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Kurtscheid

Spatenstich: Kurtscheider Kita erhält mehr Platz

Die Kurtscheider Kita Kunterbunt erhält mehr Platz. Mit dem feierlichen Spatenstich wurden die Arbeiten am Erweiterungsbau jetzt auch offiziell gestartet – etwas verspätet, denn ein paar Bodenarbeiten hat das Team um Architekt Matthias Hardt bereits erledigt. Läuft alles glatt, könnte die Einweihung Ende des Jahres gefeiert werden.

Ein paar Arbeiten am Erweiterungsbau der Kurtscheider Kita sind schon erledigt. Jetzt haben die Verantwortlichen mit dem feierlichen Spatenstich auch offiziell den Startschuss gegeben.
Ein paar Arbeiten am Erweiterungsbau der Kurtscheider Kita sind schon erledigt. Jetzt haben die Verantwortlichen mit dem feierlichen Spatenstich auch offiziell den Startschuss gegeben.
Foto: Robin Brand

1.058.000 Euro kostet die Erweiterung um zwei Gruppen. Insgesamt sollen danach in der derzeit auf 90 Kinder ausgelegten Einrichtung dann 115 Kinder Platz finden. Mit dieser Größe sei man auf flexibel was künftige Gruppeneinteilungen angeht, sagte Landrat Achim Hallerbach, der daran erinnerte, dass die Kapazität der Einrichtung im vergangenen Jahr von 80 auf 90 Plätze erhöht wurde. Damit einher ging eine Reduzierung der Plätze für jüngere Kinder, weshalb die Erweiterung nach Ansicht des Kreises dringend geboten war. Ein Lob gab es für die reibungslose Zusammenarbeit der beteiligten Gemeinden Ehlscheid und Kurtscheid. „Das ist eine beachtliche Summe“, sagt Hallerbach zu der Investition. Der Kreis selbst steuert rund 200.000 Euro bei, ebenso wie das Land. Den Rest stemmen die Ortsgemeinden, die zusätzlich die Altgebäude gekauft haben. Architekt Hardt betonte, dass durch die Arbeiten der Betrieb nicht gestört werde. Bis Ende des Jahres sollen nun die erforderlichen neuen Erzieherinnen und Erzieher eingestellt werden. Nicht nur mit Blick auf die Erweiterung in Kurtscheid betonte Hallerbach: „Wir kämpfen um jede Erzieherin und jeden Erzieher.“ Nicht nur finanziell mache sich der Ausbau der Einrichtungen im Kreis bemerkbar, auch der Fachkräftemangel erschwere die Situation. In diesem Zusammenhang betonte Hallerbach die Bedeutung der freien Träger, die er auch in Zukunft als zeitgemäß einstuft. Nicht nur, weil sie die Gemeinden entlasteten, sondern auch, weil sie die erzieherische Aufgabe gut erfüllten.

Von einer vernünftigen und zukunftsweisenden Lösung im Sinne der Kinder sprach der Kurtscheider Ortsbürgermeister Ferdinand Wittlich. Insgesamt seien sowohl Ehlscheid als auch Kurtscheid durch Anbau und Ankauf der alten Immobilie mit rund einer halben Million Euro belastet. „Aber das muss uns die Zukunft der Kinder wert sein“, konstatierte der Ortsbürgermeister. obi

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