40.000
Aus unserem Archiv
Mainz/Namedy

Landesverdienstorden: Malu Dreyer ehrt Heide Prinzessin von Hohenzollern

„Gerade in Zeiten, in denen wir als Gesellschaft vor neuen Herausforderungen stehen, stimmt es mich äußerst zuversichtlich, dass es so viele Menschen gibt, die Verantwortung für das Gemeinwohl übernehmen. Dafür danke ich den heute Geehrten von Herzen.“ Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei der 36. Verleihung des Landesverdienstordens. Eine der Ordensträgerinnen ist Heide Prinzessin von Hohenzollern aus Namedy.

Malu Dreyer (links) zeichnete Heide Prinzessin von Hohenzollern aus Namedy mit dem Landesverdienstorden aus.
Malu Dreyer (links) zeichnete Heide Prinzessin von Hohenzollern aus Namedy mit dem Landesverdienstorden aus.
Foto: Staatskanzlei RLP/Stefan F. Sämm

„Alle Ordensträger sowie ihr Werk haben einen großen Anteil daran, dass unser Land so lebens- und liebenswert ist, wie wir es kennen“, betonte Dreyer bei der Feierstunde. Der Verdienstorden des Landes Rheinland-Pfalz wird seit 1982 vergeben, um das außergewöhnliche Engagement und die hohen Verdienste Einzelner für das Gemeinwohl zu ehren, und ist die höchste Form der Anerkennung, die seitens des Landes ausgesprochen wird.

„Heide Prinzessin von Hohenzollern hat sich durch ihr vielfältiges kulturelles und soziales Engagement verdient gemacht“, sagte die Ministerpräsidentin. Als Heide Prinzessin von Hohenzollern nach Namedy kam, befand sich die Burg in einem desolaten Zustand. Sie erkannte jedoch sofort, welchen Schatz die Burg barg, und entschloss sich, diese mit großem persönlichen und finanziellen Einsatz zu renovieren, zu sanieren und für die Bürger zu öffnen. Ab 1991 baute sie eine Konzertreihe mit jährlich bis zu 30 Konzerten auf. Zu diesem jährlichen Musikprogramm gehören auch die „Andernacher Musiktage“, die jedes Jahr unter einem eigenen thematischen Schwerpunkt stehen. Sie hat damit im nördlichen Teil des Landes Rheinland-Pfalz ein hochwertiges musikalisches Angebot geschaffen. Auch nach dem Tod ihres Ehemannes Godehard Prinz von Hohenzollern entschied sie sich, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und den Kulturstandort Namedy kontinuierlich auszubauen. In der Folge entstanden heute unverzichtbare kulturelle Begegnungsorte und -momente, wie zum Beispiel „Kunst im Park“, die „Dance Academy“, die Kontrabassstiftung oder das Jugendtheater in der Vorburg.

Für den Fall nicht auskömmlicher Spendengelder unterstützt sie die genannten Projekte aus eigenen Mitteln. Ihre Verbundenheit zur Kultur zeigt sich auch in ihrer Mitgliedschaft im Stiftungsrat der Rheinischen Philharmonie. Darüber hinaus ist sie im sozialen Bereich vielfältig engagiert, so seit 2002 im Stiftungsrat des Koblenzer Hospizes, dessen Vorsitz sie von 2012 bis 2013 innehatte. Auch in der Krebsgesellschaft Koblenz war sie von 2008 bis 2015 Vorsitzende des Stiftungsrates.

Mayen-Andernach
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Online regional
Nina Borowski

Nina Borowski

Regio-CvD Online

 

Mail

Anzeige
Mayen: 725 Jahre Stadt
epaper-startseite
Regionalwetter
Montag

16°C - 26°C
Dienstag

16°C - 28°C
Mittwoch

16°C - 29°C
Donnerstag

15°C - 28°C
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach