Archivierter Artikel vom 01.04.2022, 15:17 Uhr
Koblenz

Osterüberraschung im Eichendorff-Gymnasium

Chemielehrer Hansjörg Schütz freut sich über selbst geformte „Ostereier“.

Foto: Eichendorff-Gymnasium

Rechtzeitig zu Ostern grüßen die Schülerinnen und Schüler des Chemiekurses der Jahrgangsstufe 12 und ihr Fachlehrer Hansjörg Schütz mit selbst geformten, vielleicht etwas zu rund geratenen Styropor-Eiern. Im Rahmen der Unterrichtsreihe „Verarbeitung von Kunststoffen“ stand auch ein Experiment mit Polystyrol auf dem Stundenplan: Vorschäumen – Zwischenlagern – Ausschäumen. Das Ergebnis dieser Arbeitsschritte konnte sich sehen lassen. Stolz zeigten die angehenden Abiturienten ihre Schaumstoffkugeln.

Mit dem Film „Das Schiff, dass aus der Kälte kam“ öffnete sich für die Schülerinnen und Schüler auch das Fenster zu einer anderen Zeit. In den 1960er Jahren wurde ein in einer skandinavischen Hafeneinfahrt gesunkenes Schiff mit Hilfe von Millionen geschäumter Styroporkügelchen erfolgreich gehoben. Anschließend wurde es – getragen durch den aufgeschäumten Kunststoff – über die gesamte Nordsee nach Rotterdam geschleppt, wo es wieder seetüchtig gemacht wurde. Da dieser aktuelle Inhalt aber nur in der fast schon historischen Form als 16 mm-Film vorlag, zeigte Herr Schütz zum baldigen Ende seiner Dienstzeit den Zelluloidstreifen mit einem entsprechenden Projektor im verdunkelten Chemie-Lehrsaal. Zur Zeit seines Referendariats gehörte noch die Erlangung eines Filmvorführnachweises zum Pflichtprogramm der Ausbildung. Auf das auch jahrelang nicht benutzte analoge Gerät ist immer Verlass!