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    2:0: Mainz verliert das Spitzenspiel

    Der FSV Mainz 05 hat das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund verloren. Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage tauschten der bisherige Tabellenführer und der bisherige Tabellenzweite die Plätze.

    Mainz - Der FSV Mainz 05 hat das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund verloren. Nach der 0:2 (0:1)-Niederlage tauschten der bisherige Tabellenführer und der bisherige Tabellenzweite die Plätze.

    Hohes Tempo, intensive Zweikämpfe, zahlreiche Strafraumsituationen, klasse Kombinationen, bedingungsloser Kampf, zwei Tore: Dieses Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga zwischen dem FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund hatte alles, was ein Spitzenspiel braucht. Nur eben aus Sicht der Gastgeber das falsche Resultat: 0:2 (0:1) unterlag der bisherige Tabellenführer seinem bislang schärfsten Verfolger, der mit diesem Auswärtssieg an den Mainzern vorbeigezogen ist.

    Es war ein Spiel auf extrem hohem Niveau, und dass die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp die drei Punkte verdient hatte, stellte hinterher eigentlich niemand infrage. Dafür waren die Dortmunder eben noch einen Tick besser als die starken 05er. Allerdings dachte der ein oder andere durchaus darüber nach, was geschehen wäre, hätte Roman Weidenfeller in der 48.Minute nicht einen von Eugen Polanski geschossenen Foulelfmeter (Neven Subotic hatte nach Ansicht von Schiedsrichter Michael Weiner den Mainzer Adam Szalai beim Torschuss gefoult) gehalten. „Ich habe mich sicher gefühlt“, sagte Polanski später, „aber der Ball war schlecht geschossen. Ich hatte aus dem Augenwinkel gesehen, dass Weidenfeller einen Schritt in seine rechte Ecke gemacht hat und habe deshalb in die andere Ecke geschossen. Aber leider nicht gut genug.“

    Im Nachhinein war dies wohl eine Schlüsselszene der Partie, auch wenn der Fehlschuss den 05ern keinen Knacks versetzte. Tatsächlich hatten sie jetzt ihre stärkste Phase, setzten die Dortmunder unter Druck, erspielten sich Chancen, ließen diese aber ungenutzt. Der Ausgleich, der das Spiel wieder offen gemacht hätte, fiel nicht. Es war ähnlich wie in der ersten Halbzeit, als die Mainzer ebenfalls ordentliche Offensivszenen hatten, dann aber in Rückstand geraten waren, als Niko Bungert mit einem Fehlpass im Spielaufbau den Konter einleitete und Mario Götze das 0:1 erzielte (26.)

    Vielleicht waren die Mainzer etwas zu offensiv ausgerichtet, hatten zu hoch gestanden, um das schnelle Spiel der Dortmunder in die Spitze zu unterbinden. So hatte der BVB immer wieder die Chance, Götze, Lucas Barrios oder Shinji Kagawa ins Spiel zu bringen – „und die sind brutal schnell und stark am Ball“, stellte 05-Torwart Christian Wetklo fest. Der hatte in der 67. Minute davon abgesehen, Lucas Barrios zu attackieren, um das 0:2 zu verhindern – es wäre wohl auch auf Elfmeter und Rote Karte hinausgelaufen. Götze hatte nach einem Dribbling einen Zuckerpass durch die Viererkette gespielt, Barrios umkurvte Wetklo und schoss ein. Ein Treffer, der zu diesem Zeitpunkt sicher nicht den Spielverlauf der zweiten Halbzeit widerspiegelte, unterm Strich aber in Ordnung ging. Und die Vorbereitung durch den jungen Götze sorgte auch für Zungenschnalzer im Mainzer Lager. „Monn, Monn, Monn, wie der des No-look-Ding in die Spitze gespielt hot…“, schwärmte die Mainzer Torwartlegende Manfred „Moppes“ Petz, „…leck mich om Ärmel.“

    Auf den Rängen sorgte der zweite Gegentreffer für Ernüchterung, fortan waren beinahe nur noch Dortmunder Gesänge zu hören, während die Mainzer Fans offenbar früher resignierten als ihre Spieler. Die bemühten sich weiterhin um eine Resultatsverbesserung, doch viel mehr als ein gewaltiger Freistoß von Christian Fuchs, den Weidenfeller reaktionsschnell mit einer Hand über die Latte lenkte, kam dabei nicht mehr heraus.

    Peter H. Eisenhuth

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