Archivierter Artikel vom 30.10.2019, 17:32 Uhr
Koblenz

Bürgermeisterin Ulrike Mohrs ehrte Absolventen der Rhein-Mosel-Werkstatt

Berufliche Bildung muss zielgerichtet, passgenau und am Mensch orientiert sein.

Stolz nahmen die Mitarbeiter ihre Zertifikate aus den Händen von Ulrike Mohrs und den Bildungsbegleitern in Empfang.
Stolz nahmen die Mitarbeiter ihre Zertifikate aus den Händen von Ulrike Mohrs und den Bildungsbegleitern in Empfang.
Foto: Rhein-Mosel-Werkstatt

„Diese Veranstaltung ist eine Wertschätzung für die Leistung, die ihr erbracht habt – nicht nur am Arbeitsplatz, sondern vor allem in der Weiterentwicklung eurer Persönlichkeit.“ Mit diesen Worten eröffnete Moderatorin Christina Herbst-Wirtz die feierliche Zertifikatsübergabe vor gut 100 Gästen im Foyer der Rhein-Mosel Werkstatt für behinderte Menschen in Koblenz (RMW). Besonders herzlich wurde die Koblenzer Bürgermeisterin Ulrike Mohrs von den Anwesenden begrüßt, die schon im vergangenen Jahr die Ehrung zusammen mit den Verantwortlichen der Werkstatt vornahm.

Stolz nahmen die Mitarbeiter ihre Zertifikate aus den Händen von Ulrike Mohrs und den Bildungsbegleitern in Empfang.
Stolz nahmen die Mitarbeiter ihre Zertifikate aus den Händen von Ulrike Mohrs und den Bildungsbegleitern in Empfang.
Foto: Rhein-Mosel-Werkstatt

Mit Spannung hatten die Absolventen dieses Ereignis erwartet. Die Zertifikatsübergabe war der Abschluss ihrer 27-monatigen Ausbildung im Berufsbildungsbereich an den Betriebsstätten Weißenthurm und Koblenz. Von der Arbeitsagentur Koblenz-Mayen war Teamleiter Thilo Knopp gekommen, um den erfolgreichen Absolventen zu gratulieren. Während der vergangenen gut zwei Jahre erlangten die jungen Menschen mit Handicap wichtige Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen für das weitere Arbeitsleben – innerhalb und außerhalb der Werkstatt. Jetzt ist der Weg in die Arbeitswelt geebnet, in der die Auszubildenden ihre Arbeiten fachgerecht und vor allem selbständig bewältigen können. „Sie sind jetzt nicht mehr Teilnehmer im Berufsbildungsbereich, sondern Mitarbeiter in unseren Werkstätten“, bekräftigte RMW-Geschäftsführer Thomas Hoffmann den Beginn eines neuen Lebensabschnitts.

Erinnerungsfotos an einen besonderen Tag für die erfolgreichen Absolventen der Rhein-Mosel-Werkstatt.
Erinnerungsfotos an einen besonderen Tag für die erfolgreichen Absolventen der Rhein-Mosel-Werkstatt.
Foto: Rhein-Mosel-Werkstatt

Die Bedeutung dieser Lossprechung unterstrich auch Bürgermeisterin Ulrike Mohrs. Berufliche Bildung sollte zielgerichtet und passgenau auf die geeignete Berufstätigkeit ausgerichtet sein, indem sie der Person das dafür nötige Know-How und die erforderlichen Kompetenzen zur Verfügung stellt. „Ich glaube, dass ist hier die letzten 27 Monate gut gelungen und es ist mir eine große Ehre, den vielen jungen Menschen die verdienten Zertifikate überreichen zu dürfen.“ Anschließend nahmen die Absolventen ihre Auszeichnungen aus den Händen der Bürgermeisterin, der RMW-Geschäftsführung und den Bildungsbegleitern in Empfang. Mit ganz persönlichen Worten stellten die Bildungsbegleiter jeden einzelnen Geehrten vor und lobten die individuellen Entwicklungen und Leistungen. Die erfolgreichen Absolventen werden nun in ihren Wunschbereich in der Werkstatt wechseln. Ihren Vorlieben und Fähigkeiten entsprechend arbeiten sie zukünftig beispielsweise in den Arbeitsbereichen Bürodienstleistungsbereich, Metallverarbeitung, Werbetechnik, Montage und Verpackung, Holzverarbeitung oder im Garten- und Landschaftsbau. Einige werden zukünftig auch auf ausgelagerten Arbeitsplätzen tätig sein.

Strahlende Gesichter beim Gruppenfoto der geehrten Mitarbeiter der Rhein-MoselWerkstatt für behinderte Menschen.
Strahlende Gesichter beim Gruppenfoto der geehrten Mitarbeiter der Rhein-MoselWerkstatt für behinderte Menschen.
Foto: Rhein-Mosel-Werkstatt

Gleichzeitig wurden auch die Absolventen von Teilqualifizierungsmaßnahmen ausgezeichnet. Teilqualifizierungen sind abgeschlossene Qualifizierungsbausteine, die die Mitarbeiter mit einer externen Prüfung vor einer Kammer abschließen. Erfolgreich abgeschlossene Qualifizierungsbausteine verbessern die Chancen der Werkstatt-Mitarbeiter für den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.