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    Zentraler Bauhof für Baumholder: Stadtbürgermeister Jung will schnelle Lösung

    Keine Zeit verlieren will Stadtbürgermeister Günther Jung bei der zentralen Unterbringung des städtischen Bauhofs auf dem Firmengelände des früheren Autohauses Simon. Bei einem Besichtigungstermin am Montag mit Inhaber Walter Simon machten sich Jung und ein Großteil der Mitglieder des Stadtrats persönlich an der Frohnbacher Straße ein Bild von den Gegebenheiten. Nach der Kirmes am Wochenende will sich der Stadtchef mit Kämmerer Matthias Bachmann über einen Sitzungstermin abstimmen, bei dem bereits über einen möglichen Ankauf beraten werden könnte.

    Besitzer Walter Simon (rechts) führte die Ratsmitglieder sowie Stadtchef Günther Jung (2. von links) und Bauhofvorarbeiter Andreas Welsch (links) durch die Räume.  Foto: Benjamin Werle
    Besitzer Walter Simon (rechts) führte die Ratsmitglieder sowie Stadtchef Günther Jung (2. von links) und Bauhofvorarbeiter Andreas Welsch (links) durch die Räume.
    Foto: Benjamin Werle

    Von unserem Redakteur Michael Fenstermacher

    Bevor dies geschehen kann, gilt es allerdings noch, eine finanzielle Einigung mit Immobilienbesitzer Simon zu erzielen. Hierzu hat die Stadt den Wert des Gewerbeobjekts, das eine Grundfläche von 3600 Quadratmetern umfasst, bereits durch einen kommunalen Sachverständigen schätzen lassen. Dass das Ergebnis dieses Gutachtens nicht ganz den Vorstellungen Walter Simons entspricht, der sein 54 Jahre lang bestehendes Gewerbe im Sommer aufgegeben hatte, wurde am Montag deutlich. Stadtchef Jung ist dennoch optimistisch, dass es zu einer Einigung kommt. "Ich habe meine Vorstellungen, die sich an Ort und Stelle bestätigt haben", sagt er gegenüber der NZ.

    Mit bei der Besichtigung dabei war auch Andreas Welsch, Vorarbeiter des Bauhofs, der sich bereits im Vorfeld mit den Nutzungsmöglichkeiten vertraut gemacht hat und sie den Ratsmitgliedern vorstellte. Darüber hinaus wies Welsch in deutlichen Worten darauf hin, dass die derzeitige Situation ihm und seinen Mitarbeitern ein effizientes Arbeiten deutlich erschwert. Denn die Liegenschaften des Bauhofs sind über das ganze Stadtgebiet gestreut, was sich in langen Anfahrtswegen niederschlägt - Zeit, die für die eigentliche Arbeit verloren geht.

    So lagert ein Teil der Arbeitsmaterialien im Keller der Westrichhalle, dessen Nutzung jedoch durch eine niedrige Deckenhöhe stark eingeschränkt ist. Viele Materialien lassen sich zudem nur schwer herausschaffen und aufladen, und eine steile Rampe strapaziert die Kupplungen der Bauhoffahrzeuge. Als ähnlich unpraktisch und zeitraubend erweist sich die Nutzung einer Halle im Lager Aulenbach, wo unter anderem Bühnen, Markthäuschen und die Winterausrüstung für den Unimog lagern sowie des Kellers im Alten Rathaus, wo Utensilien für die Waldfreizeit ebenfalls nur schwer erreichbar untergebracht sind. Schon seit Jahren in einem desolaten Zustand ist zudem das zentrale Bauhofgebäude an der Oberstraße. Dacheindeckung und Entwässerung sind marode, was bereits zu Feuchtigkeitsschäden geführt hat. Mehrere weitere Mängel erschweren den Betrieb.

    Durch einen Umzug in das frühere Autohaus ließen sich all diese Probleme auf einen Schlag beheben, erläuterte Welsch beim Rundgang. Alles, was im täglichen Betrieb benötigt wird, sei dort vorhanden. Auf dem Außengelände können bedenkenlos die Fahrzeuge gewaschen werden, da die unbebaute Fläche vollständig versiegelt und an einen Ölabscheider angeschlossen ist. Waschhalle und Sanitäranlagen sowie ein Werkstattgebäude als große Garage stehen zur Verfügung. Die Ausstellungshalle mit den großen Schaufenstern eignet sich bestens zur Unterbringung der Schreinerwerkstatt und bietet auch Platz für Umkleide, Aufenthaltsraum, Büro und Lagerflächen.

    Fast alle bisherigen Außenstellen des Bauhofs könnten durch die zentrale Unterbringung entfallen, bestätigten Welsch und Jung auf Nachfrage unter anderem von SPD-Ratsmitglied Desiree Rausch - bis auf den Standort am Friedhof. "Dort würde die Situation aber deutlich entzerrt", stellte Jung klar. Praktisch nur die ständig am Friedhof benötigten Geräte sowie das Silo für die Streusalzvorräte würden dort bleiben. Letztere könnten am neuen Standort zudem noch um große Säcke ergänzt werden, um Engpässe wie in vergangenen Jahren zu vermeiden.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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