Vallendar

Die Freunde aus Cranleigh waren zu Besuch in Vallendar

Brunch im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde.
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Brunch im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde. Foto: Freundschaftskreis Cranleigh-Vallendar Friendship Club

Die Mitglieder des Freundschaftskreises Cranleigh-Vallendar Friendship Club organisierten viele tolle Ausflüge für die Gäste aus England.

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Kurz nach 21 Uhr, am Abend des 27. Mai, also fast auf die Minute pünktlich, traf der englische Bus mit rund 20 Freunden aus Cranleigh am Rheinufer ein. Nach einer herzlichen, aber kurzen Begrüßung durch die wartenden Gastgeber verbrachte man den Rest des Abends in den Familien.

Farewell Dinner.

Freundschaftskreis Cranleigh-Vallendar Friendship Club

Stadtführung in Hachenburg.

Freundschaftskreis Cranleigh-Vallendar Friendship Club

Brunch im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde.

Freundschaftskreis Cranleigh-Vallendar Friendship Club

Geschenkübergabe durch VG-Bürgermeister Fred Pretz.

Freundschaftskreis Cranleigh-Vallendar Friendship Club

Das eigentliche Programm fing am nächsten Morgen mit einem Brunch im Sitzungssaal der Verbandsgemeinde an. Fast 50 Personen – Gäste, Gastgeber und andere Mitglieder des Freundschaftskreises Cranleigh-Vallendar Friendship Club – waren der Einladung des VG-Bürgermeisters Fred Pretz gefolgt, der die englischen Gäste willkommen hieß und ihnen das neue deutsche Monopolyspiel, auf dem Vallendar als Besitz aufgeführt wird, als Gastgeschenk überreichte. Der Vorsitzende des Freundschaftskreises, Ingo Brenne, dankte allen Beteiligten der Verbandsgemeinde für das üppige Frühstück und begrüßte ebenfalls die Gäste. Auf englischer Seite sprach der Cranleigh-Vorsitzende, Michael Miller, seinen Dank für den freundlichen Empfang aus und überreichte ebenfalls ein Gastgeschenk. Nach weiteren geselligen Gesprächen brachen die meisten auf, um die Gemäldeausstellung von Cranleigh-Künstler Robin Williams in der Sparkasse zu begutachten. Der Rest des Tages stand zur freien Verfügung, wobei viele das schöne Wetter nutzten, die nähere Umgebung zu erkunden und sich abends gegenseitig einzuladen.

Der nächste Tag, Dienstag, stand im Zeichen eines ganztägigen Ausflugs in den Westerwald. Im englischen Bus fuhren wir zuerst nach Hachenburg, wo eine Stadtführung in englischer und deutscher Sprache uns erwartete. Auf Grund der fast tropischen Temperaturen kam uns die Möglichkeit, die beiden Kirchen am historischen Alten Markt von innen zu besichtigen, besonders gelegen. Nach einem aufschlussreichen Rundgang und einer kurzen Erfrischungspause ging die Fahrt nach Marienstatt weiter, wo das Mittagessen im Klosterbrauhaus eingenommen wurde. Danach blieb genügend Zeit, die schöne Anlage mit Abteikirche und barockem Garten zu besichtigen, bevor der Bus zum letzten Etappenziel fuhr: zur Destillerie Birkenhof. Unmittelbar nach der Ankunft entlud sich die zunehmend schwüle Hitze in einem eindrucksvollen Gewitter, was allerdings der Besichtigung der Anlage mit anschließendem Imbiss und ausgiebigem Probieren keinen Abbruch tat. Um circa 19.30 Uhr erreichten wir Vallendar wieder.

Nach diesem zugegebenermaßen ziemlich anstrengenden Tag kam der quasi programmfreie Mittwoch fast jedem recht. In der Sparkasse wurden die Bilder der Ausstellung abgehängt und, sofern sie nicht verkauft wurden, für die Rückreise nach Cranleigh im englischen Bus wieder eingepackt. Wem noch der Sinn nach Shopping stand, fand im Lauf des Tages eine letzte Gelegenheit dazu, bevor es ab 18 Uhr zum „Farewell Dinner“ im Stammlokal Hotel 2 + 40 / Alexander v. Humboldt ging. Trotz drückender Hitze fanden sich wieder fast 50 Teilnehmer zusammen, um einen lockeren Abschied zu feiern.

Am folgenden Morgen, um 8 Uhr, verließen uns die englischen Freunde wie immer mit dem Gefühl: Die Zeit ist wieder viel zu schnell vergangen!