40.000
Aus unserem Archiv
Koblenz-Güls

Koblenz-Güls: Fliegerbombe wird Freitagabend entschärft [Mit Karte]

Die amerikanische Fliegerbombe, die am Dienstag im Koblenzer Neubaugebiet Südliches Güls entdeckt wurde, wird am Freitagabend entschärft. Dazu ist eine große Evakuierung notwendig. 4000 Bürger müssen bis 17 Uhr ihre Wohnungen verlassen haben.

Evakuierungsgebiet Güls
Das Evakuierungsgebiet in Güls am Freitag, 31.10.
Foto: Feuerwehr Koblenz

Wie die Koblenzer Feuerwehr nach einer Einsatzbesprechung am Mittwoch auf Anfrage mitteilt, soll die 500-Kilogramm-Bombe am Freitag, 31. Oktober, gegen Abend entschärft werden.

Während der Entschärfung müssen rund 4000 Bürger in Güls und Bisholder ihre Wohnungen verlassen. Im Evakuierungsgebiet liegen das Seniorenzentrum Laubenhof, zwei Hotels, das Freizeitgelände samt Campingplatz am Moselbogen, der Bootshafen, eine Backwarenfabrik – und der Flugplatz Koblenz-Winningen, zumindest dessen Einflugschneise. Während der Entschärfung werden die Behörden dann auch die Bundesstraße 416 (Moselweinstraße) sowie die Bahnstrecke sperren, auch die Moselschifffahrt wird vorübergehend ruhen.

Wie die Feuerwehr am Mittwoch weiter erklärt, werden alle Betroffenen der Evakuierung in Güls und Bisholder per Handzettel informiert. Ab 16 Uhr erfolgen Lautsprecherdurchsagen. Ab 17 Uhr müssen alle Bewohner ihre Wohnungen verlassen haben.

Es wird ein Bus-Pendeldienst der EVM eingerichtet, der die üblichen Haltestellen der Linie 3 anfährt.

Der Evakuierungsbereich wird von den Ordnungsbehörden, Polizei und Feuerwehr überwacht und kontrolliert.

Ab 17 Uhr wird dann auch die B416 an der Mosel voll gesperrt. Die Moselschifffahrt sowie der Flugbetrieb am Flugplatz Koblenz-Winningen werden eingestellt. Der Durchgangsverkehr wird während der Evakuierung noch laufen. Das Aussteigen im betroffenen Gebiet ist indes nicht möglich, so die Feuerwehr in ihrer Mitteilung. Bis 19 Uhr soll die Maßnahme, also die Räumung des Gebiets, abgeschlossen sein. Erst danach kann die eigentliche Entschärfung beginnen. Sobald sie geglückt ist, soll das Gebiet rasch wieder freigegeben werden.

Bauarbeiter hatten in der Karl-Mannheim-Straße die 500 Kilo schwere amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Wie die Feuerwehr am Dienstag mitteilte, geht von dem Sprengkörper aktuell keine Gefahr aus. Der Zustand der Bombe sowie des Zünders ist den Angaben zufolge gut.

Die Feuerwehr informiert alle Betroffenen an ihrem Bürgertelefon unter der Nummer 0261/40404-8801 und 40404-8802

Anmerkung der Red.: Die Rufnummern des Bürgertelefons wurden nachträglich auf Bitten der Feuerwehr korrigiert. Ebenso Details zum genauen Ablauf am Freitagabend.

Koblenz
Meistgelesene Artikel
Anzeige
Anzeige
Online regional
Nina Borowski

Nina Borowski

Regio-CvD Online

 

Mail

epaper-startseite
Wetter
Donnerstag

15°C - 23°C
Freitag

16°C - 28°C
Samstag

15°C - 30°C
Sonntag

16°C - 30°C
News aus Ihrer Region - Lokalteil wählen
wissenlinz,neuwiedremagenmontabaurandernach,mayenkoblenzdiezbademszellsimmernbirkenfeldkirn,badsobernheim,meisenheimbadkreuznach
Bildergalerie: Fotos unserer Leser
Kaiser Wilhelm und Seilbahngondel bei Sonnenuntergang. Die Aufnahme machte Thorsten Kolb aus Zirl im Spätsommer bei Sonnenuntergang an der B42 in Ehrenbreitstein.

Mit der Kamera an Rhein und Mosel unterwegs: Hier zeigen wir die schönsten Fotos unserer Leser. Zusenden per E-Mail.

Serie: Koblenzer Stadtgeschichte
Koblenzer Stadt-Geschichten

Redakteur Reinhard Kallenbach greift historische Begebenheiten der Stadt auf

Anzeige