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Limburg

Landesgartenschau 2022 in Limburg?

Findet die hessische Landesgartenschau 2022 in Limburg statt? Darüber soll die Stadtverordnetenversammlung in ihrer nächsten Sitzung am 17. November entscheiden; denn die vom Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz vorgegebene Bewerbungsfrist endet am 30. November.

Der Schafsberg in Limburg könnte Schauplatz der Landesgartenschau 2022 werden. Der an die Diezer Gemarkung angrenzende Stadtwald bietet nach Einschätzung der Experten ideale Voraussetzungen für ein solches Projekt, von dem Limburg, aber auch Diez profitieren könnte. Foto: Hans Georg Egenolf
Der Schafsberg in Limburg könnte Schauplatz der Landesgartenschau 2022 werden. Der an die Diezer Gemarkung angrenzende Stadtwald bietet nach Einschätzung der Experten ideale Voraussetzungen für ein solches Projekt, von dem Limburg, aber auch Diez profitieren könnte.
Foto: Hans Georg Egenolf

Von unserem Mitarbeiter Dieter Fluck

Damit steht neben der Entscheidung über die Bebauung der alten Lahntalbrücke und der Einbringung des Haushaltsentwurfs 2015 durch den Bürgermeister ein weiteres wichtiges Thema auf der Tagesordnung.

In der letzten von drei Bürgerwerkstätten am 15. September hatte das Fachbüro der Frankfurter Landschaftsarchitekten Götte GmbH das Gelände des Schafsbergs als geeignetes Areal favorisiert. Die vom Magistrat für 40 000 Euro in Auftrag gegebene Machbarkeitsstudie zur Prüfung der Realisierungschancen liegt im Entwurf seit Anfang Oktober im Rathaus vor und wurde inzwischen vom Magistrat beraten.

Der für das Thema zuständige Erste Stadtrat Michael Stanke hat unterdessen den vom Ministerium vorgegebenen Zeitplan kritisiert. Einerseits gebe das Ministerium eine Bewerbungsfrist bis zum 30. November vor, teile der Stadt aber in demselben Schreiben mit, dass eine Machbarkeitsstudie erst zum Mai nächsten Jahres einzureichen sei. "Das ist unlogisch und passt nicht zusammen", sagt Stanke.

Auf eine Anfrage der FDP-Stadtverordneten Marion Schardt hin berichtete der Erste Stadtrat, er habe die zuständige Ministerin Priska Hinz (Grüne) darauf hingewiesen, dass es nicht sinnvoll sei, einen Beschluss des Stadtparlaments herbeizuführen, ohne dass in einer Machbarkeitsstudie die wichtigsten Fragen beleuchtet worden seien. Da gehe es zum Beispiel um die Kosten. Außerdem sollten die Stadtverordneten vor einer Entscheidung neben ihren Beratungen im Rathaus das in Frage kommende Gelände auf dem Schafsberg besichtigen und offene Fragen geklärt werden.

Unter Berücksichtigung dieser Vorgaben hatte der Magistrat die Ministerin gebeten, eine Entscheidung erst mit der Abgabe der Machbarkeitsstudie zu dem Mai-Termin treffen zu müssen. Nach Angaben der Pressesprecherin der Stadt, Alexandra Hesse, steht eine Antwort aus Wiesbaden weiterhin aus, sodass die Stadtverordneten am 17. November sehen müssen, wie es weitergeht.

Unterdessen hat die Stadt die früheren Ausrichtungsstädte von Landesgartenschauen Bad Nauheim (2010) und Bad Wildungen (2006) gebeten, ihre Daten zur Verfügung zu stellen. Die Machbarkeitsstudie enthält auch eine Kostenschätzung, die bereits die derzeit bekannten finanziellen Ergebnisse der diesjährigen Landesgartenschau in Gießen berücksichtigt.

"Grundsätzlich ist festzustellen, dass alle Städte in Hessen von der Durchführung einer Landesgartenschau eigenen Angaben zufolge langfristig profitiert haben", teilte Stanke zu dem Thema abschließend mit.

Diez
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