Archivierter Artikel vom 20.06.2022, 10:53 Uhr
St. Sebastian

„Stimmen-Festival“ begeisterte Gäste – Hurra, wir leben noch

Ein überaus gelungenes Ereignis war das Chor- und Solistenkonzert des MGV 1882 St. Sebastian anläßlich des 140-jährigen Jubiläums.

Foto: Helmut Wagner

Nach dem Eröffnungslied des MGV begrüßte der erste Vorsitzenden Herbert Schmidt vor fast vollem Haus viele erwartungsvolle Zuhörer und auch Ehrengäste. Wir haben in dieser festlichen Sunde auch an die gedacht, die momentan aus gesundheitlichen Gründen bei sich selbst und auch in ihren Familien nicht in unseren Reihen stehen können. Gute Besserung euch allen. Der MGV St. Sebastian, am Klavier begleitet vom neuen Chorleiter Wolfgang Fink und auch von Marco Seidl mit dem Akkordeon führte im ersten Teil mit seinen Liedern über Köln „Echte Fründe“, mit dem gefühlvollen „The Rose“ zum letzten Beitrag mit dem Lied, das eigentlich zum Chor paßt „Hurra, wir leben noch“. Unser Tenor Walter Kohns glänzte mit leichter Muse. Lieder wie „Zuneigung“, „Still wie die Nacht“, und das italienische Lied „Caro mio ben“ passten wunderbar in den ersten Teil.

Foto: Helmut Wagner

Die Choryfeen aus Staudt, bestens besetzt mit vielen jungen Gesichtern, erfreuten die Zuhörer mit englischer Chorliteratur, tonrein und sehr gefühlvolvoll vorgetragen. „I say a Little Prayer“, „Don´t stop bellevin“, „You say“, waren die Titel, die mit dem „Kompliment“ der Sportfreunde Stiller abschlossen. Kompliment für diesen Auftritt. Nach dem furiosen Lied „Trink doch ene mit“ gab es den obligatorischen Sekt, wobei sich herausstellte, das bei den sommerlichen Temperaturen überwiegend alkoholfreies getrunken wurde.

Der MGV startete den zweiten Teil mit dem „Butterfly“, dann ließen die Sänger „die Sonne in Dein Herz“, bevor das Schlußlied auf die hohe See führte „Frei wie der Wind“ hieß das Stück der Gruppe Santiano, am Akkordeon begleitet von Marco Seidl. Walter Kohns brachte zu Gehör „You Raise Me Up“, das wunderschöne Lied „Maria“ aus der West Side Story) und als krönenden Schlußakkord „Nessun Dorma“ aus der Oper Turandot, meisterhaft vorgetragen mit mächtiger Stimme.

Mit einem „Medley der 80er Jahre“ begannen die „ChoryFeen“ den zweiten Teil, gefolgt von dem bekannten Lied „Dancing Queen“, ein Hit von Abba, bevor das „hunrige Herz“ der Popsängerin Mia den Schlußpunkte setzt. Wer noch mehr von den fabelhaften „ChoryFeen“ erfahren möchte, der Chor hat hat eine eigene Internetseite, wo man vieles über diesen noch jungen Chor nachlesen kann. Es lohnt sich.

Zum Schluss kamen noch einmal die Männer zum Einsatz. Mit dem Hit „Unser Stammbaum“, gaben die Chöre und der Solist noch einmal alles. Beifallumrauscht endete ein Konzert, das für jeden etwas dabei hatte. Der „Funke“ sprang ohne Zweifel über. Ein flüssiges Präsent für wackere „Frontmänner“ als kleines Dankeschön für ihre Arbeit rundete das ganze ab. Viele Hände packten mit an, einfach toll. Kurz gesagt, eine rundum gelungene Veranstaltung. Es gibt sechs gute Gründe, die junge und auch jung gebliebene Männer bei uns zum Mitsingen ermuntern sollten: Ein toller und engagierter Chorleiter, Wolfgang Fink aus Weißenthurm, ein bestens funktionierender Vorstand, der erste Tenor, der zweite Tenor, der erste Bass und der zweite Bass.

An die sangesfreudigen Herren geht die Bitte, kommen Sie doch einmal unverbindlich zu einer unserer Chorproben, jeweils mittwochs von 17.30 bis 19 Uhr, im Nebenraum der Mehrzweckhalle. Wir freuen uns über jedes neue und auch „alte“ Gesicht. Hurra wir leben noch!

Pressebericht von Friedhelm Müller, Pressewart des MGV.