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Bad Marienberg

Die Zukunft ist in Bad Marienberg Chefsache

Die Zukunft der regionalen Wirtschaft war das beherrschende Thema bei der achten Auflage der Initiative Chefsache – einem Treffen von Firmeninhabern und Geschäftsführern aus der Verbandsgemeinde Bad Marienberg. Rund 210 Teilnehmer kamen dazu auf Einladung der Werbegemeinschaft Bad Marienberg in lockerer Atmosphäre in der großen, neuen Auslieferungshalle des Fahrzeugbauers Kempf zusammen.

Die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft Bad Marienberg, die Gastgeber der Firma Fahrzeugbau Kempf sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft freuen sich über die gelungene Neuauflage der Initiative Chefsache.  Fotos: Röder-Moldenhauer
Die Verantwortlichen der Werbegemeinschaft Bad Marienberg, die Gastgeber der Firma Fahrzeugbau Kempf sowie weitere Vertreter aus Politik und Wirtschaft freuen sich über die gelungene Neuauflage der Initiative Chefsache. Fotos: Röder-Moldenhauer
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Von unserer Redakteurin Nadja Hoffmann-Heidrich

Zuletzt hatte die Veranstaltung, die 2006 erstmals durchgeführt wurde, eine zweijährige Verschnaufpause eingelegt. Die Resonanz der Geschäftsleute zeigte jedoch, dass das Interesse an einem solchen Austausch groß ist. Daher sei die Entscheidung für eine Neuauflage richtig gewesen, sprach Andreas Giehl vom Vorstandsteam der Werbegemeinschaft als unterhaltsamer Moderator des Abends vielen Gästen aus der Seele. Sein besonderer Dank galt den Gastgebern der Firma Kempf, die der Durchführung der Chefsache 2015 in ihren Räumen sofort zugestimmt hatten.

Stolz auf die Unternehmen in der Verbandsgemeinde zeigte sich Bürgermeister Jürgen Schmidt. Zudem dankte er den Wirtschaftsvertretern für das stets offene und faire Miteinander. Vor welchen Herausforderungen die Betriebe, aber auch Politik und Verwaltung indes stehen, machte er anhand einer Präsentation zur Zukunftsinitiative 2030 deutlich. Eine rund 300 Seiten starke Analyse eines Fachbüros kommt zu dem Ergebnis, dass die VG Bad Marienberg ein äußerst entwicklungsstarker Wirtschaftsraum mit rund 1600 Firmen und – bei weniger als 20 000 Einwohnern – mit einer beachtlichen Zahl von sozialversicherungspflichtigen Jobs (mehr als 7000) ist. In der Region herrsche ein erfreulicher Gründergeist, und das Image sei gut. Um diese Stärke angesichts einer kleiner und älter werdenden Bevölkerung und sinkender Kaufkraft halten zu können, seien jedoch große Anstrengungen erforderlich. "Hierbei gilt es, rechtzeitig die Weichen zu stellen, bevor die Handlungsspielräume weiter eingeengt werden", bilanzierte Schmidt. Dabei sei die Zukunftsinitiative 2030 ein zielorientierter Handlungsleitpfaden.

Als Plus für den Raum Bad Marienberg bezeichnete Dr. Andreas Reingen, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Westerwald-Sieg, die Fusion der ehemals eigenständigen Sparkassen Westerwald und Altenkirchen. Nach dem Zusammenschluss werde vor allem der Standort in der Kneippstadt ausgebaut. Alleine in diesem Jahr steht hier eine Investition in Höhe von 1,5 Millionen Euro an. "Von hier aus leisten wir gute Dienste für zwei Landkreise", erklärte Reingen.

Auch die Werbegemeinschaft stellt sich aktiv den Aufgaben der Zukunft: Anlässlich ihres 40. Geburtstags hat die Gemeinschaft dazu ein neues Projekt, einen Jungunternehmer-Stammtisch, ins Leben gerufen. Ziel des Stammtischs ist es, praxisorientiert voneinander zu lernen, ganz ohne Zwänge, wie Andreas Giehl ausführte. Das erste Treffen findet am Montag, 12. Oktober, um 19 Uhr in der Steig-Alm statt. Darüber hinaus beabsichtigt die Werbegemeinschaft, sofern gewünscht, Jungunternehmern erfahrene Mentoren an die Seite zu stellen. In diesen Tandems soll alltagsnah und auf vertraulicher Basis an den verschiedenen Herausforderungen gearbeitet werden. Dass diese Initiative im Sinne der Gründungsmitglieder der Werbegemeinschaft sein möge, das hofft Giehl, der bei dieser Gelegenheit Helene Flick, Lutz Häbel, Udo Kleikemper und Peter Schäfer begrüßte, die 1975 beim Startschuss dabei waren. Den Gründungsmüttern und -vätern dankte Giehl für deren Weitsicht und Tatkraft. In gemütlicher Runde, mit einem unterhaltsamen Rahmenprogramm und mit interessanten Gesprächen ging die Chefsache weiter.

Weitere Infos unter: www.werbegemeinschaft-bad-marienberg.de

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