Archivierter Artikel vom 30.12.2019, 16:56 Uhr
Heimbach-Weis

30 Jahre Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis

„Wenn sie nicht da wäre, müsste man sie erfinden, die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis, so habe ich es schon oft gehört“, verkündete Sascha Fiedler, Erster Vorsitzender des Vereins.

privat

privat

privat

30 Jahre Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis

In seiner Eröffnungsrede bei der Jubiläumsfeier im Saalbau Schwan betonte er, dass der Stadtteil ohne die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis längst nicht so attraktiv sei wie er heute ist. Die Liste der Projekte, für die sich die Bürgergemeinschaft in den letzten 30 Jahren eingesetzt hat, ist lang. Der Kreisel in Heimbach, das Limes-Team – zuständig für die Pflege der Wanderwege NR1 und NR2, die Grabungen und der Fundament-Nachbau am Limes Wachtturm WP 1/43, die unzähligen Bänke in und um Heimbach-Weis (zurzeit 58 Bänke), das Siebenschläfer Denkmal, die Bücher von Dr. Reinhard Lahr, Hildegard Brog, das Memory Spiel „Braimeles“ – entwickelt vom Mundart Stammtisch, der jährliche Frühjahrsputz unter der Organisation von Josef Klöber und der weit über die Grenzen hinaus bekannte „Rommersdorfer Weihnachtsmarkt“ mit der Geburtsstunde zum zehnten Jubiläum der Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis am 11. Dezember 1989. Das alles findet sich auch auf der für das Jubiläum neu erstellten Internetseite www.pro-heimbach-weis.de.

Fiedler dankte den vielen Persönlichkeiten, die sich in den letzten 30 Jahren in der Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis für die Interessen des Stadtteils engagiert haben. Ein ganz besonderer Dank galt dem Ehrenvorsitzenden Adolf Zils, der es mit vielen Initiatoren geschafft hatte, am 11. Dezember 1989 im Saalbau Schwan die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis mit weit über 130 Heimbach-Weiser Bürgern zu gründen. Die Gründungsväter der ersten Stunde waren Adolf Zils, Günter Heinrich, Franz Josef Maxein, Ulrich Fink, Heinz Nink, Erwin Kern, Norbert Bleidt, Dr. Reinhard Lahr, Willi Birkenbeil.

In der heutigen Zeit sei es nicht einfach, einen Verein mit so vielen Mitgliedern auf Anhieb zu gründen, so die Aussage von Oberbürgermeister Jan Einig. Er gratulierte dem Verein recht herzlich, unterstrich die tolle Gemeinschaft zwischen der Bürgergemeinschaft und dem Ortsbeirat und lobte das ehrenamtliche Engagement. Auch der Ortsbeiratsvorsitzende Markus Blank ließ es sich nicht nehmen, der Einladung Folge zu leisten und gratulierte ebenfalls im Namen des Ortbeirats und als Sprecher der Projektgruppe „Ortsverschönerung“. Das Ensemble des Musikvereins Heimbach-Weis unter Leitung von Olaf Stumpf und der Männergesangverein Heimbach-Weis unter Leitung von Ute Lingerhand gaben der Jubiläumsfeier den musikalischen Rahmen. Als besondere Überraschung trugen Michael Kahn und Josef Hahn ein Lied auf Heimbach-Weiser Platt vor. Nach einem kleinen Imbiss folgte ein visueller Rückblick auf 30 Jahre Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis. Mit Stolz konnte man viele Projekte bestaunen.

Fiedler lobte auch alle ehrenamtlichen Helfer, die sich eingebracht haben, die vielfältigen Aufgaben im Laufe der Zeit zu bewältigen. Er versprach, dass die Zielsetzung der Bürgergemeinschaft bleibe, „Lobby für die Interessen von Heimbach-Weiser Bürgern zu sein“. Eine der Aufgaben wird es in den nächsten Jahren sein, den Strukturwandel im Versorgungsbereich für Heimbach-Weis bestmöglich zu lösen. Eine sichere Nahversorgung ist ein Teil der Ziele. Wörtlich führte er aus: „Wir wollen eine weitergehende Verkehrsentlastung unserer Wohngebiete. Unser Stadtteil soll ein attraktiver Wohnort und nicht nur eine Schlafstätte sein. Vor allem geht es auch darum, dass wir das Miteinander im Stadtteil Heimbach-Weis weiterhin stärken. Wir, die Bürgergemeinschaft Pro Heimbach-Weis, haben nur eine Zukunft, wenn sich weiterhin so viele ehrenamtliche Mitbürger engagieren“, kommentierte Sascha Fiedler in seiner Ansprache. Peter Heuboth beendete die gelungene Veranstaltung mit einer Weihnachtsgeschichte auf Heimbach-Weiser Platt.