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    Rheinland-Pfalz

    Land setzt zweiten Geschäftsführer der Nürburgring GmbH ein – Grüne wittern "Aufpasser"

    Überraschende Personalie: Die Nürburgring GmbH bekommt mit Gerd Weisel einen zweiten Geschäftsführer. Grünen-Vorsitzende Lemke vermutet, hier wolle die Regierung einen "Aufpasser" installieren.

    Rheinland-Pfalz -  Überraschende Personalie: Die Nürburgring GmbH bekommt mit Gerd Weisel einen neuen, zusätzlichen Geschäftsführer. Das bestätigte das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium auf Anfrage unserer Zeitung. Weisel ist der Leiter der Fachgruppe Recht des Landesbetriebs Mobilität (LBM).

     

    Der zusätzliche Geschäftsführer soll zu 50 Prozent in seiner neuen Funktion tätig werden. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums fiel die Wahl auf Weisel, weil er juristischen Sachverstand mitbringt. Dem Vernehmen nach wird der jetzige, alleinige Geschäftsführer der Nürburgring GmbH, Hans-Joachim Koch, seine Tätigkeit an der Rennstrecke deutlich reduzieren. Vermutlich wird er nur noch zu 50 Prozent als Geschäftsführer arbeiten. Koch deckt eher die kaufmännische Seite ab.

     

    Die rheinland-pfälzischen Grünen monieren in einer Erklärung, dass ein Eintrag ins Handelsregister fehle, der die neue Struktur der GmbH dokumentiere. Dazu heißt es in Mainz: Für einen entsprechenden Eintrag ins Handelsregister muss angeblich auch noch der Landkreis Ahrweiler zustimmen, der an der Nürburgring GmbH zu zehn Prozent beteiligt ist.

    Landes-Grüne wittern Ungemach

    Die rheinland-pfälzische Grünen-Vorsitzende Eveline Lemke wittert Ungemach angesichts der neuen Geschäftsführung. „Wie gewährleistet das Ministerium, dass es zu keinem direkten Eingriff in das operative Geschäft der Nürburgring GmbH kommt?“, fragt sie. Und weiter: „Soll das Personal über den Beamten in Schranken gehalten werden?", so Lemke.

     

    Die Grünen-Politikerin fordert von der Landesregierung Aufklärung. Lemke abschließend: "Statt durch Transparenz zerstörtes Vertrauen aufzubauen, deckt die Landesregierung weiterhin einen Mantel des Schweigens über ihr Vorgehen am Ring. Jetzt wäre es Aufgabe der Oppositionsfraktionen im Landtag, diese offenen Fragen in den entsprechenden Ausschüssen zu thematisieren und damit ihrer Funktion nachzukommen."

    Wirtschaftsministerium: "Wahlkampf-Effekthascherei am falschen Objekt"

    Als "Wahlkampf-Effekthascherei am falschen Objekt“, hat ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums die Kritik der Grünen an Änderungen in der Geschäftsführung der Nürburgring GmbH zurückgewiesen. „Von einem Mantel des Schweigens kann keine Rede sein, wenn selbst die Grünen einräumen, dass der Geschäftsführer zu diesen Veränderungen Auskunft gegeben hat“, so der Sprecher.

     

    Die Vereinbarung mit Koch ist nach Auskunft des Ministeriums im Einvernehmen getroffen worden.

    Dietmar Brück

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