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    Fußball-Kreisliga B: Lierschieds Holger Siegel gibt seinem Team noch Zeit – Eppenrod kommt

    Ein Tor haben sie schon geschossen, auf den ersten Punkt aber warten sie noch bei der SG Lierschied. Drei Spiele, drei Niederlagen, 1:11 Tore - so die ernüchternde Bilanz des Tabellenvorletzten in der Kreisliga B Rhein-Lahn. Am Samstag geht es auf dem Hartplatz in Weyer gegen den SV Eppenrod, und der hatte in dieser Saison schon alles im Angebot, was man an Ergebnissen so einfahren kann: ein Sieg, eine Niederlage, ein Unentschieden. Die Partie beginnt um 16.30 Uhr.

    "Diese Entwicklung war abzusehen", sagt Lierschieds Trainer Holger Siegel nach dem durchwachsenen Saisonstart. 1:3 in Filsen, 0:3 gegen Katzenelnbogen, 0:5 in Arzbach - und ausgerechnet bei der höchsten Niederlage bisher hat der Trainer die beste Leistung seiner Mannschaft gesehen. "In Arzbach haben wir wirklich nicht schlecht gespielt, aber die haben natürlich mit Daniel Schmidt einen richtig guten Stürmer vorne drin. Da war nicht mehr zu holen, aber die Leistung war in Ordnung."

    Wichtige Leistungsträger haben den Verein in der Sommerpause verlassen, aufgefüllt wurde der Mannschaftskader mit sechs A-Jugendlichen, die allesamt auch noch im Nachwuchs spielen könnten und obendrein noch aus drei verschiedenen Vereinen kommen. "Fünf der Jungs haben zuletzt in der Anfangsformation gestanden", sagt Siegel, der der jungen Garde vollstes Vertrauen schenkt. "Wir wussten, dass es zunächst einmal sehr schwer werden würde in der B-Klasse. Ich bin im Moment noch sehr ruhig. Wir brauchen noch Zeit, das geht nicht von heute auf morgen. Die Jungs sind natürlich ein wenig enttäuscht, aber wir werden weiter hart arbeiten, dann läuft es auch wieder besser. Das sind alles gute Jungs."

    Eigentlich hatten die Verantwortlichen in Lierschied in dieser Saison auf einen einstelligen Tabellenplatz gehofft. Die Veränderungen im Kader und eine Systemumstellung lassen möglicherweise aber weniger zu - darauf deuten zumindest die ersten Wochen der noch jungen Spielzeit hin. "Nur wann, wenn nicht jetzt, sollen wir diesen Umbruch machen", sagt Siegel. "Es war noch nie so einfach, die B-Klasse zu halten. Nicht, weil die Klasse so schlecht ist, sondern weil es nur einen Absteiger geben wird. Und wir haben immer noch Zeit zu reagieren, wenn es gar nicht klappen sollte."

    So ganz geklappt hat es in dieser Saison bisher auch in Eppenrod noch nicht. "Ich war eigentlich nur mit dem 1:1 zuletzt gegen Hahnstätten zufrieden", sagt Klaus Metternich, Trainer der Rot-Weißen von der Kreisgrenze. "Warum wir da in der 97. Minute den Ausgleich kassieren und vorher zwei Elfmeter nicht bekommen, wird wohl das Geheimnis des Schiedsrichters bleiben. Wir hatten Hahnstätten klar im Sack." Zuvor gab es einen 3:0-Heimsieg gegen Heistenbach und eine 2:5-Niederlage bei Osterspai II. "Da hatten wir einen rabenschwarzen Tag erwischt. Aber die Mannschaft hat danach im Spiel gegen Hahnstätten ihren wahren Charakter gezeigt und sich ganz stark präsentiert."

    Knackpunkt beim SV ist die dünne Personaldecke. "Wir haben 14 Spieler. Aus der Zweiten können wir schlecht nachlegen. Sind wir komplett, dann platzieren wir uns am Ende der Saison unter den besten fünf Teams der Liga. Sind wir aber beruflich bedingt nicht komplett, wird es schwierig." Für Lierschied ist Metternich aber guter Dinge: "Wir unterschätzen keinen Gegner. Aber wir haben für das Wochenende das Team so gut wie komplett." Tom Neumann

    Der Blick auf die anderen Plätze

    TuS Hahnstätten - TuS Niederneisen (Sa., 18 Uhr): Da hat der A-Klassen-Spielplan für Hahnstätten und Niederneisen am Wochenende aber ein ganz besonderes Schmankerl zu bieten: Pünktlich zum Hahnstätter Markt steigt am Samstagabend auf dem Heideberg das Derby der beiden Nachbarn von der Aar an. Der Markt würde sich aus Sicht der Gastgeber natürlich umso schöner feiern lassen, wenn die drei Punkte in der Heimat bleiben. Das wird allerdings gegen den bislang überzeugenden Spitzenreiter alles andere als einfach. Die Elf von Andreas Altenhof hat mit neun Punkten und 11:0 Toren aus drei Spielen in allen Bereichen noch eine weiße Weste. Die Bilanz der vergangenen Jahre spricht für Hahnstätten, das die jüngsten fünf Derbys nicht verloren hat. Drei Partien davon endeten remis.

    SV Braubach - SG Arzbach/Kemmenau (Sa., 18 Uhr): Absteiger gegen Aufsteiger heißt es am Samstagabend im Alten Gahnert. Die beiden Mannschaften, die in der Vorsaison noch zwei Klassen auseinander lagen, begegnen sich jetzt ungefähr auf Augenhöhe - darauf deutet zumindest die Tabelle hin. Arzbach würde mit einem Auswärtssieg nach Punkten mit den noch ungeschlagenen Braubachern, die vor einer Woche das A-Klassen-Absteiger-Duell gegen Katzenelnbogen für sich entscheiden konnten, gleichziehen und dürfte dann endgültig von einem sehr gelungenen Auftakt sprechen.

    FSV Osterspai/Kamp-Bornhofen II - TuS Heistenbach (So., 12.15 Uhr): Für den TuS Heistenbach sieht es nicht gut aus. Die Niederlagenserie der Vorsaison in der A-Klasse setzt sich auch nach dem Abstieg nahtlos fort. 1:12 Tore, null Punkte und der letzte Platz bereiten Sorgenfalten. Osterspais Reserve hat von allem etwas zu bieten - einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage, die man sich in der Vorwoche gegen die starken Niederneisener einhandelte.

    SV Diez-Freiendiez - SC SB Filsen (So., 14.30 Uhr): Auf dem Freiendiezer Kunstrasenplatz treffen mit dem gastgebenden SV und Filsen zwei Teams aufeinander, die bislang eher Ergebnisminimalismus betrieben. Drei Spiele, 3:3 Tore auf beiden Seiten - das deutet auf eine defensiv geführte Partie hin.

    SV Friedrichssegen - SG Birlenbach/Balduinstein II (So., 14.30 Uhr): Der SV Friedrichssegen unternimmt den vierten Anlauf, zum ersten Dreier zu gelangen.

    TuS Weinähr - TuS Katzenelnbogen/Klingelbach (So., 14.30 Uhr): Tobias Faßmann war bislang der Torgarant der Einricher. Alle vier erzielten Saisontreffer des TuS gingen auf sein Konto. Am Sonntag wird er Unterstützung gebrauchen, wenn die Gäste dem optimal gestarteten TuS Weinähr die ersten Punkte abnehmen will. rwe

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