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Mosel

„New York Times“ empfiehlt Reise an die Mosel

Große Ehre für das Moseltal: Die Region gehört zu den 52 Orten, die die „New York Times“ als Urlaubsziel für 2016 empfiehlt („52 Places to go in 2016“). Die Moselregion wird in der Liste der US-Tageszeitung an 34. Stelle aufgeführt.

Wandern in wunderschöner Landschaft (hier bei Alken): Dank solcher Stärken wird die Mosel international beachtet.
Wandern in wunderschöner Landschaft (hier bei Alken): Dank solcher Stärken wird die Mosel international beachtet.
Foto: Ketz/RLP-Tourismus

Von unserem Redakteur Volker Schmidt

Für die Geschäftsführerin der Moselland-Touristik eine „große Auszeichnung“. „Vor allem, wenn man sieht, in welchem Umfeld wir dort präsentiert werden“, so Sabine Winkhaus-Robert.

Ebenfalls zur Liste der weltweiten Destinationen gehören zum Beispiel die Metropolen Mexico City und Bordeaux sowie die Insel Malta, die auf den ersten drei Plätzen der Liste zu finden sind. Winkhaus-Robert sieht die Aufnahme in die Liste auch als Bestätigung der Arbeit der Touristiker in der Region.

„Wir werden dort ja mit Angeboten präsentiert, die aus der touristischen Arbeit entstanden sind.“ Die Geschäftsführerin spielt damit unter anderem auf den Moselsteig an, der lobend erwähnt wird. Aber auch Touren mit den Kultur- und Weinbotschaftern oder Biodiversitätsprojekte, in deren Rahmen man mehr über den Lebensraum Weinberg erfahren kann, werden angesprochen. „Das sind ja alles Projekte, die unter der Dachmarke Mosel entstanden sind.“ Die Mosel versuche sich von ihrem auf Wein reduzierten Image zu lösen, heißt es in der „New York Times“. Outdooraktivitäten wie Wandern oder Kajakfahren würden immer mehr in den Fokus rücken.

In dieser Hinsicht ist der amerikanische Markt für den hiesigen Tourismus interessant. Aktuell kommen viele amerikanische Touristen mit großen Flusskreuzfahrtsschiffen in die Region. „Es kommen aber auch schon viele individuell Reisende“, sagt Winkhaus-Robert. Den Artikel in der „New York Times“ sieht sie als Chance, gerade weil viele Angebote abseits des Weins angesprochen werden. „Wir haben da noch Potenzial. Das müssen wir nutzen.“

Ganz ohne Wein geht es an der Mosel aber natürlich nicht. International versuche man gerade die Kombination von Aktivurlaub und Genuss zu verkaufen. „Bei uns kann man Wandern und Radfahren – aber immer im Zusammenhang mit dem kulinarischen Aspekt“, sagt Sabine Winkhaus-Robert.

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