Archivierter Artikel vom 02.10.2018, 14:53 Uhr
Asterstein

Der MUNST-Abend ist auf dem Asterstein tief „verwurzelt“

Das Gymnasium lud zum dritten Mal zu einer eindrucksvollen Veranstaltung mit Musik und Vernissage ein. Die Schüler präsentierten Erstaunliches.

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Foto: Gymnasiums auf dem Asterstein

Das dritte Jahr in Folge luden die Fachbereiche Musik und Bildende Kunst zum sogenannten MUNST-Abend ein, einer bunten Mischung musikalischer Beiträge mit anschließender Vernissage im Schulgebäude. Das diesjährige Motto „Verwurzelt“ lockte hierbei über 250 Besucher an, sodass der Veranstaltungsraum einmal mehr bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war.

Foto: Gymnasiums auf dem Asterstein

Nach einleitenden Worten durch die Musiklehrerin und Mitorganisatorin Frau Faber waren zunächst die jüngeren Schulmitglieder gefragt, die in Form des Klassenchores der 5b sowie einem Beitrag der Schüler Tilmann Wöllert und Jana Löhr zu überzeugen wussten.

Foto: Gymnasiums auf dem Asterstein

Im Anschluss wurde ein Ausblick auf das Musical „Momo“ gewährt, das derzeit durch den Schulleiter, Herrn Schülting, einstudiert wird und Anfang des kommenden Schuljahres Premiere haben soll. So hatte das Publikum nicht nur Gelegenheit erste musikalische Beiträge aus diesem Werk zu hören („Beppos Song“, „Gigis Lied“), sondern gleichzeitig einige der potenziellen Hauptdarsteller kennenzulernen.

Aktuellere Töne wurden durch ein Stück von Ludovico Einaudi durch Georg Fietz am Klavier und Amelie Derksen an der Gitarre angeschlagen. Letztere brachte hierbei sogar eine Eigenkomposition zum Vortrag.

Der klassische Teil des Abends, repräsentiert durch Beiträge der Musiklehrerinnen Frau Faber und Frau Knierim sowie Vanessa Rohn in Begleitung von Herrn Schüler, wurde gerahmt durch den Vortrag eines Gedichtes der Schülerin Lucy Inkelhofen, die wenig später mit ihren Musiklehrern und dem Mitschüler Julian Kappeßer das Lied „No Roots“ stimmungsvoll interpretierte.

Zuvor hatte bereits Pauline Ebeling mit „Turning Tabels“ von Adele einen aktuellen Popsong gecovert und die Ruanda-AG mit einem Beitrag auf sehr charmante Weise einen musikalischen Eindruck ihres letzten Ruanda-Besuches an den Asterstein übermittelt und feierlich die mitgebrachten drei Trommeln an den Fachbereich Musik überreicht.

Ein gelungenes Finale stellte der erste Auftritt der neu gegründeten Band des Lehrerkollegiums mit dem selbstironischen Namen „D#aster“ dar, die mit einer Neu-Interpretation des Klassikers von Frank Sinatra „Fly me to the moon“ für Stimmung sorgten.

Die beiden Kunstlehrer Frau Schulz-Utermöhl und Herr Dasbach leiteten anschließend zum künstlerischen Teil des Abends über, indem sie in einer kurzen Ansprache auf die besondere Bedeutung des Themas „Verwurzelt“ für die aktuelle politische und gesellschaftliche Debatte, aber auch für die künstlerische Auseinandersetzung der Schüler eingingen.

Somit war nun die Vernissage eröffnet, die sich über alle drei Etagen des Schulgebäudes zog und einmal mehr eine breite Palette an Exponaten zur Schau stellte. Vertreten waren neben klassischen künstlerischen Techniken wie der Malerei, Zeichnungen und Holz- sowie Tonplastiken auch diverse fotografische Werke, ein Papiertrickfilm und eine Rauminstallation, die sich allesamt dem Motto „Verwurzelt“ widmeten und teils auf provokante, teils auf sehr einfühlsame Weise näherten.

Auch in diesem Jahr wurde den Besuchern hierbei die Gelegenheit eingeräumt, ihre persönlichen Lieblingskunstwerke aus der Sekundarstufe I sowie der Oberstufe zu küren. Die Gewinner werden in der ersten Woche nach den Ferien bekannt gegeben und zudem an exponierter Stelle ausgestellt.

Die kulinarische Verköstigung erfolgte wieder einmal durch die Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe und rundete nicht nur den Abend ab, sondern ermöglichte einen schönen Ausklang mit vielen anregenden Gesprächen.

Der Dank der Organisatoren geht nicht zuletzt an die zahlreichen Helfern im Kollegium und der Schülerschaft, welche durch ihr großes Engagement diesen gelungenen Abend überhaupt erst ermöglicht haben. Es bleibt spannend, welche Überraschungen und Arbeiten uns im nächsten Jahr erwarten werden. David Dasbach