Archivierter Artikel vom 19.11.2020, 16:14 Uhr
Karthause

1640 Martins Wecken wurden ausgeliefert

Der Förderverein „St. Martin Karthause“ hat es sich zur Aufgabe gemacht die Tradition St. Martin auf der Karthause aufrecht zu erhalten. Das war dieses Jahr nicht so einfach.

Foto: Förderverein St. Martin Karthause

Wegen der Corona-Pandemie durfte kein Martinszug stattfinden und kein Martinsfeuer abgebrannt werden. Aber auf die Martinswecken sollten die Kinder und Senioren auf der Karthause nicht verzichten. Deswegen hat der Förderverein 1640 Martinswecken bei der Bäckerei Höfer bestellt und damit kürzlich alle Kinder der umliegenden Kindergärten, Kindertagesstätten, Grundschulen und die Senioren der Blindenhilfe und Geschwister de Haye‘sche Stiftung auf der Karthause beschenkt. Sie erhielten kostenlos einzelverpackte Martinswecken frei Haus.

So hofft der Förderverein viele junge und ältere Karthäuser ein wenig in St. Martin-Stimmung gebracht zu haben. Der Vereinsvorsitzende Oliver Volkenborn leitete die Verteilung und bedankte sich bei allen Helfern, die ihn dabei tatkräftig unterstützt haben. Ein besonderer Dank ging auch an die Bäckerei Höfer für die Einzelverpackung der Wecken, ohne die eine derartige Aktion nicht möglich gewesen wäre. Der Lohn der Arbeit aller Beteiligten: Es war berührend zu erleben, wie Kinderaugen bei der Übergabe leuchteten, wenn dies auch leider nur durch Fensterscheiben zu sehen war.

Auch haben sich die Vorstandsmitglieder des Fördervereins sehr über die Karthäuser gefreut, die der Anregung gefolgt sind, ihre Häuser und Vorgärten stimmungsvoll zu beleuchten. Dadurch wurden viele Kinder mit Laternen, in Begleitung ihrer Eltern, zu einem Spaziergang über die Straßen der Karthause angelockt.