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Niederbreitbach

Niederbreitbacher sparen bei der Lüftungsanlage 50 000 Euro

Die Niederbreitbach können finanziell zwar nicht aus dem Vollen schöpfen, dennoch planen sie durchaus ansehnliche Investitionen in die Infrastruktur des Wiedtalortes.

Heizung und Lüftungsanlage sind die ersten Dinge, die im Rahmen der vom Bund mit 90 Prozent geförderten Generalsanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Niederbreitbach auf Vordermann gebracht werden. Foto: Jörg Niebergall
Heizung und Lüftungsanlage sind die ersten Dinge, die im Rahmen der vom Bund mit 90 Prozent geförderten Generalsanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Niederbreitbach auf Vordermann gebracht werden.
Foto: Jörg Niebergall

Von unserem Redakteur Ralf Grün

In der jüngsten Sitzung befasste sich der Gemeinderat sowohl mit der Fockenbachbrücke, die in der Ortsmitte Fockenbachstraße und Margaretha-Flesch-Straße miteinander verbindet, als auch mit dem Dorfgemeinschaftshaus.

Im Hinblick auf das Gemeinschaftshaus hatte Ortsbürgermeister Bruno Hoffmann Erfreuliches zu berichten. Demnach spart die Kommune bei der zu erneuernden oder besser zu erweiternden Lüftungsanlage satte 50 000 Euro. Ursprünglich ging der beauftragte Architekt von Kosten in Höhe von 100 000 Euro aus. Inzwischen habe sich aber herausgestellt, dass die Elektromotoren in der Anlage trotz ihrer 15 Jahre Betriebszeit auch den neuen Anforderungen noch gerecht werden. Was Letzteres betrifft, kann die Lüftungsanlage nach der Modernisierung laut Ortsbürgermeister Hoffmann die Rückluft wiederverwenden. Zudem wird die Heizungsanlage von Öl- auf Gasbetrieb umgestellt. Der Öltank stammt aus den 70er-Jahren und müsste jetzt ohnehin geprüft, gereinigt und neu beschichtet werden. Hoffmann: „Weil auch da Kosten angefallen wären, bietet sich der Umstieg an.“

Die EVM legt als Versorger in Kürze die bislang für das Freizeitgelände auf der anderen Wiedseite noch fehlende Gasleitung in einem Spezialverfahren durch die Wied. „Die wasserrechtliche Genehmigung dafür dürfte kein Problem sein, da auch Stromleitung und Kanal auf die gleiche Weise verlegt worden sind“, erklärt der Ortsbürgermeister.

Zum weiteren Fahrplan: Das Architekturbüro liefert laut Hoffmann alle notwendigen Zahlen. Das versetzt den Gemeinderat in die Lage, in der nächsten Sitzung im Juni den endgültigen Beschluss zu fassen und den Förderantrag nach Mainz auf die Reise zu schicken. Zur Erinnerung: Die Umrüstung von Heizung und Rüstung ist Bestandteil der Generalsanierung des Dorfgemeinschaftshauses, die vom Bund über das Investitionsprogramm für Kommunen mit 90 Prozent bezuschusst wird.

Was die Fockenbachbrücke betrifft, ist der Stand folgender: Der Rat beschloss einstimmig die Betonsanierung. Dazu bringen Fachleute in diesem Jahr eine acht Zentimeter starke Spritzbetonschicht samt Eisenarmierung auf. Die Kosten dafür liegen bei etwa 20 000 Euro. Im kommenden Jahr erhält die Brücke noch eine neue Asphaltdecke. Die Kostenschätzung liegt bei 30 000 bis 35 000 Euro.

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