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    Bauauschuss Diez: Blumenschmuck soll reduziert werden

    Der Bauausschuss der Stadt Diez hat sich mit einem Thema beschäftigt, das sicher zahlreiche Bürger bewegen wird. Es geht um eine Reduzierung des Blumenschmucks in der Stadt. Wenn an verschiedenen Stellen weniger Grün zu pflegen ist, dann bekommt der Bauhof mehr Luft für sonstige Arbeiten, beispielsweise für die schon beschlossenen Arbeiten an den Friedhöfen in Diez und in Freiendiez. Über die Stellen, wo es ab dem kommenden Jahr weniger Blumenkästen geben soll, wurde sehr engagiert im Ausschuss diskutiert.

    Noch hängen zahlreiche Blumenkästen an der Aarmauer an der Kanalstraße, doch soll deren Anzahl im kommenden Jahr probeweise halbiert werden. Die Blumenampeln sollen dort bleiben. Foto: Andreas Galonska
    Noch hängen zahlreiche Blumenkästen an der Aarmauer an der Kanalstraße, doch soll deren Anzahl im kommenden Jahr probeweise halbiert werden. Die Blumenampeln sollen dort bleiben.
    Foto: Andreas Galonska

    „Weniger wäre manchmal mehr“, erklärte Stadtbürgermeister Frank Dobra mit Blick auf die kräftig mit Blumen ausgestattete Schul- und die Kanalstraße. Widerspruch gab es dazu vom Beigeordneten Alois Diebold. „Das finde ich überhaupt nicht, das sieht doch sehr gut aus“, hob er zum Grün an der Aarmauer hervor. „Wir werden in den kommenden Jahren über einigen liebgewonnenen Standards reden müssen müssen – das ist jetzt nur der Anfang“, betonte später Frank Dobra zu den vorgeschlagenen Einsparmaßnahmen.

    Die Ausschussmitglieder waren nach einer ausführlichen Diskussion dafür, die Blumen auf der Lahnbrücke – einem der klassischen Diezer Postkartenmotive – weiter so zu belassen, wie sie jetzt sind. Verschwinden wird allerdings der Blumenschmuck am Sachsenhäuser Kreisel, weil er dort bislang kaum wahrgenommen wurde. Da rund um die Alte Kaserne im kommenden Jahr noch mehr gebaut wird, sollen dort auch die Blumenkästen am Geländer zunächst nicht wieder aufgestellt werden.

    Strittig war im Bauausschuss vor allem , wie es mit der bislang üppig bestückten Aarmauer an der Schul- und der Kanalstraße weitergehen soll. „Viele Busse halten in der Schulstraße, dort sollte man das Grün erhalten“, forderte Stefan Holl (FWG). Der Abschnitt an der Aar habe eine hohe Attraktivität. „Blumenschmuck sollten wir an der Schulstraße und der Kanalstraße an beiden Seiten reduzieren, das sieht besser aus, als wenn wir es nur auf einer Seite machen würden“, meinte Kathrin Roßtäuscher (Bürger für Diez). Sie erntete Zustimmung von Sigrun Jeschik-Henschel (SPD), die für eine Halbierung der Blumenkästen auf beiden Seiten war. „Wir reden hier von Einsparungen – gibt es denn konkrete Zahlen dazu, wie groß die Einsparungen sind?“, wollte Roman Roßbruch (FDP) wissen. „Es fällt schwer, sich von manchen Dingen zu trennen. Wir haben aber ein Einsparpotenzial, damit der Bauhof entlastet werden kann“, betonte Frank Dobra. Die Bestückung mit Blumen wurde an der Schul- und der Kanalstraße als recht stattlich angesehen. „Eine so dicke Ausstattung ist nicht immer gut“, gab Sigrun Jeschik-Henschel zu bedenken.

    Der Ausschuss stimmte dafür, an der Schul- und der Kanalstraße die Blumenampeln zu belassen, aber die Anzahl der Kästen zunächst probeweise zu halbieren. Einen reduzierten Blumenschmuck soll ab dem kommenden Jahr auch in der Bahnhofstraße und dem Bahnhofsweg bis zur Einmündung der Felkestraße geben. Außerdem soll auch das Diezer Rathaus mit einer etwas geringeren Blumenpracht auskommen. Der Vorschlag, am Christiansweg nur den Blumenschmuck direkt am AWO-Seniorenheim zu belassen und ihn im weiteren Verlauf des Weges zu entfernen, lehnte Bürgermeister Dobra ab. Senioren erfreuten sich auf Spaziergängen entlang des Wegs an den Blumen, daher sollen sie dort bleiben.

    Im Bauausschuss der Stadt wurde der schon vielfach diskutierte Fußweg zum Wohngebiet Schläfer erneut angesprochen. Die bestehende Verbindung muss bekanntlich in einigen Jahren gekappt werden, wenn der kleine Tunnel fertig ist. Eines seiner Portale wird sich direkt am Schläferweg in Höhe der neuen Aarbrücke befinden. Verschiedene Vorschläge, die Stelle zu überbrücken oder eine Unterführung einzurichten, sind allesamt vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) als nicht umsetzbar abgelehnt worden. „Der LBM soll uns jetzt sagen, wo ein Fußweg möglich ist, dann können wir uns weitere Gedanken darüber machen“, führte Stadtbürgermeister Frank Dobra aus.

    Von unserem Redakteur Andreas Galonska

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