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    Handball: Jens Illner kommt – Holzheim hat Trainer gefunden

    Das Rätselraten ist beendet, der TuS Holzheim hat einen Trainer für die neue Saison in der Handball-Oberliga Hessen gefunden: Der 42-jährige Wiesbadener Jens Illner wird das im Sommer aus freien Stücken aus dem Amt scheidenden TuS-Urgestein Heiko Ohl beerben und bei den Ardeckern die wichtige Position auf der Bank und an der Linie übernehmen.

    Mit Applaus will sich Trainer Heiko Ohl (rechts) am letzten Spieltag der Handball-Oberliga Hessen von den treuen Fans des TuS Holzheim verabschieden. Der Verein hat inzwischen die Weichen für die Zeit danach gestellt und den 42-jährigen Wiesbadener Jens Illner als Nachfolger verpflichtet.
    Mit Applaus will sich Trainer Heiko Ohl (rechts) am letzten Spieltag der Handball-Oberliga Hessen von den treuen Fans des TuS Holzheim verabschieden. Der Verein hat inzwischen die Weichen für die Zeit danach gestellt und den 42-jährigen Wiesbadener Jens Illner als Nachfolger verpflichtet.
    Foto: Andreas Hergenha

    "Wir hatten in den Gesprächen einen sehr guten Eindruck", ist Gunter Ohl vom Spielausschuss der Holzheimer guter Dinge, die richtige Wahl getroffen zu haben. "Wir haben wie üblich mit mehreren Kandidaten gesprochen. Aber ich habe bei Jens das Gefühl, dass er die Philosophie unseres Vereins, die Heiko in den vergangenen Jahren ebenso verkörpert hat, mit eigener Handschrift mitträgt."

    Illner ist für die Führungsmannschaft des TuS alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. "Ich habe ihn schon als jungen Burschen erlebt", erinnert sich Gunter Ohl, dessen Sohn Heiko einst mit dem früheren Torwart Illner in der Regionalligamannschaft der SG Wallau/Massenheim spielte. Auch in der Folge haben sich die Verantwortlichen von der Aar und der Wiesbadener nicht aus den Augen verloren. Der künftige Übungsleiter spielte für den TuS Dotzheim, stieg mit der TSG Münster in die Zweite Liga auf und führte als Trainer die Frauenmannschaft des TuS Kriftel in die Oberliga. "Hier ist mir besonders das schnelle Umschalten dieser Mannschaft ins Auge gefallen", sagt Ohl. "Das scheint sein Steckenpferd zu sein, wovon wir natürlich auch profitieren wollen."

    Das Mitglied des Spielausschusses erhofft sich eine verbesserte Arbeit im Defensivbereich, die zu schnellen Angriffen und leichten Toren führen soll. Was ein Team, das von Illner betreut wird, leisten kann, hat Gunter Ohl schon unmittelbar erlebt. In der A-Jugend-Oberliga standen sich die beiden am zweiten Spieltag als Trainer gegenüber, Ohl auf Seiten der Holzheimer, Illner bei der TSG Münster. Nach der knappen 25:26-Niederlage des TuS standen die Übungsleiter zusammen, haben "über alles mögliche geplaudert", wie der Holzheimer sagt. Natürlich auch über Handball. "Damals haben wir geflachst, ich habe ihm gesagt, dass Holzheim doch auch mal eine gute Adresse für ihn sei."

    Aus dem Geplauder von September ist im Januar Ernst geworden. Nachdem der im Verein vielfältig eingebundene Heiko Ohl seinen Rücktritt als Trainer der Oberliga-Mannschaft angekündigt hatte, stiegen die Verantwortlichen des TuS in die Suche ein - und schnell war auch der 42-jährige Wiesbadener ein Thema. Während Kandidaten wie der ebenfalls gehandelte Hans-Josef Embs "den Rahmen gesprengt" hätten, wie Gunter Ohl sagt, vermittelte Illner in den Gesprächen "nicht den Eindruck, als ginge es ihm bei uns nur darum, mit Handball Geld zu verdienen". Der künftige Trainer habe sich gut über den Holzheimer Handball informiert gezeigt, "er hat auch die Spieler aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend gekannt". Das passte für Ohl und Co. zu dem Anspruch, jemanden zu finden, der über den Tellerrand des Oberliga-Teams hinaus blickt. "Es geht um den Spaß an der Sache und darum, ein Konzept zu entwickeln, dass in unsere Struktur und unsere Jugendarbeit passt."

    In diesen Punkten hat der selbstständige Versicherungskaufmann, der laut Ohl einen ruhigen Eindruck macht, aber in der Sache sehr bestimmend sein kann, überzeugt. Das war der Grund, warum die Verantwortlichen dem Rätselraten ein Ende gesetzt haben.

    Von unserem Redakteur Marco Rosbach

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