Oberbieber

Neuwahlen im größten Oberbieberer Verein verlaufen harmonisch

Das Bild zeigt Klaus Rockenfeller und Jörg Röder.
Das Bild zeigt Klaus Rockenfeller und Jörg Röder. Foto: VfL Oberbieber

VfL Oberbieber: Klaus Rockenfeller übergibt Staffelholz an Jörg Röder.

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Nach fast zehn Jahren im Amt des Vorsitzenden legt Klaus Rockenfeller die Verantwortung im VfL Oberbieber in jüngere Hände. Mit Jörg Röder übernimmt erstmals ein „Breedschesklepper“, wie sich die Tischtennisspieler im VfL selbst mit einem Augenzwinkern nennen, den Vorsitz des traditionsreichen Sportvereins. „Ich bin ein Kind dieser VfL-Familie und ich freue mich auf die Aufgabe. Unsere Abteilungen sind bestens aufgestellt und ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit dem gesamten Vorstandsteam,“ so Jörg Röder. Klaus Rockenfeller blickte in seinem Bericht auf seine Jahre als VfL-Vorsitzender zurück, die durch den plötzlichen Tod seines Vorgängers in einer schwierigen Zeit begannen. Zusammen mit seinem Vorstandsteam war es ihm aber gelungen, den Verein wieder gut aufzustellen und erfolgreich zu führen.

Die Corona-Pandemie habe den VfL wie alle Sportvereine vor ungeahnte Herausforderungen gestellt. „Wir haben sie aber nach Kräften gemeistert – mit digitalem Training, Sport im Freien, mit ausgeklügelten Hygienekonzepten.“ Er dankte den Abteilungen für ihren Einsatz in diesen Zeiten. Ein zweites Anliegen sei ihm die Zukunft des VfL-eigenen Bürgerhauses gewesen. Hier zeichnet sich noch keine Lösung ab. Rockenfeller betonte aber, dass Oberbieber ein Bürgerhaus brauche, dass sowohl als Begegnungsstätte diene, als auch Möglichkeiten für Sportgruppen biete. Die Angebote der Turnabteilung des VfL sind so vielfältig, dass das Bürgerhaus trotz seines nicht optimalen Zustands voll ausgelastet sei.

Geschäftsführer Albin Kohl dankte Rockenfeller im Namen des Vorstands für seine Verdienste und sein enormes Engagement. Zusammen mit Klaus Rockenfeller schied ein weiteres Urgestein des VfL aus dem Vorstand aus: Nach über vierzig Jahren als stellvertretender Vorsitzender verabschiedete sich Dieter Stein in den wohlverdienten VfL-Ruhestand. Klaus Rockenfeller würdigte ihn als verlässlichsten Stellvertreter, den man sich wünschen könne – nicht immer leise, aber einer, der seinen Worten auch Taten folgen lasse. Beiden dankten die Mitglieder mit langem Applaus. Den neuen Vorstand komplettieren neben Jörg Röder als Vorsitzenden: Albin Kohl als sein Stellvertreter, Lana Horstmann (Geschäftsführerin), Jonas Ahlfeld (stellvertretender Geschäftsführer), Karin Horstmann (Kassiererin), Elke Rockenfeller (stellvertretende Kassiererin).

Durch alle Berichte der Abteilungen Handball, Fußball, Tischtennis, Turnen und Volleyball zog sich das Thema der Corona-Pandemie und die damit verbundenen Schwierigkeiten. Trotzdem sind alle erdenklichen Möglichkeiten genutzt worden, damit vor allem Kinder und Jugendliche weiterhin ihren Sport ausüben konnten. Schließlich seien Sportvereine nicht nur für die körperliche Bewegung und den Wettkampf da. Sie leisten auch einen enormen Beitrag für das Gemeinwesen und die soziale Stabilität – darin waren sich alle einig.

Klaus Rockenfeller erkrankte unmittelbar nach den Neuwahlen, befindet sich aber mittlerweile wieder auf dem Weg der Besserung. Wir wünschen ihm alles Gute und weiterhin viel Kraft auf dem Weg der Genesung.

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