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    Zukunft der Formel 1 in der Eifel: Nahles attackiert Lemke

    Nächste Runde im Streit um die Formel 1 auf dem Nürburgring: SPD-Generalssekretärin Andrea Nahles (Weiler/Kreis Mayen-Koblenz) attackiert die Grünen und hofft, dass sie in der Landesregierung die Verhandlungen mit Bernie Ecclestone „nicht blockieren“. Denn aus Sicht von Nahles braucht die Region die Formel 1.

    Rheinland-Pfalz. Nächste Runde im Streit um die Formel 1 auf dem Nürburgring: SPD-Generalssekretärin Andrea Nahles (Weiler/Kreis Mayen-Koblenz) attackiert die Grünen und hofft, dass sie in der Landesregierung die Verhandlungen mit Bernie Ecclestone „nicht blockieren“. Denn aus Sicht von Nahles braucht die Region die Formel 1.

    Beim Besuch der Rennstrecke hat sie Wirtschaftsministerin Eveline Lemke (Grüne) vorgehalten, dass sie „im Wahlkampfgetöse“ unter den Kritikern des Nürburgrings „unrealistische Erwartungen geschürt“ habe.

    „Nach der Wahl gab sie dann, im Amt als Wirtschaftsministerin und damit originär zuständig, die Verantwortung an Roger Lewentz ab.“ Jetzt funke Lemke „bar jeder Verantwortung in die Entwicklung rein – natürlich gegen die Formel 1. Ein Gesamtkonzept vorzulegen, hat sie aber bisher versäumt. So geht es nicht. Das ist nicht nur unprofessionell. Es schadet den Menschen, die mit und vom Ring leben.“ Nahles rechnet Lemke vor, dass bei einem Rennwochenende bis zu 60 Millionen Euro in der Region bleiben.

     

    Der Betriebsratsvorsitzende der Nürburgring Automotive GmbH, Manfred Strack, warnt ebenfalls davor, den Geldhahn des Landes in der Königsklasse völlig abzudrehen: „Würde jetzt auch noch der Nimbus als Grand-Prix-Strecke verloren gehen, wäre dies ein abschreckendes Moment auch für Geschäftspartner, die beispielsweise Autos oder Reifen testen.“

     

    Lemke hatte zuvor erklärt: „Bis 2016 gibt es genau ein Formel-1-Rennen mit finanzieller Unterstützung des Landes – und das ist 2011.“ Innenminister Roger Lewentz (SPD) aber will über weitere Rennen verhandeln. Der Fraktionschef der Grünen, Daniel Köbler, fordert auch kein kategorisches Aus, will aber die Förderung „deutlich zurückfahren“. Der Streit soll ein Nachspiel im Landtag haben: Die CDU-Fraktion will Klarheit über die Position der Regierung und ihr künftiges Engagement. us

     

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