Archivierter Artikel vom 02.11.2020, 15:47 Uhr
Koblenz

Stephan Rüll begrüßt neue Rechtsreferendare

Am Landgericht Koblenz begrüßte Landgerichtspräsident Stephan Rüll 31 frischgebackene Rechtsreferendare.

Diese werden in den kommenden zwei Jahren in Rheinland-Pfalz ihren juristischen Vorbereitungsdienst absolvieren, der mit der Zweiten Juristischen Staatsprüfung abschließt. Diese ist Voraussetzung für eine Berufstätigkeit als Richter, Staatsanwalt, Rechtsanwalt, Notar oder als Verwaltungsjurist.

Der Landgerichtspräsident zeigte sich erfreut, dass sich die Referendare für eine qualitativ hochwertige Ausbildung beim Landgericht Koblenz und den Amtsgerichten des Bezirks entschieden haben. Für erfolgreiche Absolventen dieser Ausbildung bieten sich auch in der Justiz in Rheinland-Pfalz interessante und attraktive Beschäftigungsmöglichkeiten.

Der abwechslungsreiche Vorbereitungsdienst verbindet berufliche Praxis und Theorie und soll den Referendaren vertiefte Einblicke in die vielfältigen beruflichen Tätigkeitsbereiche von Juristen bieten. Zu diesem Zweck findet eine praktische Ausbildung bei einem Land- oder Amtsgericht in Zivilsachen, einem Gericht in Strafsachen oder einer Staatsanwaltschaft, einer Verwaltungsbehörde, sowie einem Rechtsanwalt statt. Daran schließt sich eine nach individuellen Wünschen gestaltete Wahlstation im In- oder Ausland an. Die praktische Ausbildung wird durch wöchentlich stattfindende Arbeitsgemeinschaften ergänzt.

Einstellungen in den juristischen Vorbereitungsdienst werden in Rheinland-Pfalz zweimal im Jahr vorgenommen, jeweils zum 2. Mai und zum 2. November. Voraussetzung ist ein mit der ersten juristischen Prüfung abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften.