Archivierter Artikel vom 21.06.2018, 15:39 Uhr
Neuwied

GTRVN-Jugend war auf Saar und Mosel unterwegs

Das Pfingstwochenende war in diesem Jahr der Rahmen für die alljährliche Jugendwanderfahrt, die in Merzig begann und nach 83 Ruderkilometern auf Saar und Mosel in Klüsserath ihr Ende fand.

Die Jugendwanderfahrt wird von der Jugendabteilung des Gymnasial-Turn-Rudervereins Neuwied (GTRVN) jedes Jahr in Eigenregie organisiert und durchgeführt.

Am Freitag vor Pfingsten fanden sich gegen 16 Uhr die elf Teilnehmer am Bootshaus ein, um die unerwartet lange Fahrt ins tiefe Saarland anzutreten. Starkes Verkehrsaufkommen vor dem Pfingstwochenende und ein nicht enden wollender Stau verzögerten die Anreise. In Merzig angekommen, wurden die Zelte aufgebaut und gegrillt.

Nach einer kurzen Nacht wurden am nächsten Morgen die Boote zu Wasser gelassen und die ersten Wanderfahrtkilometer bei schönstem Wetter nach Saarburg gerudert. Dort angekommen, erwarteten die Jugendlichen gute Neuigkeiten: Sie konnten ihr Quartier für die Nacht in der Turnhalle einer Schule beziehen, anstatt neben dem Bootshaus die Zelte zu errichten. Da diese mit komplett renovierten Umkleiden und Duschen daherkam, wurde das Angebot dankend angenommen. Die Tischtennisplatte wurde kurzerhand zum Esstisch für die abendliche Pizza umgewandelt, und die Sportmatten waren eine nette Ergänzung zu den Isomatten.

Der nächste Morgen begann mit dem Kampf, sich mit Gepäck und Booten durch die fahrradfahrenden Menschenmassen zu bewegen, die den autofreien Sonntag „Saar-Pedal“ für eine Radtour nutzten. Nachdem die Saarmündung erreicht war und man nun auf der Mosel unterwegs war, verschwanden die Radfahrer, aber ebenso das gute Wetter. Die GTRVN-Truppe blieb vom Regen nicht verschont, doch beim Abendessen in Trier konnte man wieder trockenen Fußes die Stadt besuchen.

Montagmorgen: Die letzte Etappe wurde früh angetreten, um dem angesagten Nachmittagsgewitter zu entkommen. Heute hatten die Jugendlichen mehr Glück mit dem Wetter, und das Gewitter blieb fern. So konnten die letzten Kilometer bei schönstem Wetter in Richtung Zielort Klüsserath gerudert werden. Klüsserath wurde am Nachmittag trocken erreicht. Nach dem Beladen des Bootshängers konnte die Heimreise angetreten werden, die im Gegensatz zur Hinreise staufrei verlief.

Benedikt Witte