Mülheim-Kärlich/Bassenheim

Pfarreiengemeinschaft verwirklicht Ameland-Zuhause-Outdoor-Woche

Keine Ameland-Freizeit im Sommer?! – Nicht auf der Insel, leider. Aber eine Ameland-Zuhause-Outdoor-Woche in der Pfarreiengemeinschaft.

Lesezeit: 3 Minuten

Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich/Bassenheim

Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich/Bassenheim

Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich/Bassenheim

Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich/Bassenheim

Zusammen mit der Leitung war sich das Ameland-Team einig, dass im Sommer die so beliebte Ameland-Freizeit nicht ganz ausfallen darf. Deshalb wurde Ameland einfach in die Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich verlegt und Bassenheim wurde zu Buren. Und so startete montags in der fünften Ferienwoche die Ameland-Zuhause-Outdoor-Woche mit einer Kennenlernrunde und Spielen auf der Wiese vor der Sturmia, im Bassemer Pfarrgarten, bevor mit einer Rallye versteckte Ecken von Bassenheim entdeckt wurden. Nach der Mittagspause an der Grillhütte wanderten alle in den Wald zum Karmelenberg, und dann wurde es in der Steinkaul, sozusagen auf der Lichtung im Amelander Wald, gemütlich beim Stockbrot, das den Kindern vorzüglich schmeckte.

Am zweiten Tag stand die große Inselrundfahrt mit dem Fahrrad auf dem Plan. Anstatt Nes, Hollum, Ballum und Het Oerd auf Ameland wurde, zwar ohne Gegenwind, dafür mit ein paar Steigungen, das Maifeld erkundet. Unterwegs gab es zum Glück auch einige Spielplätze für ausführliche Pausen und ein leckeres Eis, so dass auch die jüngeren Kinder die Radtour super meistern konnten, wenn auch mit bisschen Muskelkater!

Am Tag drei starteten die Kinder und Gruppenleiter in Bassenheim, Kärlich und Urmitz mit dem Rad um sich am Rheinradweg in Höhe der Kapelle am guten Mann zu treffen und zur Anlegestelle des Kutters, des Geysirschiffes, zu radeln. Für den Tag hatten wir auch auf Ameland die Kutterfahrt gebucht, allerdings im Waddenmeer und zur Sandbank mit den Robben. Dort erlebten sie den Ausbruch des höchsten Kaltwasser-Geysirs der Welt, was ein beeindruckendes Naturerlebnis war. Zurück in Andernach gab es wieder ein leckeres Eis, bevor sie noch zum Leuchtturm am Urmitzer Sandstrand fahren wollten, aber der Rheinspielplatz war so verlockend, so dass es von dort nach ausführlichen Spielen zurück nach Kärlich und Bassenheim ging.

Entsprechend der immer wärmer werdenden Tage stieg auch das Gemeinschaftsgefühl in der Gruppe der Ferienkinder. Es ging nun in den Kärlicher Wald. An der Bergkapelle wurden sie von Küchenfrau Nicole erwartet, die sich bestens im Kärlicher Wald auskennt mit dem Wald- und Wildmobil. Anhand der ausgestellten Exponate konnte sie viel über die Waldbewohner erzählen. Wusstet ihr schon, dass der Eichelhäher die Waldpolizei ist und die anderen Tiere vor Eindringlingen in dem Wald warnt? Über verschlungene Wege ging es zum Dalfter, wo nach der Mittagspause verschiedene Spiele mit Abstand auf dem Plan standen. Das „kotzende Känguruh“ wurde zum Renner in den nächsten Tagen! Zurück auf der Wiese am Kärlicher Pfarrsaal wartete eine Ameländer Spezialität auf alle: die leckeren Schinken-Käse-Röllchen, die bei keiner Ameland-Freizeit fehlen dürfen. Die Küchenfrauen Nicole, Birgit, Tina und Anja wollten sehr gerne zusammen mit dem langjährigen Küchenmann Piet diesem Ameländer Kult-Essen zum Ameland-Feeling beitragen.

Und das ist auch gelungen, das Team und die langjährigen Ameland-Kinder waren sich einig, dass das Ameländer Gemeinschaftsgefühl in dieser Woche zu spüren war. Und die Kinder, die erstmals mitgefahren wären, wollen im nächsten Jahr auf jeden Fall dabei sein. Das freute Elena, Julia, Peter, Kira, Franzi mit den Praktikantinnen Cathrin und Carla, sowie Olli und Irene, die mit weiteren Jugendlichen diese Ameland-Zuhause-Woche geplant hatten.

Der letzte Tag der Ferienwoche wurde der heißeste. Nach der Fahrt mit dem Linienbus ab Bassenheim, Mülheim-Kärlich und Urmitz gondelten sie mit der Seilbahn auf die Festung. Zuerst wurde der Spielplatz Bleidenberg erorbert und dann ging es zur Ravensburger Mitmach-Spieleausstellung. Ausgiebig wurden die verschiedenen Brettspiele mit viel Spaß gespielt. Ein Blick auf Koblenz und ein kurzer Rückblick auf die Woche rundeten den Tag auf der Festung ab, bevor sie die Seilbahn wieder in die Stadt brachte und der Linienbus in den Wohnort.

Den Kindern und den Leitern hat die Ameland-Zuhause-Woche, trotz Corona-Einschränkungen, viel Freude bereitet. Da das Programm vielfältig war, gab es unterschiedliche Glanzpunkte für die Kinder: das Stockbrot, die Spiele, der Geysir, die Festung … nur die „Inselrundfahrt“ war etwas anstrengend gewesen.

Alle hoffen, dass das in dieser Woche entstandene Ameland-Feeling mit einer Freizeit auf der beliebten Kinderferieninsel im nächsten Sommer vertieft werden kann. „Wenn es denn klappt, fahren wir in den letzten beiden Wochen der Sommerferien 2021 auf unsere Insel.“ Ganz herzlichen Dank an das Team, das mit viel Engagement diese Woche organisiert hat. Ganz ohne Ameland geht gar nicht! Da muss es wenigstens eine Ameland-Zuhause-Woche sein!