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Rhaunen

Idarwaldbad: Eintritt bleibt trotz Umbau stabil

Andreas Nitsch

Auf eine sehr durchwachsene Saison im Idarwaldfreibad Rhaunen blickt Werkleiter Hans-Dieter Weyand zurück. „Nach dem anfänglichen Hype zu Saisonbeginn hat der Besucherandrang bereits im Juli wieder abgenommen“, sagt Weyand. Und in den Ferien habe sich an dieser Situation auch nicht viel geändert. Knapp 20.000 Gäste wurden in diesem Jahr gezählt. Das ist nach 29.000 Besuchern im Jahr 2015 und 23.000 in der Saison 2016 ein weiterer Rückgang. „Der Besuch des Waldfreibades ist eben immer wetterabhängig“, fügt Weyand hinzu.

Die letzten warmen Augusttage lockten noch einmal zahlreiche Besucher ins Freibad Idarwald. Doch insgesamt war die Saison sehr durchwachsen. Das könnte sich in der nächsten Saison, wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, ändern.  Foto: Reiner Drumm
Die letzten warmen Augusttage lockten noch einmal zahlreiche Besucher ins Freibad Idarwald. Doch insgesamt war die Saison sehr durchwachsen. Das könnte sich in der nächsten Saison, wenn die Umbauarbeiten abgeschlossen sind, ändern.
Foto: Reiner Drumm

Vielleicht wird es im nächsten Jahr ja wieder etwas besser. Schließlich soll das Waldfreibad nun erst mal teilrenoviert werden. „Die Vorbereitungen dazu laufen bereits“, verrät der Werkleiter. „Wir beginnen nun mit den Ausschreibungen.“ Um das Waldfreibad als Familienbad attraktiver zu gestalten, soll ein neues Planschbecken für Kleinkinder geschaffen und eine Wasseraufbereitungstechnik dafür – eine solche existiert bislang nicht – installiert werden. Auch die Barrierefreiheit wird verbessert.

Vorgesehen ist auch, die Pumpen- und Elektrotechnik zu erneuern. Die Elektrotechnik stammt noch aus den 1970er-Jahren, als das Bad gebaut wurde, und ist längst nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Auch die Umwälzpumpen, die die Becken mit Wasser versorgen, stammen noch aus dieser Zeit. Positiver Nebeneffekt der Maßnahmen: Durch die Erneuerung der Elektro- und Pumpentechnik werden circa 30 Prozent Energiekosten eingespart.

Die geschätzten Kosten betragen etwa 550.000 Euro. Erfreulich ist: Jüngst waren Thomas Linnertz, der Präsident der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, und Erich Serger, zuständig für Sportanlagenförderung, zu Gast in Rhaunen und überreichten VG-Bürgermeister Georg Dräger im Rahmen der Sportanlagenförderung Rheinland-Pfalz einen Zuwendungsbescheid in Höhe von 220.000 Euro für die Sanierung.

Die Umbauarbeiten sollen laut Werkleiter Weyand zum Saisonbeginn 2018 abgeschlossen werden, und das Planschbecken soll spätestens zur Hauptsaison fertiggestellt werden. Eins wird die Badefreunde ganz besonders freuen, denn Werkleiter Karl-Heinz Weyand Weyand betont: „Obwohl wir jetzt viel Geld investieren in das Bad, wird sich an den Eintrittspreisen nichts ändern.“

Von unserem Redakteur Andreas Nitsch

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