Archivierter Artikel vom 01.02.2019, 15:45 Uhr
Großmaischeid

Feuerwehrleute von morgen mit Spende unterstützt

Der Förderverein Brückrachdorf übergab den Überschuss der „Weihnachtsbude“ an die Jugendfeuerwehr VG Dierdorf.

Im Laufe eines Jahres veranstaltet der Förderverein des Dierdorfer Stadtteils Brückrachdorf eine ganze Reihe von Aktivitäten. Sie reichen zum Beispiel von einem Dorf- und Kinderfest über ein Wein- und Apfelfest bis zu einer weihnachtlichen Veranstaltung. Bei dieser Veranstaltung, im Ort auch „Weihnachtsbude“ genannt, erzielte der Förderverein einen Überschuss. Der Vorstand beschloss einstimmig, hieraus eine Spende für einen guten Zweck zu leisten. Das Geld sollte in der Verbandsgemeinde bleiben und so kam man schnell auf die Jugendfeuerwehr. Zum einen ist die Feuerwehr immer da, wenn es um den St. Martinszug und das Martinsfeuer in Brückrachdorf geht. Zum anderen meinte Ortsvorsteher Thomas Kreten: „Wir wollen nicht hoffen, dass wir die Feuerwehr brauchen. Wenn dies aber der Fall ist, sind wir froh, wenn sie schnell und mit ausreichender Mannschaftsstärke da ist. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr sind die aktiven Feuerwehrleute von morgen.“

So machte sich eine große Abordnung des Fördervereins auf und kam noch Großmaischeid ins Feuerwehrhaus. Dort war an diesem Abend die Jugendfeuerwehr zu ihrem regulären Übungsabend zusammengekommen. Diesmal ging es um Licht- und Beleuchtungstechnik. Die fünf Mädels und 16 Jungs zeigten sich überrascht von so viel Besuch. Der hatte einen Scheck über 333,33 Euro dabei, den Raffaela Schroeder im Namen des Fördervereins überreichte.

Die beiden Jugendbetreuer Dominik Stein und Christian Siebenaller freuten sich über die Spende: „Wir können den Betrag gut gebrauchen. Er wird den Jugendlichen zugutekommen.“ So wurde zum Beispiel das Zeltlager der Jugendfeuerwehr 2018, das eine Woche dauerte, aus Spenden finanziert.

Mitmachen bei der Jugendfeuerwehr kann jeder der zwischen zehn und 16 Jahre alt ist. Bei Interesse meldet euch bei Christian Siebenaller, Dominik Stein oder bei den Wehrführern der jeweiligen Feuerwehr.