Rheinlandliga: HSG Bad Ems/Bannberscheid zeigt in Urmitz eine enttäuschende Leistung und verliert
Das Reick-Gesetz trifft auch Hanjo Neebs Team: HSG Bad Ems/Bannberscheid zeigt in Urmitz eine enttäuschende Leistung und verliert
Mit Licht und Schatten: Bei Michael Schmitz wechselten sich gute und überhastete Aktion in Urmitz ab. Foto: René Weiss
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Urmitz. Wenn die Erfolgsformel so einfach ist, dann kommt Andreas Reick nicht mehr daran vorbei, jetzt regelmäßig für den SV Urmitz aufzulaufen. Drei Mal hat der halblinke Rückraumspieler in dieser Rheinlandliga-Saison für die Handballer vom Rhein auf der Platte gestanden – und genau in diesen holten die Blau-Weißen ihre bis dato eingefahrenen drei Siege. Gegen die HSG Eifel hatte der ehemalige Regionalligaspieler der HSG Mülheim-Kärlich/Bassenheim mitgewirkt, gegen die Turnerschaft Bendorf ebenfalls und nun auch am gestrigen Sonntag gegen die HSG Bad Ems/Bannberscheid, die dem Reickschen Gesetz ebenfalls zum Opfer fiel. Mit 26:33 (11:18) mussten sich die Kombinierten aus dem Westerwald und von der Lahn geschlagen geben – das Hinspiel hatten sie in eigener Halle noch mit 35:25 für sich entschieden. Damals fehlte der Spiritus Rector im Urmitzer Rückraum, der sowohl als Torschütze als auch mit seinen fantastischen Anspielen zum treffsicheren Kreisläufer David Mohrs glänzte und der HSG-Abwehr immer wieder das Nachsehen gab.

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Angesichts der Tabellenkonstellation und des deutlichen Ergebnisses im ersten Vergleich dieser Spielzeit hätte man nach einer Viertelstunde vermuten können, dass die Einheimischen mit ihrer knappen 7:6-Führung zufrieden sein könnten. Denkste. Trainer Bugaj, der ehemalige polnische Nationalspieler, ahnte, dass da mehr gehen könnte, nahm die Auszeit und sollte Recht behalten.

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