40.000
  • Startseite
  • » Region
  • » Aus den Lokalredaktionen
  • » RZ Mayen/Andernach
  • » Pellenzer und Andernacher nehmen an Gemeinschaftsübung teil: Auf der "Trümmerstraße" für den Notfall geprobt
  • Aus unserem Archiv
    Pellenz/Meckenheim/Ahrweiler

    Pellenzer und Andernacher nehmen an Gemeinschaftsübung teil: Auf der "Trümmerstraße" für den Notfall geprobt

    Qualm, der aus Kellertüren dringt. Zerstörte Häuser, in denen Rettungshunde im Schutt schnüffeln. Dieses Bild hat sich am Samstag Einsatzkräften aus Plaidt, Saffig, Andernach und Meckenheim geboten. Mehr als 70 Feuerwehrleute, DRK-Helfer und Hundeführer mit 15 Einsatzfahrzeugen nahmen an einer großen Gemeinschaftsübung in der „Trümmerstraße“ auf dem Übungsgelände der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz (AKNZ) in Bad Neuenahr-Ahrweiler teil.

    Mehr als 70 Feuerwehrleute, DRK-Helfer und Hundeführer mit 15 Einsatzfahrzeugen nahmen an einer großen Gemeinschaftsübung in der „Trümmerstraße“ auf dem Übungsgelände der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler teil.
    Mehr als 70 Feuerwehrleute, DRK-Helfer und Hundeführer mit 15 Einsatzfahrzeugen nahmen an einer großen Gemeinschaftsübung in der „Trümmerstraße“ auf dem Übungsgelände der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler teil.
    Foto: Gerald Arleth

    Unter der Leitung der Feuerwehr übten die Einheiten verschiedene Rettungsszenarien, um sie später in einer großen gemeinsamen „Schadenslage“ abzuarbeiten. Dirk Schwindenhammer, Übungsleiter und Wehrführer des Löschzugs Plaidt, war trotz Dauerregen sehr zufrieden: „Alle haben bis zum Schluss mitgezogen. Unsere gesetzten Übungsziele wurden erreicht.“

    Gerald Arleth, Pressebeauftragter des DRK-Ortsvereins Saffig, ergänzte: „Das Übungsszenario war für unsere Sanitätskräfte ein absoluter Ausbildungshöhepunkt.“ Verschüttete Personen mussten mit Rettungshunden der Mantrailer Andernach aufgespürt werden. Die Sanitäter leisteten Erste Hilfe. Die Feuerwehr löschte Kellerbände unter Atemschutz und befreite unter Trümmerteilen verschüttete und eingeklemmte Personen.

    Hilfsorganisationen üben die Zusammenarbeit

    Hierbei wurde die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, DRK und der Mantrailer-Einheit geübt. „Im Einsatzfall ist das Zusammenspiel der Hilfsorganisationen entscheidend. Die Kenntnis der Einsatzgrundsätze der Feuerwehr ist für uns wichtig, da unsere Helfer im Rahmen des Katastrophenschutzes in einer der im Landkreis gebildeten DRK Schnell-Einsatzgruppen eingebunden sind“, sagte Arleth.

    Foto: Gerald Arleth

    Eine Besonderheit war auch die Zusammenarbeit von Feuerwehren aus zwei Bundesländern. Erstmals übten die Löschzüge aus der Pellenz gemeinsam mit dem befreundeten Löschzug aus Meckenheim. Die in Absturzsicherung besonders ausgebildeten Feuerwehrleute arbeiteten an einer Einsatzstelle Hand in Hand und befreiten Personen aus tiefen Kellerschächten. „Das hat reibungslos funktioniert. Und es hat eine Menge Spaß gemacht“, sagte Thomas Ludwig, Zugführer des Löschzugs Meckenheim.

    Hilfereiche Erfahrung für Mensch und Hund

    Die Explosion eines Gebäudes war die große Schadenslage am Nachmittag, die von allen gemeinsam bewältigt werden musste. Noch einmal wurden die Hunde zum Suchen von Personen eingesetzt. „So eine Übung ist nicht alltäglich. Für uns und unsere Hunde war es eine hilfreiche Erfahrung“, erklärte Bernd Köpke, Einsatzleiter der Mantrailer Andernach. Parallel dazu verschafften sich die Feuerwehrleute Zugang ins Gebäude. Ein Feuer musste gelöscht werden. Eine Person war unter einem Fahrzeug eingeklemmt und wurde von den DRK-Helfern versorgt und anschließend von der Feuerwehr unter Einsatz von Hebekissen befreit.

    Am Nachbargebäude war ein Mann in einen Schacht gestürzt und musste von der Feuerwehr gerettet werden. In einem weiteren Keller war eine Person verschüttet. Auch hier musste schweres Schneidgerät eingesetzt werden, um den Verletzten zu retten. Das Abschlussszenario leitete Jörg Schrömges, stellvertretender Wehrleiter der Feuerwehr Pellenz. Auch er war mehr als zufrieden mit der gezeigten Leistung.

    Mayen-Andernach
    Meistgelesene Artikel
    Online regional
    Nina Borowski

    Nina Borowski

    Regio-CvD Online

     

    Mail

    Anzeige
    Mayen: 725 Jahre Stadt
    epaper-startseite
    Regionalwetter
    Sonntag

    1°C - 3°C
    Montag

    1°C - 4°C
    Dienstag

    2°C - 5°C
    Mittwoch

    3°C - 5°C
    News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
    wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
    Anzeige