Koblenz

DRK: Ehrenamt gerade in der Corona-Pandemie wichtiger denn je

Das Foto zeigt zwei Kameraden der Bereitschaft beim Einsatz zum Rosenmontagszug in der Funkmeldezentrale des DRKs.
Das Foto zeigt zwei Kameraden der Bereitschaft beim Einsatz zum Rosenmontagszug in der Funkmeldezentrale des DRKs. Foto: DRK-KV Koblenz

Am 5. Dezember ist Internationaler Tag des Ehrenamtes. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) hat auf die große Bedeutung ehrenamtlichen Engagements besonders in der Corona-Krise hingewiesen.

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„Die Corona-Pandemie hat in diesem Jahr gezeigt, wie wichtig der gesellschaftliche Zusammenhalt in Deutschland ist. Ohne die Unterstützung der vielen ehrenamtlichen Helfer in der Nachbarschaftshilfe, bei der Betreuung von Bedürftigen, Risikogruppen und Menschen in Not oder auch beim Aufbau von Corona-Teststationen wäre unsere Gesellschaft wesentlich ärmer. Was wir hier seit Jahresanfang erlebt haben, ist ein großer Akt der Solidarität“, sagt der Präsident des DRK-Kreisverbandes Koblenz Leo Biewer anlässlich des Internationalen Tages des Ehrenamtes am 5. Dezember.

Das Foto zeigt Anni Geisler, die trotz betagtem Alter noch immer in der Seniorenbegegnungsstätte an der Liebfrauenkirche in Koblenz aushilft (Derzeit jedoch geschlossen).
Das Foto zeigt Anni Geisler, die trotz betagtem Alter noch immer in der Seniorenbegegnungsstätte an der Liebfrauenkirche in Koblenz aushilft (Derzeit jedoch geschlossen).
Foto: DRK-KV Koblenz

Eine besondere Rolle sieht Biewer auf die ehrenamtlichen Helfer in den nächsten Wochen beim Aufbau der zahlreichen Impfzentren und den mobilen Impfteams in Deutschland zukommen. „Ohne ehrenamtliche Helfer wird das in der Startphase in vielen Fällen nicht gehen“, sagt der Präsident. Die bisherigen und auch zukünftige Einsätze in der Corona-Krise in Gänze sind Herausforderungen, denen sich das Deutsche Rote Kreuz auch in der Region Koblenz nur dank den engagierten Ehrenamtlichen stellen kann.

Eine besondere Stärke des Deutschen Roten Kreuzes sei es, dass es seine Helfer wie jetzt in der Corona-Krise auch für nicht vorhersehbare Einsätze schnell mobilisieren könne. Gleichzeitig müsse man allerdings auch darauf hinweisen, dass während der Corona-Pandemie die ehrenamtlichen Aktivitäten vor allem von älteren Helfern, die selbst zur Risikogruppe gehören, stark eingeschränkt und viele persönliche Treffen zum Teil nicht mehr möglich seien.

In den vergangenen 15 Jahren sei das ehrenamtliche Engagement beim Deutschen Roten Kreuz auf bundesweit mehr als 443.000 Helfer im Jahr 2019 angestiegen. Allein im Jugendrotkreuz seien mehr als 139.000 junge Leute aktiv. In Koblenz selbst gibt es beim DRK etwa 200 ehrenamtlich Aktive. Das DRK sei einer der größten ehrenamtlichen Organisationen in Deutschland. „Die Bereitschaft, sich zu engagieren, ist sehr groß. Es kann keine Rede davon sein, dass die Deutschen ein Volk von Egoisten sind“, sagt Biewer. Das Spektrum in Koblenz reiche vom Sanitätsdienst über Nachbarschaftshilfe, Wohlfahrt-, Senioren- und Sozialarbeit, dem Jugendrotkreuz bis hin zum Einsatz in der Flüchtlingsbetreuung.

Wer Interesse an einem ehrenamtlichen Engagement beim DRK in Koblenz hat, darf sich gerne per Mail an die Organisation wenden: info@drk-koblenz.de.