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    Die nächsten drei Jahre forscht der Kronweilerer Architekt in Singapur

    Die internationale Karriere des aus Kronweiler stammenden Architekten Dirk Hebel, derzeit wissenschaftlicher Leiter des Äthiopischen Instituts für Architektur in Addis Abeba, setzt sich fort. Jetzt wurde der 40-Jährige von der Eidgenössisch-Technischen Hochschule (ETH) in Zürich zum Assistenzprofessor für Architektur und Konstruktion berufen. Trotz globalen Engagements fühlt sich Hebel noch sehr mit Kronweiler und seiner dort lebenden Familie verbunden. So oft wie möglich besucht er die alte Heimat. Auch ist er weiterhin aktives Mitglied im Angelsportverein, wo sein Vater Vorsitzender ist.

    Kronweiler – Die internationale Karriere des  aus Kronweiler stammenden Architekten Dirk Hebel, derzeit wissenschaftlicher Leiter des Äthiopischen Instituts für Architektur in Addis Abeba, setzt sich fort. Jetzt wurde der 40-Jährige von der Eidgenössisch-Technischen Hochschule (ETH) in Zürich zum Assistenzprofessor für Architektur und Konstruktion berufen. Trotz globalen Engagements fühlt sich Hebel noch sehr mit Kronweiler und seiner dort lebenden Familie verbunden. So oft wie möglich besucht er die alte Heimat. Auch ist er weiterhin aktives Mitglied im Angelsportverein, wo sein Vater Vorsitzender ist.


    Dirk Hebel hat längst Eingang gefunden in einen höchst angesehenen akademischen Zirkel der Architektur, stammten doch zwei der letzten Pritzker-Preisträger (einer Art Nobelpreis für Architektur) aus der Schweiz und dem Umfeld der ETH. Hebel schloss sein Diplomstudium 1998 ebenfalls an der ETH Zürich ab, bevor er in Princeton den Master der Architektur ablegte. Es folgten drei praktische Jahre im Architekturbüro Diller & Scofidio in New York, bevor er Ende 2002 wieder als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Zürich anheuerte. Sein Architekturbüro „Instant“, welches er 2002 gemeinsam mit Jörg Stollmann gründete, gewann mehrere Preise und internationale Anerkennung, unter anderem den Red Dot Award für das Projekt United Bottle, welches 2008 im deutschen Pavillon der Architekturbiennale in Venedig ausgestellt wurde. Lehrtätigkeit und praktische Arbeit verhalfen Hebel zu Gastprofessuren an diversen Hochschulen., er lehrte an der American University Sharjah in Dubai, an der Syracuse University in New York und der Princeton University in New Jersey, seiner Alma Mater.
    Angespornt durch verschiedenste kulturelle und soziale Erfahrungen, entwickelte Dirk Hebel Interesse an einer neuen pädagogischen Ausrichtung des Architekturstudiums und veröffentlichte 2008 gemeinsam mit Prof. Dr. Marc Angélil das Buch „Deviations“, ein Aufruf zum Umdenken in der Ausbildung junger Architekten. 2008 übernahm er die Leitung des Master-Studiengangs "Stadtentwurf" an der ETH und nutzte dies, um eine starke Beziehung nach Äthiopien aufzubauen, da er dort ein ideales Labor verfand, um seine Theorien zum Städtebau zu überprüfen und anzuwenden. 2009 übernahm er im Rahmen eines deutschen Förderprogramms gemeinsam mit der aus Idar-Oberstein stammenden Karola Hahn die Aufgabe ein neues Architekturinstitut aufzubauen, welches die Fragen einer rapid wachsenden urbanen Bevölkerung akademisch untersucht und praktisch unterstützt. Mit mehr als 2000 Studenten und einem beachtlichen Forschungsbudget ist das Institut mittlerweile die größte Architekturschmiede Ostafrikas und ein Vorzeigeprojekt der deutsch-äthiopischen Zusammenarbeit geworden.
    Seine neue Tätigkeit wird Dirk Hebel im Februar 2012 übernehmen. Sie wird ihn für die nächsten drei Jahr nach Singapur führen, wo er im weltweit größten architektonischen Forschungsprojekt zur Zukunft unserer Städte forschen wird. Neue Baumaterialien, Baumethoden und die Kombination aus lokalem und internationalem Wissen werden ihn beschäftigen, bevor er zurück nach Zürich geht, um dort weiterhin zu lehren. Daneben betreibt Hebel mittlerweile ein zweites Architekturbüro. Eines seiner Projekte ist auf der Insel Mainau zu sehen, eine Ausstellungsarchitektur für die Stiftung Lindauer Nobelpreisträger.

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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