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Unkel: Ausstellungen laden zum Kunstspaziergang ein

Unkel hat sich dank intensiver Kulturarbeit unterschiedlicher Akteure als Kunst- und Kulturstadt etabliert. Einer der Wegbereiter ist Hans-Joachim Seidel, der vor mehr als einem Jahrzehnt die Kunsttage "Kunst in Unkeler Höfen" ins Leben gerufen hat.

Hans-Joachim Seidel präsentiert drei Ausstellungen unterschiedlicher Künstler an drei Stationen. Das Foto zeigt einen Blick in die Ausstellung von Erhard Th. Astler.  Foto: Sabine Nitsch
Hans-Joachim Seidel präsentiert drei Ausstellungen unterschiedlicher Künstler an drei Stationen. Das Foto zeigt einen Blick in die Ausstellung von Erhard Th. Astler.
Foto: Sabine Nitsch

Als Vorbereitung des Großprojekts sind derzeit drei hochkarätige Ausstellungen, die der Höfemacher initiierte und kuratiert, zu sehen. "Die Ausstellungen sollen, sozusagen außerhalb der Saison, zu einem Kunstspaziergang durch Unkel einladen und damit auch den Gedanken Kunst- und Kulturstadt weiter unterstützen", beschreibt Seidel seine Intention, an drei Orten zeitgleich Ausstellungen zu zeigen.

Im Willy-Brandt-Forum ist noch bis zum 30. Januar die Ausstellung "Stationen der Demokratie" des Dierdorfer Künstlers Uwe Langnickel zu sehen. Der Künstler hat zu diesem Thema einen Zyklus aus sieben großformatigen Werken gezeichnet, angefangen bei der Mainzer Republik 1792 über die Berliner Barrikadenkämpfe 1848 bis zum Mauerfall 1989.

Werke sind noch bis Januar zu sehen

"Kunst der Ruhe" ist das Thema der Ausstellung in der Kapelle des Altenheims Christinenstift. Die Bamberger Künstlerin Jutta Schlier stellt dort bis zum 1. Januar aus. "Die Ausstellung lädt zum Verweilen und zur Meditation ein", meint Seidel. Auch das Unkeler Rathaus ist derzeit eine Galerie. Dort zeigt Seidel bis zum 31. Januar unter dem Motto "Lebensreise" Arbeiten von Erhard Th. Astler, der im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden wäre.

Die Werke stammen aus der Sammlung von Gunnar Hoge. Zu sehen sind unter anderem Selbstporträts des im böhmischen Leipa geborenen Künstlers, der später an der Hadamarer Glasfachschule lehrte und in seiner Wahlheimat in Isny im Allgäu 1986 starb. Bilder aus verschiedenen Epochen zeichnen im Rathaus seinen künstlerischen Werdegang nach. san

Informationen zu den Öffnungszeiten der einzelnen Ausstellungen gibt es unter www.unkeler-hoefe.de

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