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    Neues Gemeindehaus in Ettringen: Pläne werden konkret

    Die Vorbereitungen zum Bau eines neuen Gemeindehauses an der Kreuzstraße in Ettringen machen Fortschritte. Ein Planer hat dem Gemeinderat am Mittwochabend einen Entwurf vorgestellt. Mehrheitlich stimmte das Gremium für eine Ausführungsvariante, die voraussichtlich rund 910 000 Euro kosten wird.

    Hier sollen noch in diesem Jahr die Bagger anrollen: Auf dem Gelände an der Kreuzstraße soll vor dem alten ein neues Gemeindehaus entstehen. Der Entwurf dafür steht nun.
    Hier sollen noch in diesem Jahr die Bagger anrollen: Auf dem Gelände an der Kreuzstraße soll vor dem alten ein neues Gemeindehaus entstehen. Der Entwurf dafür steht nun.
    Foto: Anne Fuhrmann

    Von unserer Redakteurin Anne Fuhrmann

    Rückblick: Vor rund drei Wochen hatte der Gemeinderat mehrheitlich entschieden, auf dem Gelände vor dem jetzigen Gebäude ein neues Gemeindehaus errichten zu lassen. Eine Sanierung des alten Objekts schien der Ratsmehrheit wirtschaftlich nicht mehr sinnvoll. Hintergrund war die Nachricht, dass ein Gebäudekomplex an der Hauptstraße, der auch Platz für ein neues Gemeindehaus beinhalten sollte, in der geplanten Form nicht umzusetzen ist. Damit dennoch in Ettringen ein Neubau entsteht, wurde entschieden, zügig umzuplanen und den Standort Kreuzstraße für die Baumaßnahme zu wählen. Nur noch bis zum 31. Dezember sind Fördermittel zugesagt, sodass mit den Arbeiten in diesem Jahr begonnen werden muss (die RZ berichtete mehrfach).

    Architekt Egon Schäfer, ein gebürtiger Ettringer, hatte drei Varianten erarbeitet, wie das neue Gebäude aussehen könnte. Im Bauausschuss hatte er in der vergangenen Woche die Entwürfe präsentiert. Die umfangreichste Version wurde auf rund 990 000 Euro beziffert. Deshalb favorisierte der Ausschuss eine abgespeckte Variante, die nun auch die Zustimmung des Rates fand.

    Demnach ist in dem Neubau ein etwa 120 Quadratmeter großer Mehrzweckraum geplant. Auch im Erdgeschoss angedacht sind der Seniorentreff, eine Teeküche, die Toiletten für Damen und Herren sowie ein barrierefreies WC. Neben einem Foyer soll zudem die Gemeindeverwaltung im Erdgeschoss untergebracht werden: Ein Büro für die Gemeindesekretärin sieht der Entwurf ebenso vor wie das Zimmer des Ortsbürgermeisters inklusive der Möglichkeit, dort Besprechungen abzuhalten. Der linke Teil des Gebäudes, der den Mehrzweckraum beherbergt, ist eingeschossig geplant. Im anderen Teil soll ein Obergeschoss entstehen, das Platz zum Lagern schafft, zum Beispiel für die Ausrüstung der Vereine und für das Archiv.

    Wie der Planer erklärte, ist es möglich, den Neubau zu errichten, ohne zuvor das bisherige Gemeindehaus abzureißen, denn vor dem Altobjekt ist genügend Platz. Nur ein Baum müsse gefällt werden. Zwischen den Parkplätzen und dem Neubau sei dann auch noch Raum für eine Begrünung, führte Schäfer aus. Der Brunnen soll verlagert werden, damit vor dem Neubau ein Platz entsteht.

    Ortsbürgermeister Werner Spitzley erklärte, über einen Abriss des bisherigen Gemeindehauses soll zu einem späteren Zeitpunkt gesprochen werden. Er würde zusätzlich mit 40 000 Euro zu Buche schlagen. Architekt Egon Schäfer regte an, dass an dieser Stelle später eine Begegnungsstätte für Alt und Jung geschaffen werden kann.

    Der Gemeinderat beschloss am Mittwoch, eine Erhöhung der Fördersumme zu beantragen. Bislang sind 415 000 Euro genehmigt. Falls die Fördersumme bezuschusst wird, soll im neuen Gebäude eine Be- und Entlüftungsanlage eingebaut werden, die schon in den Gesamtkosten von 910 000 Euro einberechnet ist.

    Der vorgestellte Entwurf sei gefällig, sagte Jürgen Kanthak (CDU). Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Variante sei am besten. Er sprach sich dagegen aus, die Pläne weiter abzuspecken, da der Bau mehrere Funktionen erfüllen und deshalb eine gewisse Größe haben müsse. Christoph Hitzel (SPD) gab zu bedenken, dass man durchaus noch weitere Modelle hätte erarbeiten können, um Kosteneinsparungen zu prüfen. Dennoch schließe sich seine Fraktion weitgehend der vorgestellten Variante an.

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