Karthause

Erster Karthäuser Meister im „Lebend-Kicker“ steht fest

Spannendes Turnier im Rahmen der Feierlichkeiten zum 70. Geburtstag der Pfarrei St. Beatus. Die Mannschaft Flügelstürmer dominierte.

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Die Flügelstürmer: 1. Karthäuser Meister im „Lebend-Kicker“.
Die Flügelstürmer: 1. Karthäuser Meister im „Lebend-Kicker“.
Foto: Pfarrei St. Beatus

Die Pfarrei St. Beatus Koblenz-Karthause feiert dieses Jahr ihr 70. Gründungsjahr. Grund genug dieses Ereignis mit den Bewohnern der Karthause ausgiebig zu feiern. Für junge Erwachsene wurde deshalb die erste Stadtteilmeisterschaft im „Lebend Kicker“ angeboten. Dabei stehen sich in einem 4 x 8 Meter großen Spielfeld zwei Mannschaften mit jeweils fünf Spielern gegenüber. Die Spieler sind wie bei einem Kicker mit den Händen an Rohren fixiert, so dass die Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt ist. Ein Spaß für Groß und Klein ist dadurch vorprogrammiert.

Zu diesem Turnier wurden alle Karthäuser Gruppierungen und Vereine eingeladen ihre Mannschaft zu benennen. Acht Mannschaften sind dieser Einladung gefolgt und standen sich am 17. Juni bei der 1. Karthäuser Meisterschaft gegenüber:

  • Die Singenden Kicker: Eine Mannschaft des Kirchenchors St. Beatus;
  • Die Messdiener: Eine Auswahl der aktiven Messdiener St. Beatus;
  • Die Studenten: Eine internationale Gruppe von Karthäuser Studenten, wohnhaft im benachbarten Studentenwohnheim;
  • Die Löwendiener: Eine Mannschaft aus Mitgliedern der Jugendgruppe die Löwenzähne und älteren Messdiener von St. Beatus;
  • KiTa (Kickertalente): Erzieher der Kita St. Beatus;
  • Die Ratlosen: Eine Auswahl des Pfarrgemeinderates und des Verwaltungsrates St. Beatus;
  • Die Flügelstürmer: Eine Mannschaft aus Flüchtlingen der Länder Syrien, Iran und Somalia und
  • KiKi: Eltern der Kinderkirche St. Beatus und St. Hedwig.

In zwei Gruppen wurde gespielt. 2 mal 4 Minuten hatten die Spieler Zeit, um möglichst viele Tore zu schießen. Die beiden Besten jeder Gruppe qualifizierten sich zu zwei spektakulären Halbfinale. Es standen sich die Studenten und die Ratlosen gegenüber, wobei die Studenten letztendlich die Oberhand hatten und ins Finale einzogen. Die zweite Halbfinalpartie bestritten die Löwendiener und die Flügelstürmer, die sich knapp behaupten konnten. So kam es zu einem spannungsgeladenen Finale der beiden internationalen Mannschaften. Hier holten sich die Flüchtlinge letztendlich deutlich, aber hoch verdient den Meistertitel. Vollständigkeitshalber muss erwähnt werden, dass die Löwendiener im kleinen Finale den dritten Platz gewannen.

Alle Mannschaften und auch die zahlreichen Zuschauern hatten einen riesen Spaß. Auch wenn das Spielgerät stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.