Archivierter Artikel vom 08.07.2019, 10:49 Uhr
Kobern-Gondorf

Männerchor 1878 Kobern-Gondorf verreiste ins malerischen Flandern

Kürzlich begann für den Männerchor 1878 Kobern-Gondorf in Begleitung der Frauen, die viertägige Reise in das malerische Flandern mit seinen Städten Antwerpen, Gent, Brügge und Brüssel.

Foto: Männerchor Kobern-Gondorf

„Übernachtet wurde in der Diamantenstadt Antwerpen, die zudem einen der größten Seehäfen Europas besitzt. Gut gelaunt dort angekommen, startete gegen Mittag eine Stadtrundfahrt, bei der uns der Führer auch viel Interessantes über die Geschichte Belgiens und seiner drei Regionen mit unterschiedlichen Sprachen mitteilte. Am frühen Nachmittag wurde zu Fuß die Altstadt mit ihrer mächtigen Kathedrale und zahlreichen Diamantenschleifereien erkundet. Wer wollte, konnte jetzt die erste Portion “frietes„ oder die bekannten belgischen Pralinen probieren. Da in Belgien mehr als 200 verschiedene Biersorten gebraut werden, gehörte es zum Programm, abends in einer gemütlichen Kneipe einige Sorten zu probieren.

Nach dem Frühstück am Freitag fuhren wir nach Gent, die Hauptstadt Ostflanderns. Bei einem Rundgang durch die Altstadt mit ihrem weit verzweigten Wasserstraßensystem konnten wir eine Vielzahl der denkmalgeschützten Gebäude besichtigen. Besonders beeindruckte uns die Stadtsilhouette mit ihren drei Türmen. Zu ihnen gehören der 95 Meter hohe Genter Belfried, der Turm der St.-Bavo-Kathedrale und der Turm der im Stil der Scheldegotik am Kornmarkt errichteten Sint-Niklaaskerk. Nachmittags starteten wir zu einem Ausflug entlang der belgischen Nordseeküste in den mondänen Badeort De Haan. Bei super Wetter konnte man am hier Strand spazieren gehen oder von einem Restaurant aus den herrlichen Blick über die Nordsee genießen.

Am Samstag lockte uns die Hauptstadt Westflanderns, Brügge. Auch hier erfuhren wir bei einer Führung viel Neues über die Geschichte und die historischen Sehenswürdigkeiten der einmal zur Hanse gehörenden Stadt. Heute profitiert Brügge von einem jahrhundertelangen Stillstand, durch den der mittelalterliche Stadtkern unverbaut erhalten geblieben ist und die Grundlage für den Tourismus bildet. Wer einmal in Brügge ist, muss auch eine Grachtenrundfahrt durch die Kanäle mitmachen. Mit viel Freude genossen wir diese Rundfahrt bei strahlendem Sonnenschein. Wer jetzt müde und erschöpft nicht mehr zum Treffpunkt zurück laufen konnte, nahm die Buslinie Nr. 12 zum Bahnhof.

Der letzte Tag führte uns in die Europäische Metropole Brüssel. Unter dem 110 Meter hohen Atomium trafen wir unseren Stadtführer, der uns zunächst bei einer Rundfahrt, vorbei an Palästen, Universitäten, Regierungsgebäuden und durch das Europäische Regierungsviertel, viel von der eine Millionen Einwohner zählenden Stadt erzählte. Später ging es dann zu Fuß durch eine der ersten Einkaufspassagen in Europa (Galeries Saint Hubert) zum Grand Place, dem Mittelpunkt der Brüsseler Altstadt. Hier wurden die Prachtbauten, das alte Rathaus mit seiner gotischen Schauseite, die malerischen Zunfthäuser, das Brothaus sowie das Haus der Herzöge, rund um diesen Marktplatz bestaunt. Jetzt noch ein kurzer Abstecher zu einem weiteren Wahrzeichen der Stadt Brüssel, zu der Brunnenfigur “Manneken-Pis„. Belustigt und noch mit einigen belgischen Bieren erfrischt, traten wir dann die Heimreise an.

Zu Hause angekommen waren sich alle Mitreisenden einig, dies war wieder ein sehr schöner und beeindruckender Ausflug des Männerchors. Viel dazu beigetragen hat wieder unser umsichtiger Busfahrer, der uns – wie immer – hervorragend gefahren hat und stets für unser Wohlbefinden sorgte.“