von der gastgebenden TuS war angetan von der eindrucksvollen Kulisse im Berno-Wischmann-Stadion: "Es war am Vormittag richtig voll. Als die Kleinen dann weg waren, wurde es schlagartig leer."

    Schneller Antritt: Merle Fischer (vorne) gibt über 50 Meter Gas. Im Mehrkampf der W8 wurde das Talent der TuS Kirn Zweite.  Foto: Michael Ottenbreit
    Schneller Antritt: Merle Fischer (vorne) gibt über 50 Meter Gas. Im Mehrkampf der W8 wurde das Talent der TuS Kirn Zweite.
    Foto: Michael Ottenbreit

    Die Organisatorin weiß, wie wichtig es ist, die Wettkämpfe zügig durchzuführen. Lange Wartezeiten will keiner in Kauf nehmen. "Die Kleinen haben um 10 Uhr angefangen und waren um 12.30 Uhr fertig. Für einen Mehrkampf war das gut", sagte Jenny Müller und fügte hinzu: "Darauf kommt es an, dann kommen die Leute gerne wieder." Sportlich gab es manch knappe Entscheidung, beispielsweise in der M8. Dort lieferten sich Moritz Wurdel vom TV Bad Sobernheim und Jan Schuler (LG Idar-Oberstein) ein packendes Duell, das mit einem Gleichstand endete. Beide hatten fünf Punkte auf dem Konto und teilten sich Platz eins. Mit Spannung erwartet worden war der Zweikampf zwischen Niklas Brach (TuS Kirn) und Justin Seckler (MTV Bad Kreuznach) in der M11, in dem sich der Lokalmatador durchsetzte. Auch in der W10 hatte in Maja Urbanek eine Kirnerin die Nase vorn. Bei den Älteren, die nach einem anderen Punktesystem bewertet werden, zeigte TuS-Athletin Leonie Greber (W12) eine starke Leistung, holte 1255 Zähler. Lea Schumacher (TV Odernheim) sammelte 1318 Punkte in der W13.

    In den Einzeldisziplinen warteten die Starter ebenfalls mit guten Ergebnissen auf. Schließlich galt es zum Ausklang der Saison, noch die ein oder andere Bestmarke zu setzen. So wie TuS-Aushängeschild Sven Schick, der über 200 Meter ein starkes Rennen lief. Mit seinen 23,27 Sekunden war ihm nicht nur der Sieg in der Altersklasse U18 sicher, er übernahm auch die Spitzenposition in der Rheinland-Bestenliste. Ebenfalls schnell unterwegs war Schicks Teamkollegin Carolin Becker, die die 200 Meter bei den Frauen in 26,85 Sekunden zurücklegte. Überzeugend auch der Auftritt von Florian Alt (U18). Er kam im Dreisprung auf 10,53 Meter. Britta Bender verließ für das Kugelstoßen ihren Platz im Wettkampfbüro. Ihre sportliche Einlage wurde mit 11,34 Metern und Rang eins in der W35 belohnt.

    Simon Jakoby (M14) vom TuS Heimweiler stieß die Kugel auf stolze 11,32 Meter. Eine Klasse für sich war Stella Clemens (U18) vom LC Rehlingen. Die deutsche Vizemeisterin im Siebenkampf trumpfte über 100 Meter (12,78 Sekunden), im Weitsprung (5,47 Meter) sowie im Kugelstoßen (13,90 Meter) auf und war eine der prominentesten Starterinnen unter den 165 Teilnehmern.

    Die Organisatoren hätten sich einen regeren Zuspruch gewünscht. Doch zum einen fanden parallel in Birkenfeld die Rheinlandmeisterschaften über 10 000 Meter statt, zum anderen machte sich das Fehlen der Jahrgänge U8 bemerkbar. Für den Nachwuchs gibt es den Mehrkampf nicht mehr in der klassischen Form. "Für den Alternativwettbewerb fehlt uns ein bisschen die Manpower. Dafür braucht man noch mehr Helfer und zum Teil auch neue Ausrüstung", berichtete Jenny Müller. Die Kirner waren ohnehin schon froh, dass sie vom benachbarten TuS Heimweiler unterstützt worden waren.

    Von unserer Mitarbeiterin

    Tina Paare

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