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Flachau

Auslosung zur Europaliga am Freitag: Nicht nach Kasachstan oder weiter

Am Freitagmorgen beginnt für den Manager des FSV Mainz 05 das Abenteuer Europaliga. Christian Heidel und Axel Schuster reisen von Salzburg aus direkt in die Schweiz zur Auslosung.

Hoffentlich macht Christian Heidel nach der Auslosung ein freundlicheres Gesicht.
Hoffentlich macht Christian Heidel nach der Auslosung ein freundlicheres Gesicht.
Foto: Eva Willwacher

Flachau – Am frühen Freitagmorgen beginnt für den Manager des FSV Mainz 05 das Abenteuer Europaliga. Christian Heidel und Axel Schuster reisen von Salzburg aus direkt in die Schweiz nach Nyon zur Auslosung der dritten Qualifikationsrunde, in die der Tabellenfünfte der Bundesliga am Donnerstag, 28. Juli einsteigt.

"Das ist einfach etwas Besonderes", sagt Heidel, der die Zeremonie bereits zweimal miterlebt hat im Jahr 2005. "Über 50 Vereine sind anwesend. Das wird spannend und ist etwa so, wie die Ziehung der Lottozahlen."

Losverfahren noch nicht bekannt

Das genaue Prozedere des Losverfahrens, das um 13 Uhr beginnt, steht noch nicht fest. "Wir werden sicher etwas überrascht werden, denn die Uefa legt den Ablauf in jedem Jahr nach neuen Kriterien fest", so der 47-Jährige. "Wir freuen uns darauf, das Ganze zu erleben und haben die Hoffnung, keinen der wenigen Spitzenvereine zu kriegen, die nicht gesetzt sind." Heidel selbst tendiert zu einem Gegner aus den neuen EU-Ländern. "Für unsere Fans wäre es am Besten, wenn wir nach Luxemburg müssten."

Logistische Herkulesaufgabe

Unangenehm würde es dann, wenn die Uefa die 05er nach Kasachstan oder in ähnlich entfernte Regionen schicken würden. "Das wäre nicht prickelnd, wenn wir neun Stunden oder mehr fliegen müssten – von der Organisation her eine Katastrophe und eine logistische Herkulesaufgabe. Wir müssen es aber nehmen, wie es kommt."

Die 05er sind in dieser Runde gesetzt, müssten also den ganz starken Gegnern aus dem Weg gehen. "Unser Ziel ist ganz klar die Gruppenphase", sagt Heidel. Dafür müsste die Mannschaft von Thomas Tuchel allerdings eine weitere Runde übersehen. Und dort als ungesetztes Team gegen einen wahrscheinlichen Gegner aus den starken europäischen Verbänden antreten. "Wir hoffen da auch auf etwas Losglück", sagt der 05-Manager. Vor sechs Jahren erwischten die 05er in diesen Play-offs den FC Sevilla, den späteren Europapokalsieger, und schieden aus.

Dritte Runde finanziell kaum lukrativ

Die jetzt auszulosende dritte Runde ist finanziell nicht so lukrativ. Für die Mainzer ohnehin nicht, denn der Klub musste in der Coface Arena in die Klappstühle auf der Stehtribüne investieren. "Das hätten wir jetzt noch nicht getan, wenn wir Sechster in der Liga geworden wären." Von der Uefa gibt's ein Antrittsgeld von 50.000 Euro. Dazu kommen Zuschauereinnahmen. "Und vom Fernsehen kommt auch etwas, je nachdem, wie der Gegner heißt." jös

Mainz 05
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