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Simmern

Tausende feiern in Simmern den landesweiten Ehrenamtstag

Mit Donnergrollen und Regenschauern begann der Ehrenamtstag, doch dann erwies sich Petrus als Simmerner: Den Kreisstädtern und ihren Gästen aus dem ganzen Land schickte er ab dem frühen Nachmittag strahlenden Sonnenschein und fast schon tropische Temperaturen. Der Regenschirm wurde kurzerhand zum Sonnenschirm umfunktioniert. Etwa 10.000 Besucher nutzten den Tag, um mehr über den freiwilligen Dienst an der guten Sache zu erfahren.

Die Feierlaune ließen sich die Aktiven auch vom morgendlichen Regen nicht vermiesen, hatten sie sich doch wochen- und monatelang auf „ihren“ Tag hin vorbereitet. 120 Organisationen und Verbände aus allen Sparten des Ehrenamtes präsentierten sich in der Simmerner Innenstadt. Dazu waren in den vergangenen Tagen rund um den Schlossplatz Zelte aufgebaut worden. Von Naturverbänden über das kulturelle Leben bis hin zu Sport und Kirche reichte die bunte Palette. Die Teilnehmer kamen Mettenheim und Vallendar, aus Neuwied und Mainz. Sehr stark war auch die heimische Region beim sogenannten Markt der Möglichkeiten vertreten. Sie alle wollten die breite Öffentlichkeit über ihr vielfältiges Engagement informieren.

Auf drei Bühnen auf dem Schlossplatz und am Kulturamt gab es ein buntes Unterhaltungsprogramm. Chöre sangen, Blechbläser bliesen und Laiendarsteller brachten die Theaterkunst auf die Bühnenbretter. Die erwiesen sich für so manche Tanznummer allerdings als zu rutschig, so dass vormittags einige Darbietungen buchstäblich ins Wasser fielen. Insgesamt 35 Gruppen beteiligten sich am Kulturprogramm – auch hier behielten Vereine aus dem Rhein-Hunsrück-Kreis die Oberhand.
Am Nachmittag stattete Ministerpräsident Kurt Beck dem Ehrenamtstag einen Besuch ab. Er hatte die Veranstaltung vor acht Jahren ins Leben gerufen, um sich so bei den ungezählten ehrenamtlich tätigen Mitbürgern im Land zu bedanken. An Ort und Stelle verschaffte sich Beck einen Überblick über das breite Feld, auf dem viele Menschen unentgeltlich tätig sind. Er hob das Engagement als „Dienst an der Gemeinschaft“ hervor und bezeichnete das Ehrenamt als unverzichtbar für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Im Rahmen einer Live-Fernsehsendung vom Schlossplatz übergab Beck einen von insgesamt fünf Ehrenamtspreisen. Den „Corporate Citizenship-Preis“ erhielt das Trierer Unternehmen Natus GmbH & Co. KG. Es setzt sich für die Zusammenarbeit von behinderten und nicht behinderten Menschen ein. Schwester Lea Ackermann, Thomas Anders und Julia Neigel überreichten die „Ehrensache-Preise“ an die Therapiehundestaffel der Malteser aus Bad Kreuznach, den Verein „Krankenhaus Ruanda Kaiserslautern-Ruli“ sowie die Ersthelfer „First Responder“ aus Nittel an der Obermosel. Markus Lorenz

Boppard Simmern
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