Hamm

Bewohnern mit Anschaffungen und Ausflügen eine Freude bereiten

Der Förderverein des Altenzentrums Hamm hielt seine Jahreshauptversammlung ab.

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Foto: Förderverein des Altenzentrums Hamm

Einen Kassenstand von rund 184.000 Euro zum Jahresende konnte die Kassiererin Manuela Hoffmann feststellen, und das, obwohl der Förderverein im Jahre 2017 eine Reihe von Anschaffungen für das Altenheimes in Hamm getätigt hatte, eine Fahrt von Bewohnern an den Rhein mitfinanziert und sich an der Jubiläumsfeier 20 Jahre Altenzentrum Hamm finanziell beteiligt hatte. Trotz der Ausgaben von etwa 20.000 Euro blieb ein Überschuss von 8000 Euro. Haupteinnahmequelle für den Förderverein sind die Mitgliederbeiträge sowie Spenden.

Foto: Förderverein des Altenzentrums Hamm

Als vorbildlich im Engagement für den Förderverein nannte der Vorsitzende Hans Schmidt die Frauen der Flinken Finger, die allein im vergangenen Jahr 3000 Euro erstrickt hatten und zusätzlich eine Kühltruhe für Speiseeis und Blumenschmuck für den Eingangsbereich der Cafeteria kauften.

In seinem Rechenschaftsbericht betonte Schmidt, dass die Ziele des Fördervereins nach wie vor die Aufwertung der Cafeteria und insbesondere die Erweiterung des Angebotes für ältere Menschen am Standort Hamm durch Alternative Wohnformen seien. Hier benötige man den engen Kontakt zu Geschäftsführung und Aufsichtsrat der Evangelischen Altenhilfe, um Möglichkeiten zur Realisierung zu prüfen.

Schmidt, der als Vorsitzender ebenso wie sein Stellvertreter Albert Neuhoff bei den anstehenden Wahlen einstimmig in seinem Amt bestätigt wurde, kündigte an, diese Bemühungen zu intensivieren und appellierte an das anwesende Aufsichtsratsmitglied Reinhard Schmalzbauer, den Förderverein dabei zu unterstützen.

Geschäftsführer Wolfgang Fischer konnte bezüglich des Mitgliederstandes feststellen, dass sich der Rückgang der Mitgliederzahl abgeschwächt habe. Dennoch sei ein Abwärtstrend auf nunmehr 506 Mitglieder zu beklagen. Der Vorstand beschäftige sich immer wieder mit der Frage, wie man neue Mitglieder gewinnen könne. Hierzu bedürfe es klarer Zielsetzungen, wie bereits vom Vorsitzenden erläutert, die Menschen motivieren, dem Förderverein beizutreten. Entscheidend seien hier Maßnahmen zur Aufwertung der Alteneinrichtungen am Standorte in Hamm.

Besonderes Interesse der Anwesenden fand der Vortrag von Agnes Brück von der Beratungs- und Koordinierungsstelle für ältere, pflege- und hilfebedürftige Menschen, zuständig für Wissen und Hamm. Sie ging in ihren Ausführungen auf die Änderungen und Verbesserungen durch das Pflegestärkungsgesetz II und die Einführung der neuen Pflegegrade von 2017 ein. Zukünftig sei der zentrale Maßstab für die Beurteilung von Pflegebedürftigen der Grad der Selbständigkeit und nicht mehr der „Hilfebedarf in Minuten“.

Frau Brück und ihre Kollegin Frau Münker vom Pflegestützpunkt Hamm–Wissen, so die wesentliche Botschaft des Abends, stünden jederzeit zu weiteren individuellen Beratungen zur Verfügung, im Vordergrund seien Hausbesuche, und all diese Leistungen sind kostenlos.