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    Kreis Birkenfeld

    Brennholzwird nichtknapp werden

    Am Brennholz entzündete sich im Soonwald der zum Teil sehr massive Widerstand gegen das rheinland-pfälzische Nationalpark-Projekt. So weit soll es im Hochwald nicht kommen: Nach Aussage von Dr. Harald Egidi, Referent für Forstliche Nachhaltigkeit und Umweltvorsorge im Mainzer Umweltministerium, gibt es für die Bewohner in den Anlieger-Gemeinden, die meisten davon in den Verbandsgemeinden Herrstein und Birkenfeld, keinen Grund zur Besorgnis: "Die Brennholzversorgung der örtlichen Bevölkerung im Hochwald wird auch bei Ausweisung eines Nationalparks sichergestellt", betont Egidi auf Anfrage der Nahe-Zeitung.

    Von unserem Redaktionsleiter Kurt Knaudt

    Die Situation sei dabei im Hochwald wesentlich entspannter als im Soonwald: Im westlichen Hunsrück liege der Anteil des Brennholzes am gesamten Einschlag im Staatswald bei weniger als einem Viertel gegenüber weit über einem Drittel im Soonwald. Die Waldfläche in Händen des Landes sei im Westen zudem doppelt so groß wie im Soonwald. Von dem an die Industrie gelieferten Laubholz ließe sich bei Bedarf ein Teil problemlos für die Brennholzversorgung reservieren. "Wir haben also wirklich genügend Spielraum", betont der Vertreter des Ministeriums, der sich vor Ort bestens auskennt: Er wohnt in Langweiler und war früher Leiter des Forstamtes in Kempfeld.

    Das Ministerium will abgestimmte Lösungen für jede Ortsgemeinde anbieten, kündigt Harald Egidi an. Dabei soll mit den Bürgermeistern und den Revierförstern geklärt werden, welche Brennholz-Mengen vor Ort aus dem Staatswald benötigt werden. Das soll dann bei der genauen Abgrenzung des Nationalpark-Gebiets berücksichtigt werden. "Die Versorgung der örtlichen Haushalte gegenüber Käufern aus der Ferne wird bei diesem Konzept Vorrang haben", unterstreicht der Forst-Experte.

    Egidi widerspricht auch Behauptungen, wonach die Ausweisung eines Nationalparks das Brennholz automatisch verteuere. Die höheren Preise gehen nach seinen Worten vielmehr mit den allgemein steigenden Energiekosten einher. Im Gegensatz zu Öl oder Gas sei der Anstieg in den vergangenen Jahren aber eher gering gewesen. Landesforsten gibt für den Staatswald landesweit unabhängig von der Lage Richtwerte für die Brennholzpreise heraus, erläutert Egidi. Im stadtnahen Bereich pendeln sich die Preise aufgrund höherer Nachfrage dann aber teilweise auf einem höheren Niveau ein.

    Seite xx: Hier steht die Überschrift des Interviews

    Idar-Oberstein Birkenfeld
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