Archivierter Artikel vom 06.09.2018, 11:38 Uhr
Burbach-Lützeln

Mitglieder der FSG Siegen sind sportlich unterwegs

Eine zehnköpfige Mannschaft startet zum Boßelturnier in Kreuztal.

Lesezeit: 4 Minuten

FSG Siegen

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„Vorm Feuerwehrgerätehaus trafen sich kurz nach 14 Uhr die zehn Teilnehmer plus zwei Hunde und einem Bollerwagen, so dass wir pünktlich starten konnten. Unsere Gegnermannschaft war das Team „Bürgerbus“ und unser Schiedsrichter der Christian.

Drei starke Männer und sieben Mädels begaben sich, nachdem alle Vorbereitungen getroffen waren, an den Startpunkt, der schon seit einigen Jahren der Gleiche ist. Sehr klug war es, das Gruppenfoto schon vorher zu machen, wo alle noch frisch und fit aussahen…

Der längste Teil der Strecke nahm den gleichen Verlauf wie in den vergangenen Jahren, und schon nach den ersten Würfen kam der Verdacht auf, dass wir wieder mal auf den hinteren Plätzen landen würden… Da in dem Wohngebiet in Ferndorf, das wir durchqueren mussten, etliche Autos am Wegesrand parkten, traf unser Schiedsrichter die vernünftige Entscheidung, das Spiel so lange zu unterbrechen, bis das gefährliche Terrain bewältigt war, obwohl Meinungen laut wurden, dass es bei einigen der Autos auf eine Beule mehr oder weniger nicht ankäme…

Bald ging es für Mannschaften und Schiri stark bergan, für die Kugeln beider Teams leider häufig steil bergrunter. Der arme Christian musste bestimmt fünf- sechsmal unter Lebensgefahr den Abhang zur Ferndorf herunterklettern, um die Kugeln vorm „Ertrinken“ zu retten. Die Bürgerbusleute waren auch ziemlich links gepolt, was das anging, aber doch erheblich wurffester. Sicher, die hatten fünf Männer dabei und nur zwei Frauen. Wie das bei den Gruppen aussah, die aus zehn bis zwölf fitten Burschen zwischen 20 und 40 aussah, kann man sich ausrechnen. Aber die reinen Damenmannschaften? Die waren alle jung und fit. Bei uns gab es leider nur zwei Personen unter 60 und 50. So ist das eben mit der Altersstruktur in Vereinen heutzutage.

Es soll ja Mannschaften gegeben haben, bei denen die Kugel kein einziges Mal links den Steilhang runter und dann in den Bach geplatscht ist, definitiv gabs aber auch eine Truppe deren Kugel nie wiederaufgetaucht ist.

Christian sei Dank erreichten wir aber komplett die Zwischenstation, wo mittels heißer Wurst und belegter Brötchen nebst diverser Getränke die Kräfte wieder erneuert werden konnten. Erneuert wurde auch der Inhalt der Getränkekiste, was soll man leere Flaschen mitschleppen, der Weg war noch weit. Das Ruhepäuschen tat gut. Die Feuerwehr hatte wirklich für alles gesorgt, vom Dixi-Klo bis zum Löschfahrzeug, dem man das Wasser zum Händewaschen entnehmen konnte, einschließlich Seife und Papierhandtücher.

Beate Viereck